Objektiv für 4x5 und 8x10

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    • Ich hab bisher nur Bilder im Netz gesehen, die mit dem Lanthar gemacht wurden. Da verstehe ich die Preise nicht. Das kann aber bei einem Barytabzug auf mindestens 30x40 anders aussehen. Hoffentlich führt mich niemand in Versuchung :) Ich mach viel mit Trioplanen, hab das Heliar, was ich wirklich mag, ein Imagon hab ich auch, aber noch nie was damit gemacht...ist schon speziell, da brauch ich das Gefühl dafür. Von Fuji hab ich noch ein SF, das finde ich auch spannend. Es gibt so schöne Spielwiesen :)
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • .. renomierlinsen bei kb waren z.b. das erste noctilux von leica und der gegenspieler von canon - das 1.2 55mm aspherical.
      das canon-objektiv war teuer als das noctilux und deutlich besser getestet.

      während das 1.2 55mm aspherical heute für einen moderaten preis zu bekommen ist,
      schießen die preise für das noctilux aus dieser zeit durch die decke.

      aber besser ist die canon linse immer noch!

      das passiert bei gf auch ..
      heute sind z.b. billige gf linsen manchmal relativ teuer, weil sie leicht sind!

      tja - die ansprüche ändern sich und die preise mit ihnen.
      : )
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Wenn es ums Bokeh geht ist ja immer auch Geschmacksache, mein persönlicher Favorit seit noch nicht so langer Zeit das APO Skopar 450mm f9 das hat so einen weichen Schmelz von scharf zu unscharf ist echt "geil" um es mal kraftvoll auszudrücken, leider finde ich meine Bilder dazu gerade nicht auf die Schnelle und habe auch nicht gross Zeit die zu suchen!

      FG Armin
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    • johnars schrieb:

      Wenn es ums Bokeh geht ist ja immer auch Geschmacksache, mein persönlicher Favorit seit noch nicht so langer Zeit das APO Skopar 450mm f9 das hat so einen weichen Schmelz von scharf zu unscharf ist echt "geil" um es mal kraftvoll auszudrücken, leider finde ich meine Bilder dazu gerade nicht auf die Schnelle und habe auch nicht gross Zeit die zu suchen!

      FG Armin
      .. du hattest schon mal eine serie von bildern vorgestellt in der es auch um bokeh ging ..
      picasaweb.google.com/108681026376295503228/BokehLFLensTest
      grossformatfotografie.de/thread/9069-bokeh-objektiv-test/

      das skopar war nicht dabei - aber eine menge anderer objektive.
      ist vielleicht in diesem zusammenhang hier eine hilfe ..
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Analogpoet schrieb:

      Gibt es für meine Anforderungen ein Objektiv, dass ich sowohl für 4x5 als auch 8x10 verwenden kann

      Zu den Objektiven mal meine persönliche Formel :
      Zwei Systeme >> 2 Satz Optiken.

      Mein 4,5/210er Xenar zum Beispiel, welches jedoch nicht in einem Compur, sondern in einem Compound sitzt, reicht auch für meine 5x7", macht gewichtsmäßig aber schon ganz schön Eindruck , das nehme ich für 4x5" also auch nicht jedes Mal mit.

      Das Problem ist aber noch ein gänzlich Anderes, und es wird Dich wohl betreffen:
      Deine an 8x10" ach so geliebte Kombi-Altoptik zeigt an 4x5" u.U. gar nicht die gewohnten Qualitäten.
      Oder umgekehrt.

      Meine Zusatzformel:
      Bloß nicht von dem ganzen Linsenhype irre machen lassen.
      Alt, und billich, und gut is.


      Die Frage ist ja auch nicht, was häng ich dran, sondern: was ich kannn ich damit.
      Licht, Hintergrund..

      Für 4x5" reicht für Portrait anfangs m.E. auch schon ein billiges 150er Symmar; offen und mit den richtigen Abständen gibt das schon nettes Bokeh im zurechtgeschobenen Hintergrund, das sich locker bis mindestens an die Ohren des Modelles zieht.
      Oder eben das alte Xenar; mit schönem Licht, schwupp, schon hats diesen ersehnten Schmelz.

      johnars schrieb:

      Wenn es ums Bokeh geht ist ja immer auch Geschmacksache


      Deswegen sehen meine Imagon-Aufnahmen auch gänzlich anders aus als Deine.
      Wobei ich unter Bokeh auch eher einen verschmelzenden Hintergrund verstehe, und keine in der Unschärfe liegende Schnapsflasche :)

      Das Imagon ist ein Weichzeichner, also darf es bei mir auch weichzeichnen, mit allem Zipp und Zapp.
      Da zeichnen dann ein gutes Licht, und insbesondere die entsprechenden Einstellungen maßgeblich; dann kriege ich, weit offen, ein wirklich wegschmelzendes Bokeh:





      Hier noch mal ein Blick auf die Mattscheibe, durch das offene Imagon:





      Hier der angesprochene Wollaston Meniskus vom Reinhard Schable; mit das Übelste, was ich zum Fokussieren in den Händen hielt, Portraits würde ich damit wirklich nicht machen wollen; aber immerhin mit erstaunlichen Tiefgang in der hoffnungslos überlagerten Schärfe, und schön wegfließenden Hintergrundmotiven:





      Als durchgängig praxistauglich als einzige Linse in der Fototasche würde ich Weichzeichner ohnehin nicht bezeichnen, aber sie liefern jedenfalls Erstaunliches.

      Hier ist ja auch eher die Kategorie Heliar gefragt, und das samtig dahinschmelzende Bokeh überzeugt in der Tat:



      Schade, vom Xenar hab ich nichts wirklich Vergleichgeeignetes in GF auf der Festplatte...

      VG,
      Ritchie
    • lookbook schrieb:

      das skopar war nicht dabei - aber eine menge anderer objektive.
      ist vielleicht in diesem zusammenhang hier eine hilfe ..
      Doch genau die letzten 2 Bilder sind das APO Skopar 450mm einmal f9 und f11!!!

      bequalm schrieb:

      Deswegen sehen meine Imagon-Aufnahmen auch gänzlich anders aus als Deine.
      Wobei ich unter Bokeh auch eher einen verschmelzenden Hintergrund verstehe, und keine in der Unschärfe liegende Schnapsflasche
      Nun Ritchie ich wollte es den Objektiven nicht so einfach machen wie du, sondern es sollte eine schwierige Situation sein, nicht künstlerisch, aber so das es knallhart die Bokeh Schwächen aufzeigt!
      Gibts noch weitere Anklagepunkte? ;--))

      Hier ist der link die untersten letzten beiden sind vom APO Skopar: get.google.com/albumarchive/10…0i_u2Q38Zmnp0N?source=pwa

      FG Armin
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    • Jedem der anfängt empfehle ich die Symmare von Schneider, das Preis/Leistungsverhältnis ist unschlagbar, habe mir gerade ein 180mm Symmar gegönnt für 140 Euros.
      Der Vorteil ist hier noch das sowohl die Hinterlinse als auch die Frontlinse einzeln verwendet werden können, die Auszüge wachsen dann natürlich und die Lichtstärke ist dann auch nicht mehr der Brüller aber ich denke einen Versuch ist es immer wert. Gerade mit den Frontlinsen lassen sich sehr schöne Portraits machen.
      Die einfache Vergütung hat ebenfalls gewisse Vorteile, gerade im S/W Bereich.
      Es ist schon interessant das den Newbies häufig irgendwelche Exoten empfohlen werden aber gerade wer neu dabei ist sollte ein Objektiv verwenden das sehr häufig auf dem Markt zu finden ist.
      Das Symmar war für die Großformatfotografie ein Riesenschritt und hat sich weltweit hunderttausendfach verkauft, das ist der Grund warum es so häufig zu finden ist und preislich recht günstig bleibt.
      Hier kann sogar überlegt werden sich jeweils eines für 4x5in. und eines für 8x10in. zu kaufen.
      Alternativ ein 240mm Symmar, die Hinterlinse hat hier 420mm mit f/12 und die Frontlinse c.a. 350mm bei f/9
      Bei 4x5in ist das 240mm etwa ein 75mm auf KB bezogen und kann als leichtes WW auch in 8x10 verwendet werden, die Einzellinsen ebenfalls und die Rücklinse mit 420mm ist schon eine recht brauchbare Portraitbrennweite in dem großen Format.
      Übrigens kann beim 240mm Symmar die Rücklinse auch in das vordere Gewinde geschraubt werden, das geht bei den Verschlüssen der Größe II. So spart man schon über 50mm an Auszug, der Bildkreis wird zwar etwas kleiner aber dafür nimmt die Lichtstärke etwas zu und liegt dann etwa bei f/10

      Ich hatte auch die Überlegung 4x5 oder 8x10. Geblieben bin ich dann bei 4x5, genauer sogar nur bei 9x12. Der Qualitätssprung zum MF ist selbst hier schon gewaltig, die Kameras und Objektive sind aber recht günstig und auch vom Gewicht her noch gut zu händeln.
      Von Reduzierrückteilen halte ich persönlich nicht viel, macht genauso wenig Sinn wie ein KB Magazin an einer Hasselblad.
      Wer mit dem kleinen Großformat anfängt kann sich immer dafür entscheiden aufzusteigen, das 4x5 Equipment lässt sich gebraucht auch noch recht gut verkaufen, im 8x10 Bereich wird es schwieriger, denke ich, potentielle Interessenten sind hier deutlich seltener.
      Entschieden habe ich mich für eine Wista 45D die ich direkt in Japan für recht schmales Geld gekauft habe. Jetzt ist noch eine Super Technika V dazu gekommen.
      Beides sehr schöne und brauchbare Kameras und im Falle des Falles das ich doch noch größer werden will immer gut zu verkaufen.
      Objektive dazu:
      Componon 5,6/105mm
      Symmar 5,6/150mm
      Symmar 5,6/180mm
      Componon 5,6/240mm
      Super Angulon 8/90mm
      Angulon 6,8/65mm
      Alles günstige Objektive die voll nutzbar sind, ohne jegliche Einschränkung.
      Sie haben nicht den Nimbus eines Apo Lanthars, den ich eh nie verstanden habe, die Symmare sind aus dem gleichen hochwertigen Glas von Otto Schott gemacht, nur so konnte Schneider ein Weitwinkelobjektiv mit dieser Lichtstärke und 70° Bildwinkel konstruieren, das ging nur mit dem Lanthanglas.
      Warum wurden denn die Apo Lanthare so wenig verkauft und die Symmare so viel! Und jetzt soll das Apo Lanthar so toll sein und die Symmare sind nur noch Müll?
      Denke das hier die Sammler einiges durcheinander gebracht haben, wer 1000Euros für das Voigtländer Objektiv ausgibt hat meiner Meinung nach einfach zuviel Geld. Der Bildkreis ist lächerlich, der Lichtstärkegewinn nicht einmal eine Blende ggü. f/5,6 wobei f/4,5 nur sehr eingeschränkt nutzbar ist.
      Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin ein Fan der Voigtländer Objektive nur nicht des Apo Lanthar.
      In KB habe ich mir viele Objektiv an meine Leica adaptiert und alle sind erstklassig.
      Wenn es ein Objektiv mit f/4,5 sein soll macht es ein Xenar genauso gut oder sogar besser nur für einen Bruchteil des Preises.