Klosterkirche Pfäfers

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    • Markus schrieb:

      Die Lichter und Schatten sind beim Kontaktabzug perfekt durchzeichnet.

      Winfried Berberich schrieb:

      Mal ganz ehrlich:

      für solche Aufnahmen kann man auch eine 9/12 nehmen und mit vernünftigem Material arbeiten. Lithfilm und Architektur (innen) scheiden sich gegenseitig aus.
      Das hätte ich mit meiner Nikon F5 und dem 3,5/28mm Shift Objektiv besser hinbekommen.
      Zu viele Schwärzen, die Lichter ausgebrannt, schade um das Filmmaterial.

      Meine ehrliche Antwort,
      Winfried
      Ohne das Original gesehen zu haben würde ich jetzt mal davon ausgehen, dass die nicht optimale Qualität der hier eingestellten Bilder wie schon erwähnt eine Folge des Scanprozesses ist.

      Gestalterisch gefallen mir beide Aufnahmen, gerade auch der Kontrast im ersten Bild spricht mich an.

      Gibt es die Möglichkeit, die Bilder mal im Original in einer Ausstellung o. ä. zu sehen?
      Gruss

      Pius
    • Winfried Berberich schrieb:

      Mal ganz ehrlich:

      für solche Aufnahmen kann man auch eine 9/12 nehmen und mit vernünftigem Material arbeiten. Lithfilm und Architektur (innen) scheiden sich gegenseitig aus.
      Das hätte ich mit meiner Nikon F5 und dem 3,5/28mm Shift Objektiv besser hinbekommen.
      Zu viele Schwärzen, die Lichter ausgebrannt, schade um das Filmmaterial.

      Meine ehrliche Antwort,
      Winfried
      Hallo Winfried

      Vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Ich habe dazu aber noch Fragen:

      Warum würdest Du eine 9/12 nehmen, um einen 10x10 Zoll Kontaktabzug zu machen?
      Was ist "vernünftiges" Material und gibt es das nur in 9/12 Format?
      Wie kommst Du darauf, dass mein Avitone ein Lithfilm ist? (Am liebsten bitte eine Begründung mithilfe von Daten)
      Was genau bekommst Du mit deiner Nikon besser hin, was ist der Vorteil gegenüber Grossformat?
      Dann noch vielen Dank, dass Du Dich um mein Filmmaterial sorgst.

      Jetzt aber zur wichtigsten Frage:
      Kannst Du mir als Profi sagen, wie ich die Newtonringe beim Kontakten wegkriege?

      Viele Grüsse
      Markus
    • reframing schrieb:

      Markus schrieb:

      Die Lichter und Schatten sind beim Kontaktabzug perfekt durchzeichnet.

      Winfried Berberich schrieb:

      Mal ganz ehrlich:

      für solche Aufnahmen kann man auch eine 9/12 nehmen und mit vernünftigem Material arbeiten. Lithfilm und Architektur (innen) scheiden sich gegenseitig aus.
      Das hätte ich mit meiner Nikon F5 und dem 3,5/28mm Shift Objektiv besser hinbekommen.
      Zu viele Schwärzen, die Lichter ausgebrannt, schade um das Filmmaterial.

      Meine ehrliche Antwort,
      Winfried
      Ohne das Original gesehen zu haben würde ich jetzt mal davon ausgehen, dass die nicht optimale Qualität der hier eingestellten Bilder wie schon erwähnt eine Folge des Scanprozesses ist.
      Gestalterisch gefallen mir beide Aufnahmen, gerade auch der Kontrast im ersten Bild spricht mich an.

      Gibt es die Möglichkeit, die Bilder mal im Original in einer Ausstellung o. ä. zu sehen?
      Hallo Pius

      Viele Dank.
      Du bist ja oft in meiner Gegend, Du kannst gern mal bei mir vorbeischauen und meine Kontakte begutachten.

      Viele Grüsse
      Markus
    • Markus schrieb:

      Jetzt aber zur wichtigsten Frage:
      Kannst Du mir als Profi sagen, wie ich die Newtonringe beim Kontakten wegkriege?
      Den Kontakt zwischen 2 Antinewton Gläsern machen. Oder einfacher: Die obere Glasplatte ganz sachte mit dünnem Korkstreifen "anlupfen", daß nur ein geringer Kontakt zum Glas entsteht.
      Es gibt aber auch Antinewton-Spray, den man auftragen kann, danach die Glasplatte gut damit zuerst einwischen, dann abwischen, bis sie wieder trocken ist. Das hält eine Weile vor.
      Die dritte Art wäre, den Kontakt naß zu verarbeiten, also die klatschnassen Filme zwischen die beiden Glasplatten legen, damit hast Du keine Newtonringe mehr.

      Zu Deinen anderen Fragen: 9/12 reicht völlig aus, davon mache ich aber Vergrößerungen und keine Kontakte.
      "Vernünftiges Material", was es in Deinem Format allerdings nicht gibt, wären "normale" Filme von 21 bis 27 DIN, je nach Kontrastwunsch.
      Mit meiner Nikon F5 und APX-25 mache ich schöne Architektur-Innenaufnahmen seit Jahren, wenn das Endformat für meine Kirchenführer nicht über A5 hinausgeht.
      Natürlich mit der Shift Optik und da natürlich des Heftes wegen auf Diamaterial.

      Man braucht nicht für alles eine Großbild, aber das ist ja hier nicht das Thema, wir sind ja hier im Großbildforum.
      Ich setze beruflich auch heute noch die GB in allen Formaten bis 13/18cm ein, allerdings mehr nun privat, weil niemand bereit ist, mir das Material zusätzlich zur Aufnahme zu bezahlen. - Aber das ist ein anderes Thema. Der Grund dafür ist, daß meine Diafilme haltbarer sind als digitale Daten, bei dem niemand weiß, wie man die in 50 Jahren noch lesen soll.


      Zum Film: da hat man in dieser Größe leider keine große Auswahl, daher kommen Formate über 18/24 (8x10") für mich nicht in Frage.

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich schrieb:

      Markus schrieb:

      Jetzt aber zur wichtigsten Frage:
      Kannst Du mir als Profi sagen, wie ich die Newtonringe beim Kontakten wegkriege?
      Den Kontakt zwischen 2 Antinewton Gläsern machen. Oder einfacher: Die obere Glasplatte ganz sachte mit dünnem Korkstreifen "anlupfen", daß nur ein geringer Kontakt zum Glas entsteht.Es gibt aber auch Antinewton-Spray, den man auftragen kann, danach die Glasplatte gut damit zuerst einwischen, dann abwischen, bis sie wieder trocken ist. Das hält eine Weile vor.
      Die dritte Art wäre, den Kontakt naß zu verarbeiten, also die klatschnassen Filme zwischen die beiden Glasplatten legen, damit hast Du keine Newtonringe mehr.

      Zu Deinen anderen Fragen: 9/12 reicht völlig aus, davon mache ich aber Vergrößerungen und keine Kontakte.
      "Vernünftiges Material", was es in Deinem Format allerdings nicht gibt, wären "normale" Filme von 21 bis 27 DIN, je nach Kontrastwunsch.
      Mit meiner Nikon F5 und APX-25 mache ich schöne Architektur-Innenaufnahmen seit Jahren, wenn das Endformat für meine Kirchenführer nicht über A5 hinausgeht.
      Natürlich mit der Shift Optik und da natürlich des Heftes wegen auf Diamaterial.

      Man braucht nicht für alles eine Großbild, aber das ist ja hier nicht das Thema, wir sind ja hier im Großbildforum.
      Ich setze beruflich auch heute noch die GB in allen Formaten bis 13/18cm ein, allerdings mehr nun privat, weil niemand bereit ist, mir das Material zusätzlich zur Aufnahme zu bezahlen. - Aber das ist ein anderes Thema. Der Grund dafür ist, daß meine Diafilme haltbarer sind als digitale Daten, bei dem niemand weiß, wie man die in 50 Jahren noch lesen soll.


      Zum Film: da hat man in dieser Größe leider keine große Auswahl, daher kommen Formate über 18/24 (8x10") für mich nicht in Frage.

      Gruß
      Winfried
      Hallo Winfried

      Danke für Deine Antwort, es geht ja auch konstruktiv.

      Antinewton-Spray könnte eine Lösung sein. Antinewton-Gläser sind teuer und ein Abstand ist kontraproduktiv.

      Du hast recht, wenn man Fotos für einen Kirchenführer machen will, reicht eine 9/12 oder Kleinbild völlig aus, das ist Dein Metier.
      Ich hingegen möchte einen möglichst grossen Kontaktabzug, der durchaus einen unüblich grossen Kontrast aufweisen darf.
      "Tonwertrichtige, normale" Schwarzweissfotos von Kirchen gibt es schon zur Genüge und ich finde diese eher langweilig.

      Mit vernünftigem Material meinst Du vermutlich moderne, panchromatische Filme. Die gibt es noch von Ilford und Kodak in verschiedenen ULF-Grössen, also kein Problem. Das verwende ich, wenn ich Berge und Landschaften fotografiere; ich will normalerweise keinen wolkenlosen, weissen Himmel.

      Viele Grüsse
      Markus
    • Bitte entschuldige meinen ersten Post.

      Aber manchmal nerven mich Fotos, die nicht optimal ausgearbeitet sind.
      Ich bin kein Künstler, sondern ganz einfach ein Sach- und Architekturfotograf, der in seinen über 40 Jahren etwa 2000 Kirchen dokumentiert hat. Das ist meine Hauptaufgabe als kunstgeschichtlicher Fotograf. Und da kommt es eben auf jede Kleinigkeit an, denn der Kunde will alles sehen. Keine Chance für "Kunst"....

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich schrieb:

      Bitte entschuldige meinen ersten Post.

      Aber manchmal nerven mich Fotos, die nicht optimal ausgearbeitet sind.
      Ich bin kein Künstler, sondern ganz einfach ein Sach- und Architekturfotograf, der in seinen über 40 Jahren etwa 2000 Kirchen dokumentiert hat. Das ist meine Hauptaufgabe als kunstgeschichtlicher Fotograf. Und da kommt es eben auf jede Kleinigkeit an, denn der Kunde will alles sehen. Keine Chance für "Kunst"....

      Gruß
      Winfried
      Hallo Winfried

      Schon gut, kein Problem.

      Viele Grüsse
      Markus