Dakota

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    • Mit dem Portrait habe ich ausnahmsweise Mühe, weil für mich der Kamera Standpunkt zu tief war du hast ihr voll in die Nasenlöcher reingeschossen! Auch will mir das Licht nicht wirklich gefallen bei dem Bild ist mir zu frontal!

      Da gefallen mir die Set Bilder besser!

      LG Armin
      " You push the button and we do the rest."
      Kodak Werbespruch!
      Today
      "You push the button and the pixels do the rest"
    • johnars schrieb:

      weil für mich der Kamera Standpunkt zu tief war du hast ihr voll in die Nasenlöcher reingeschossen!
      Fand ich beim Betrachten seltsamerweise nicht störend. Ist mal was Anderes. Nasenlöcher und Haut hin oder her...der bereits erwähnten Intensität tut das keinen Abbruch. Hier hat der Kollege,
      meiner Meinung nach (ACHTUNG, jetzt wird's billig) den richtigen Riecher gehabt. Beim Licht bin ich aber ganz bei euch.

      Dem Making of nach zu Urteilen ist uns jemand aber noch ein Querformat schuldig. :D Quatsch, alles gut soweit.
      35 ist kleiner als 67
      67 ist kleiner als 45
      ?????
    • Danke für Eure Anmerkungen.

      Armin!
      Deine Überlegungen habe ich nach dem Scannen des Negatives auch angestellt. Uups! Voll in die Nasenlöcher und das Licht ist jetzt halt doch zu direkt frontal.

      Der Grund, warum ich dieses Setup gewählt hatte - Dakota Haux (ihr Modellname) ist Schauspielerin von Beruf. Das hat mich dazu verleitet, sie so zu portraitieren, als wäre sie auf der Bühne und ich in der ersten Reihe davor. Also mit Untersicht und frontales, direktes Licht. So gesehen hat die Darstellung des Portraits für mich seine Berechtigung. Das können Betrachter des Portraits natürlich nich wissen und müssen das Bild deswegen noch immer nicht toll finden.

      Winfried!
      Für Dakota ist es natürlich sehr unglücklich solche Gesichtshaut zu haben. Auch da habe ich lange gezaudert, ob ich das Portrait nicht doch retouchieren sollte. Ich habe mich dagegen entschieden. Nicht zuletzt auch um zu zeigen, dass ein Mensch, hier eben mein Modell, schön sein kann und vor allem eben auch grosse Präsenz im Ausdruck haben kann, trotz des nicht idealen Hautbildes.

      mec!
      Die "Making of" enstanden ganz am Anfang der Fotosession. Ich hatte ganz neu ein Objektiv, das ich kurz vorher erhielt, montiert. Es ist ein altes Trioplan 13.5 cm. Die Ergebnisse dieses Versuches sind nicht so "dolle".

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Hallo Stephan, vielen Dank für das Einstellen der Bilder und deine Erklärungen dazu.

      Meine Meinung:

      zur Haut: Die Position des Blitzes ist schon richtig gewählt worden, nur hast Du leider wohl nicht den Schirm genutzt, sondern einen (Standard-)Reflektor, wie mir scheint.
      Das Licht direkt von vorne kommen zu lassen gibt immer ein gutes Hautbild und ist daher richtig bei unreiner Haut (wenn man denn ein Ergebnis in hübsch zum Ziel hat).
      Auf viele Betrachter wirkt ein solches Licht leider eher langweilig. Mir gefällt es oft recht gut. Mache ich selber auch oft so, wenn das Model denn schlank ist.
      Jedes Seitenlicht hätte eine unreine Haut verstärkt, also richtig gemacht, aber der Reflektor war viel zu klein und betont daher wieder die Oberfläche. Der Schirm oder eine Softbox wäre in diesem Sinne besser gewesen.
      Und nur ein Kopfbild, ..ein bißchen mehr von ihr bedeutet mehr Haut, dafür aber weniger Hautschwierigkeiten.

      Ich teile die Ansicht über die Nasenlöcher. Das möchte niemand sehen. Vermeiden also. Mit dem Model reden, genau gucken, noch genauer gucken, reden, ohne Kamera gucken und durch Kamera gucken und nicht so viel Technik im Kopf. (Ich habe selber manchmal Schwierigkeiten mit dem Gucken bei Akt, das ist mir irgendwie unangenehm und ich flüchte hinter die Kamera und schaue dann lieber durch den Sucher. Ohne Kamera sieht man aber oft mehr. Dein Bild ist ein Porträt, aber ich schreibe es dennoch, weil Frau Haux ja auch ganz andere Bilder macht und du mit Akt vertraut bist.)

      Vielleicht hätte man Frau Haux mit dem vorhandenen Tageslicht fotografieren sollen, ich glaube, das hätte mir besser gefallen. Vielleicht gar auf dem Sofa. (?)
      Warum hast Du den Raum nicht abgedunkelt? Dann sieht man auch leichter, was der Blitz macht.

      Das Model finde ich auf den making-of Fotos auch recht ansprechend. Man kann sicher tolle Fotos von ihr machen.
      Ich wollte nicht klug sprechen, nur ein paar Anregungen geben und natürlich Dich ermuntern die Arbeit fortzusetzen.
      Lg. hako
    • Clickma schrieb:

      Dakota Haux (ihr Modellname) ist Schauspielerin von Beruf. Das hat mich dazu verleitet, sie so zu portraitieren, als wäre sie auf der Bühne...
      Wenn, dann sollte man dazu auch Bühnenlicht nehmen. Also mystisch mit einem harten Scheinwerfer (Normalreflektor mit Siebblende) von unten (Mefisto aus dem Faust mit Gründgens, da gibt es Fotos) oder direkt seitlich von sehr weit oben mit nur geringer Aufhellung. Dann wäre die Aufnahme "dramatisch" geworden, halt keit "feines" Portrait mehr. Aber: Übung macht den Meister, mach also weiter so. Das sind ja keine böse Kritiken, sondern Hilfestellungen.

      Gruß
      Winfried
    • Vielen Dank an Euch für die Rückmeldungen. Ich empfinde es diesmal überhaupt nicht als böse Kritik. Im Gegenteil - konstruktiv und hilfreich.

      Es ist interessant, wie ihr das Portrait betrachtet und Anregungen gebt. Zumal alle den entsprechenden beruflichen Hintergund haben. Ich vermute das zumindest. Bei einigen weiss ich es.

      Das Licht! Ich muss noch sehr viel lernen. Vielleicht sollte ich doch einmal einen Workshop besuchen. Aus Büchern zu lernen, oder abgucken ab Fotografien ist wohl nicht ganz so einfach.

      Die Beleuchtung war, wie man auf dem einen Making-of Bild sieht, der grosse Schirm (Giant 5-foot von Profoto) und der Magnumreflektor ohne Wabe, ebenfalls von Profoto. Der Schirm hatte 2 Blenden weniger Leistung als der Magnum- Reflektor. Damit beabsichtigte ich ein grelles Bühnenlicht.
      Warum ich den Raum nicht verdunkelt habe, weiss ich auch nicht. Ich mache das meistens nicht.

      Übrigens ist es mir ein bisschen peinlich zu erwähnen, dass mein Blitzequipement von Profoto ist. Im Lichtsetzen bin ich wahrlich ein Stümper. Es ist beinahe wie Perlen vor die Säue.

      Es ist tatsächlich so, dass mich beim fotografieren mit der Grossformatkamera die Technik recht stark beansprucht. Natürlich kann man sich fragen, warum ich mir das antue. Eine Mittelformat- oder Kleinbildkamera ist für die Personenfotografie doch viel besser geeignet. Meistens verwende ich ebenfalls das Mittelformat und dann noch die Nikon D800. Nun - es macht mir einfach sehr viel Spass mit der Grossformatkamera zu arbeiten und ich kann meine alten Objektive verwenden. Die Sinar mit dem Hinterlinsenverschluss macht das gut möglich.

      Glücklicherweise habe ich keine Probleme meine Modelle genau anzugucken. Natürlich mache ich das nicht aufdringlich und im Rahmen des Nötigen zum fotografieren. Manchmal aber doch so intensiv, dass es das Modell irritiert. Dann verstecke ich mich aber schnell und gerne hinter der Kamera.
      Ich kenne auch die andere Seite. Ich war für fünf Jahre Modell für Aktzeichen und -modelieren an Schule für Gestaltung. Es ist schon lange her.

      Ich muss auch zugeben, dass ich ein sturer Kerl sein kann und meinen eigenen Weg gehen will. Ich versuche nicht ums verrecken alles anders zu machen, als man in guter handwerklicher Manier sollte. Im fotografieren habe ich keine handwerkliche Ausbildung und das Meiste habe ich mir autodidaktisch angeeignet. So bin ich Euch wirklich dankbar für Eure Anregungen.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • MikeN schrieb:

      Was ich nicht verstehe: Wenn ich's Making-of richtig deute, ist ein großes Fenster im Hintergrund. Besseres Licht gibt's doch gar nicht, gibt's?
      Ob es kein besseres Licht gibt, wage ich nicht zu beurteilen.

      Tageslicht ist nicht immer in ausreichendem Masse zur Verfügung, nicht immer in der gewünschten Form und nicht immer dann, wenn man es braucht.
      Wenn ich das Portrait mit dem Fensterlicht gemacht hätte, wäre es ein völlig anderes Bild geworden. Ich wollte solches Licht, wie ich gemacht habe. Ob das jetzt das richtige oder ideale Licht war, dürfte wohl sehr unterschiedlich aufgefasst werden. Intensität wurde erwähnt. So habe ich zumindest teilweise erreicht, was ich wollte.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Clickma schrieb:

      Vielen Dank an Euch für die Rückmeldungen. Ich empfinde es diesmal überhaupt nicht als böse Kritik. Im Gegenteil - konstruktiv und hilfreich.

      Es ist interessant, wie ihr das Portrait betrachtet und Anregungen gebt. Zumal alle den entsprechenden beruflichen Hintergund haben. Ich vermute das zumindest. Bei einigen weiss ich es.

      Das Licht! Ich muss noch sehr viel lernen. Vielleicht sollte ich doch einmal einen Workshop besuchen. Aus Büchern zu lernen, oder abgucken ab Fotografien ist wohl nicht ganz so einfach.

      Die Beleuchtung war, wie man auf dem einen Making-of Bild sieht, der grosse Schirm (Giant 5-foot von Profoto) und der Magnumreflektor ohne Wabe, ebenfalls von Profoto. Der Schirm hatte 2 Blenden weniger Leistung als der Magnum- Reflektor. Damit beabsichtigte ich ein grelles Bühnenlicht.
      Warum ich den Raum nicht verdunkelt habe, weiss ich auch nicht. Ich mache das meistens nicht.

      Übrigens ist es mir ein bisschen peinlich zu erwähnen, dass mein Blitzequipement von Profoto ist. Im Lichtsetzen bin ich wahrlich ein Stümper. Es ist beinahe wie Perlen vor die Säue.

      Es ist tatsächlich so, dass mich beim fotografieren mit der Grossformatkamera die Technik recht stark beansprucht. Natürlich kann man sich fragen, warum ich mir das antue. Eine Mittelformat- oder Kleinbildkamera ist für die Personenfotografie doch viel besser geeignet. Meistens verwende ich ebenfalls das Mittelformat und dann noch die Nikon D800. Nun - es macht mir einfach sehr viel Spass mit der Grossformatkamera zu arbeiten und ich kann meine alten Objektive verwenden. Die Sinar mit dem Hinterlinsenverschluss macht das gut möglich.

      Glücklicherweise habe ich keine Probleme meine Modelle genau anzugucken. Natürlich mache ich das nicht aufdringlich und im Rahmen des Nötigen zum fotografieren. Manchmal aber doch so intensiv, dass es das Modell irritiert. Dann verstecke ich mich aber schnell und gerne hinter der Kamera.
      Ich kenne auch die andere Seite. Ich war für fünf Jahre Modell für Aktzeichen und -modelieren an Schule für Gestaltung. Es ist schon lange her.

      Ich muss auch zugeben, dass ich ein sturer Kerl sein kann und meinen eigenen Weg gehen will. Ich versuche nicht ums verrecken alles anders zu machen, als man in guter handwerklicher Manier sollte. Im fotografieren habe ich keine handwerkliche Ausbildung und das Meiste habe ich mir autodidaktisch angeeignet. So bin ich Euch wirklich dankbar für Eure Anregungen.

      Freundliche Grüsse, stephan

      stephan, ich meine, du musst hier nicht so stark in sack und asche gehen. ich selbst glaube hier im forum schon viel mehr gesehen zu haben, was viel kritikwürdiger gewesen wäre. und totzdem reihenweise "daumen hoch" erhalten hat.

      mach einfach so weiter, sei stur. wenn jemanden was nicht gefällt, je nun: "allen menschen recht getan ist eine kunst die niemand kann". so lange DU mit DEINEN Ergebnissen leben kannst, ist alles ok.
    • Für ein Portrait braucht es diese Nacktheit nicht.
      Ich habe nicht nur dieses eine Portrait gemacht. Es waren mehrere, auch mit mehr Raum um das Haupt. Danach fotografierte ich auch noch Akt. Nicht im Grossformat.
      Es war tatsächlich einer der heissesten Tage des Sommers. Über 30 Grad Celsius. Das hat den Fotografen jedoch nicht davon abgehalten, seine eher unattraktive Blösse zu verdecken.

      Freundliche Grüsse, stephan
    • Clickma schrieb:

      Für ein Portrait braucht es diese Nacktheit nicht.
      Es braucht es nicht unbedingt. Richtig ist aber, daß (auch Modelle) oft mir Klamotten kommen, die vom eigentlichen Portrait ablenken. Daher bevorzuge ich bei Frauen entweder eine weiße Blouse oder eben schulterfrei. Beides wirkt weiblicher als meinetwegen ein t-Shirt, möglichst noch mit Aufschrift wie Coca cola oder sonstwas.

      Gruß
      Winfried
    • renros schrieb:

      stephan, ich meine, du musst hier nicht so stark in sack und asche gehen. ich selbst glaube hier im forum schon viel mehr gesehen zu haben, was viel kritikwürdiger gewesen wäre. und totzdem reihenweise "daumen hoch" erhalten hat.

      mach einfach so weiter, sei stur. wenn jemanden was nicht gefällt, je nun: "allen menschen recht getan ist eine kunst die niemand kann". so lange DU mit DEINEN Ergebnissen leben kannst, ist alles ok.
      Danke.

      Meine Ausführungen betrachte ich als Teil des "Making of".
      Die Beweggründe, die Überlegungen warum und was ich fotografiere gehören irgendwie auch immer zum Bild. Diese Beweggründe und Überlegungen können Betrachter natürlich nicht wissen.
      Ich bin sehr selbstkritisch und wenn ich dann ein Bild veröffentliche kann ich in der Regel dahinter stehen. Sogar wenn es nicht in allen Belangen perfekt ist. Manchmal gehört das Unperfekte auch zum Bild. Das muss dann noch nicht mal in reiner Absicht unperfekt geworden sein. Das Zufällige gehört ebenso dazu und das Scheitern auch.
      Natürlich ist es so, dass ich selber nicht immer die nötige Distanz habe, um alles rein objektiv sehen zu können. Von daher sind mir die Möglichkeiten des Internets eigentlich sehr willkommen und finde es interessant und hilfreich, wenn jemand etwas zu einem Bild schreibt. So es denn nicht blosser Verriss ist.
      Ich beschäftige mich auch schon seit vielen Jahren mit der Kritik oder Rezeption von Kunst. Besonders von Fotografie. Es können nicht viele wirklich gut Kritik üben. Kritik ist die Kunst des feinen Urteils. Dazu muss man viel wissen und gut schreiben und/oder reden können und was noch viel wichtiger ist, sich auf ein Werk einlassen können und dabei das Eigene hinten anstellen. Einer der Besten darin ist für mich Hans-Michael Koetzle. Vielleicht kennt ihn jemand?

      Ich möchte mit meiner Art der Kommunikation auch aufzeigen, dass man nicht zwingend mit markigen Worten um sich werfen muss und durchaus Meinungen etwas differenzierter vertreten kann. Das kann für einen entspannteren und friedlichen Umgang miteinander hilfreich sein.

      Freundliche Grüsse, stephan