Direktpositivpapier - Mitmachthread, Erfahrungen, ...

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    • hier noch ein etwas mehr durchdachter test. ich nehme mittlerweile auch an, dass der dynamikumfang wohl bei ca 3 Blenden liegen wird. Der schwarzschildeffekt sorgt hier aber dafür, dass die abstufungen der helligkeit mit längeren belichtungszeiten immer geringer werden. Wenn es wieder mal richtig hell draussen ist, werde ich die testaufnahme nochmal mit deutlich kürzeren belichtungszeiten machen. Theoretisch müsste dann ab +3EV alles weiß sein.

      auch mal ne color chart dabei. krass wie hell das vermeitlich dunkle blau dann doch rüber kommt.

      Sobald ich dann die testaufnahmen bei tag (und auch mal mit vorbelichtung) gemacht habe, hoffe ich ein gutes "nachschlagewerk" daürber zu haben, wie sich der Film wann verhält und kann dann ganz gezielt vorgehen... das ist auch ganz offensichtlich notwendig, bei dem kleinen spielraum.

      ihr lacht mich jetzt bestimmt alle aus... aber ich hab vorher nie analog fotografiert und bin dann super naiv und ungeübt an das DPP ran gegangen weil ich ja voll viel Entwicklerei spare... ich bin von DPP immer noch überzeugt, erkenne aber immer mehr, dass nur genaues arbeiten und gute kenntnis über das medium wiederholbar zum ziel führen werden.
    • Nö. Warum sollte dich jemand auslachen? Wir kochen doch auch alle nur mit Wasser. Nach 20 Jahren Entwickeln hat man vielleicht mehr Erfahrung und kann mehr abschätzen, wenn man es genau wissen will kommt man um vernünftiges Eintesten jedoch nicht herum. Und nach dem Fiasko am WE muss ich sagen, dass das DPP schon recht störrisch ist.

      Gruss Sven.
    • Hallo

      ich habe jetzt aufnahmen mit unterschiedlichen lichtsituationen und auch unterscheidlichen belichtungszeiten gemacht.

      meine gerade linie, die andeuten sollte, wie sich das Papier ohne Schwarzschild verhalten sollte, ist nicht korrekt. Das Papier hat sich immerwieder ähnlich gutmütig bei den Lichtern gezeigt (und auch immer wieder sehr störrisch bei den dunklen teilen bis in die mitten...)

      Der "schönste" belichtungszeiten-keil findet nun einen platz im rucksack und dient in zukunft der genauen bestimmung der belichtungszeiten.
      Bald werde ich auch wieder Bilder Posten :) - die entwickling derer wird sich durchaus beschläunigen wenn mein JOBO 3005 hier ankommt :)
    • Kann ich nachher mal auf den Scanner legen, ist aber nur ein Kuscheltierportrait auf Wunsch der Tochter. Belichtung geschätzt auf 2 Sek. die eine Seite im Sonnenlicht überbelichtet. Also vielleicht nicht so hilfreich.

      Rezept ist einfach, basiert auf Caffenol-CM (minus Kaffee, Rest × 2):

      1. 1 Liter Wasser
      2. 108g Waschsoda (reines Pulver)
      3. 32g Vitamin-C (reines Pulver)

      Einfach Zutaten nacheinander einrühren bis sie jeweils gelöst sind. Temperatur 20–25° und dann auf Sicht entwickeln. (Für 2 Blatt 4×5" habe ich natürlich keinen Liter angerührt.)
      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
      http://zeitsprung.weimar.jetzt

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    • Harmann DPP
      Entwickelt in Cenol (mit ca. 1min Vorwässerung)
      Fujinon W 210/5.6 @ 5.6
      Ca. 2 Sek.

      Ist etwas zu viel Dynamik im Bild für das DPP, die Lichter sind im Abzug noch etwas ausgewaschener.

      Weimar aus der Vergangenheit in die Zukunft geholt, oder anders herum
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