Ein Traum von einem Baum

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    • Ein Traum von einem Baum

      Einer der urigsten Bäume in meiner näheren Umgebung. Eine wunderbare alte Kastanie.

      Und da wir im Odenwald sind, liegen davor ein paar Betonrohre.

      Ich finde es ein wenig schwierig, diesen Baum in wirklich gutes Licht zu bekommen. Er befindet sich in einem Tal, das sich nach Norden öffnet. Naja, dank der Trockenheit gibt's im Moment wenigstens etwas mehr Kontrast zu den Wiesen... :S



      Davon abgesehen hatte ich durchaus Sorgen, daß der Baum in diesem Sommer enrste Schäden davonträgt. Diese Kombination aus Trockenheit und heftigen Stürmen hat schon manchen Baum dahingerafft.

      Dieses Bild habe ich mit der VDS gemacht:


      Velvia 50 in 8x10",
      Fujinon WS 250/6,7 @ f/32
      Belichtungszeit: 1/8 Sek.

      Auch wenn dieses Bild vielleicht nicht allen "Regeln der Kunst" genügt (Licht, Komposition) bin ich doch glückich darüber. Eine sehr schöne Erinnerung an diesen Baum, von dem ich nicht weiß, wie lange er noch leben wird.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Das Bild gefällt mir.
      Schade, daß man den Stamm nicht sieht. Aber auch so kann man erkennen, daß er schon einige Jahre "auf dem Buckel" hat.
      Vor unserer Haustüre stehen 2 alte Kastanien, die nach Aussage der Alten hier etwa 250 Jahre als sein müssen. Auch sie haben Löcher, wo damals "Wibke" seine Angriffe gestartet hat. Die Äste, die auch dast bis zum Boden reichten, hatte es damals erwischt.
      Aber so ein alter Riese hält einiges aus. Unsere stehen übrigens ganz am Ende des Odenwaldes, 300m vor der Bayerischen Grenze....

      Gruß
      Winfried
    • Ehrlich gesagt:

      Da ist nicht viel. Keine besondere Landschaft, nur nette Städtchen und Dörfer. TBB und Wertheim sind alt und schön, Weikersheim hat sein Schloß und Creglingen den schönsten Riemenschneideraltar.
      Alles beschrieben in unserem Buch: "Die Tauber, von der Mündung bis zur Quelle". Hier kannst Du Dich mal informieren: fzb-ateliers.com/die_tauber.html

      Landschaftlich ist der vordere Odenwald romantischer, dunkler, versteckter. Was sich im Osten daran anschließt, ist mehr die Odenwälder Hochebene. Ehemals Getreidespeicher für Heidelberg und Mannheim. Auch was Obst anbelangt. Viel mehr Landwirtschaft als im vorderen Odenwald.
      Amorbach, Schloßau, Hardheim, Walldürn, das mögen die meist besuchten Orte sein. Das oben geschriebene gehört eigentlich der Tauber an, ein eigenes Gebiet, was ich (Tauber) oft mit dem Kanu durchwandere (falls da mal Wasser drin ist...)

      Gruß
      Winfried
    • Danke euch!

      Winfried: Ja, mir scheint daß Du recht hast. Trotzdem findet man gelegentlich landschaftliche Perlen da, wo man sie nicht vermutet. So gibt es z.B. auch in Mitte und Osten des Odenwaldes ein paar durchaus interessante Burgen. Die Tauberregion hat durchaus auch ein paar sehr schöne Flecken.

      Sebastian: Ich nehme an ein guter Scan könnte schon noch etwas 'rausholen, auch wenn die Schatten doch recht dunkel ausgefallen sind. Aber Du hast recht, die Farbsättigung ist gut, jedenfalls auch auf dem Dia, und das gefällt mir schon recht gut. Der Velvia 50 schafft sowas eben auch bei hohem Sonnenstand, auch ganz ohne Polfilter.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Hallo Wilfried,

      fahre mal die B27 von Eberbach nach Mudau. Nach dem Ort Strümpfelbrunn kommt man auf eine Hochebend. Von dort aus kann man bei sehr gutem und klarem Wetter bis in die Vogesen blicken. Dort halte ich öfters mal an und betrachte mir die Landschaft. (ich fahre einmal pro Woche für 2-3 Tage nach Mannheim, um meine Mutter zu pflegen).
      Immer wieder schön und man fährt absolut gemütlich, weil die Landschaft dort wirklich schön ist.

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich schrieb:

      Hallo Wilfried,

      fahre mal die B27 von Eberbach nach Mudau. Nach dem Ort Strümpfelbrunn kommt man auf eine Hochebend. Von dort aus kann man bei sehr gutem und klarem Wetter bis in die Vogesen blicken. Dort halte ich öfters mal an und betrachte mir die Landschaft. (ich fahre einmal pro Woche für 2-3 Tage nach Mannheim, um meine Mutter zu pflegen).
      Immer wieder schön und man fährt absolut gemütlich, weil die Landschaft dort wirklich schön ist.

      Gruß
      Winfried
      Hallo Winfried,
      nicht dass Wilfried sich wundert: Die Straße von Eberbach nach Mudau ist nicht die B 27, sondern die L 524. Und die von Dir angesprochene Hochebene ist der "Winterhauch", so genannt, weil dort östlich des Katzenbuckels im Winter der Wind sehr kalt über diese Ebene fegt. Am Südostabhang dieses Winterhauches liegt übrigens mein Geburtsort, daher die Ortskenntnis.
      Gruß
      Hugo
      "Mehr Licht!" (angeblich die letzten Worte des berühmten hessischen Dichters J.W.Goethe)