Direktpositivpapier - Mitmachthread, Erfahrungen, ...

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    • Phasma schrieb:

      könnte der effekt denn aber auch bei ca 1s auftauchen?
      Glaub ich zumindest beim Papier nicht.
      Ich hatte irgendwas um 4 sec, und läge vorerst (Kurzversuch, Kunstlicht) bei ca 4 Asa.
      Das ist auch dicht bei den Einschätzungen des DaBla.

      Edgar war jetzt mit 3 Asa unterwegs, und könnte noch einen Tick knapper, die Schwärzen sind noch flau, >> 4 Asa.
      Übrigens bei Tageslicht :)


      Foma 100 ist bez. SS etwas zickiger als die anderen Filme, da würde ich ab 1sec auch schon mal mit SS rechnen.
      100 hat er zudem auch nicht wirklich, der braucht also eh mehr Licht...
    • Neu

      gesagt getan:

      weiße rauhfaser, da noch keine graukarte vorhanden.
      beschienen mit mehreren lampen, warm und kühl - also eher mischlicht als reines warmes kunstlicht.

      meine erkenntnis hätte ich auch eher haben können, aber wenigstens wird meine vermutung hier wenigstens bestätigt. hätte ich genau nach beli (auf ISO 1 eingestellt!!!) gearbeitet wäre die wand fast schwarz geworden (und eine objekt(oder person) davor wohl schnell mal richtig schwarz) alles reichlich mit 3-4EVs multiplizieren (also 8-16 fache Belichtungszeit) führen bei dem misch/kunstlicht zum erfolg. bei unterschiedlichen Tageslicht (und tageszeiten) werde ich das auch noch testen, aber meine Annahme ist (und das bestätigt ja auch das Datenblatt) je blauer es wird, desto weniger muss man multiplizieren. Ich schätze, dass der Multiplikator sogar bis 5EV's bei kerzenlicht gehen kann, dass ist aber nur mutmaßung und muss genau so getestet werden genau so wie das verhalten bei sehr blauem licht.





      Ich habe das auch mal mit Foma gemacht. Wenn der wie hier schon von Ritchie vermutet keine echten ISO 100 bietet und man bedenkt, dass ich für die eher kurzen shutterzeiten mal wirklich den shutter benutzen musste (und die zeiten sind leider immer 1/3 zu kurz bei mir) dann - zusammen mit dem deutlich größerem kontrastumfang - kann kommt das hier vielleicht in etwa hin mit meinen beobachtungen bis jetzt.

      war also aufschlussreich und ich muss das mal mit ner graukarte und bei versch. lichtstimmungen wiederholen.
    • Neu

      Phasma schrieb:

      wenigstens wird meine vermutung hier wenigstens bestätigt. hätte ich genau nach beli (auf ISO 1 eingestellt!!!) gearbeitet wäre die wand fast schwarz geworden..
      alles reichlich mit 3-4EVs multiplizieren (also 8-16 fache Belichtungszeit) führen bei dem misch/kunstlicht zum erfolg...
      aber meine Annahme ist (und das bestätigt ja auch das Datenblatt) je blauer es wird, desto weniger muss man multiplizieren.

      Wenn Du eine weiße Wand anmißt,und die Wand auch weiß haben willst, ist es in der (Dia-) Fotografie gängige Praxis, reichlicher zu belichten.
      Würdest Du eine schwarze Wand anmessen, hätte die unkorrigiert die gleiche Farbe wie Deine unkorrigierte weiße Wand - nicht "fast schwarz" , sondern mitteldunkelgrau.
      Da müsste man nun knapper belichten; wie schwarz es dabei werden soll, kann man gezielt festlegen.


      Wenn Du Deine Stufenzahlen mal umdrehst, also oben 9, unten 1, dann kannst du unkompliziert in Zonen ausdrücken, und Dir vor Allem in Grauwerten sehen, was Du da vor Dir hast.

      Bei "weiße Tapete" strebt man die Zone 8 an, wenn man die Struktur der Tapete noch sehen möchte, oder eher 9, wenn sie reinweiß werden soll - das entspräche dann einer zusätzlichen Belichtung um 3, oder halt 4 EV.
      Das hat mit der Lichtfarbe zunächst wenig zu tun, und multiziplieren braucht man da auch nichts.


      Festhalten würde ich erst mal , dass Dein Papier, im Zimmer und in Deinem persönlichen Prozeß, wie 1 Asa belichtet werden sollte.
      Denn das passt ja in etwa, laut Deinem Teststreifen.
      Über Deine Lichter hast Du dabei noch Kontrolle, die Schatten sind ab Zone 4 nur noch schwarz.
      Die Mitten sind heikel, bei etwas zu knapper Belichtung versinkt die recht dunkle Zone 5 im Schwarz.


      Erhöhung um eine Blende, 1EV oder eine Zone bedeutet immer eine Verdopplung der Lichtmenge.
      Wenn man sagt, ich verdopple um 1EV, lässt sich schwer fassen, wie das aussehen wird.
      Verdoppelt man aber um eine Zone, kann man den resultierenden Grauwert vorherbestimmen.
      Alle anderen Grauwerte rutschen entsprechend mit, jeder um eine Zone, und man weiß vorher schon, wie das aussehen wird.
      Willst Du also mehr Zeichnung/Differenzierung in den Schatten, belichtest Du eine Zone / eine Blende / einen Zeitwert / 1 EV reichlicher; das Bild wird insgesamt heller, aber die Lichter werden dann wohl Zeichnung verlieren.
      Wie das aussehen dürfte, zeigt Dir Dein Keil da.