Mittelformatscanner

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    • Ich hatte es in meinem Beitrag die Möglichkeit mit DSLR zu digitalisieren schon angedeutet.
      Wenn man die Preise von gebrauchten Scannern und neuen Vollformat DSLRs vergleicht kann schon ins Grübeln kommen. Zumal es in diesem Fall keine Soft und Firmware Probleme geben sollte. Zumal bei SW Filmen die Infrarotabtastung der Scanner nicht nutzbar ist. Vieles von dem was man für ein digitales Kopieren der Negative/Dias ist häufig in Form von Vergrößerer und Makrozubehör schon vorhanden.
      Wenn ich heute vor der Wahl stünde ob und welcher Scanner würde ich wahrscheinlich die DSLR Lösung bevorzugen.
      Matthias
    • Matthias wrote:

      Wenn ich heute vor der Wahl stünde ob und welcher Scanner würde ich wahrscheinlich die DSLR Lösung bevorzugen.
      Ich mache das oft - aus verschiedenen Gründen:
      A) meine beiden Scanner sind extrem langsam (Heidelberger Topaz-II)
      B) Das Hochfahren des Computers und der Scansoftware dauert auch noch ewig dazu
      C) der Reproscan der FX am Normlichtkasten dauert nur kurz, sie hängt an einem großen Reprogestell und ist nivelliert und mit einem Makro ausgestattet
      D) Die Qualität ist die gleiche, bezogen auf 40x50cm, was die Digi so in Etwa macht (300dpi)

      Gruß
      Winfried
    • Hallo Matthias,

      hierzu folgender Artikel theagnosticprint.net/future-of-scanning/, der gar nicht so neu ist und es dennoch meiner Meinung recht gut trifft - sowohl für den "normalen" User, mit der Aufgabe (s)ein privates 35mm Archiv zu digitalisieren, als auch den HighEnd Scan-Operator, der Formate bis 4x5 o. 5x7 arbeitet. Für letzteren Fall sind die Kosten natürlich noch hoch aber das kann sich für ein Scan-Dienstleister evtl. rechnen. Mein Problem ist eher: was ist mit 8x10, 14x17 und größer? Evtl. macht das ja bereits jemand im Forum ... wäre aber ein eigener Thread.

      Grüße
      Stefan
    • Das Thema Qualität hängt unabhängig der Hardware in erster Linie stark von der Sorgfalt des Nutzers ab.
      Kommen wir zur den angesprochenen Mängeln Schärfeabfall zum Rand, Vignetierung und ich nehme noch Verzeichnug und Farbfehler dazu.
      Diese ist in der Tat ein Thema, aber auch bei Scannern nicht unbekannt.
      Der Schärfeverlust in den Randbereichen ist ein Objektivproblem was uns schon bei der Aufnahme beschäftigt. Aber gerade für Kleinbildkameras,besser Vollformat Dslrs, gibt es einige hervoragende Objektive, so das dies nicht wirklich ein Thema ist.
      Wenn man diese Aufgaben mit den Universalzoom Objektiv der Dslr macht, muss man natürlich mit solchen Fehlern rechnen. Aber ich denke mit speziell für Makroaufgaben gerechneten Balgen Objektivköpfen sollten Fehler wie Randschärfe und Vignetierung kein Problem darstellen.
      Bei den angesprochen Ultra Large Aufnahmen bin etwas ratlos. Es gibt meines Wissens Scanner für Röntgenaufnahmen die wenigsten in der Nähe der angesprochen Größe kommen sollten. Ich denke das sich die Dslr gerade für die großen Lappen eignet.
      Matthias
    • Hallo.
      Hab das Gerät mittlerweile einigermaßen erfolgreich mit einem alten Windows PC + Nikon Scan 4 in Betrieb genommen.
      Weiß jemand, ob ich hier die automatische Formaterkennung ausschalten kann? Bzw. ob es möglich ist, den kompletten Filmstreifen als Vorschau anzuzeigen und dann auszuschneiden. Bie mir wird einfach häufig das Bild nicht richtig erkannt.

      Übrigens habe ich die Klammern aus dem normalen 120er Halter entfernt und lege nun einfach eine AN-Glas-Scheibe drauf und hab ganz glatte Filme dadurch.

      Gruß
    • Hi,
      ich würde Vuescan benutzen, und dann auch am aktuellsten PC / Mac. Beim Nikon 9000 gibts keinen Grund, bei der alten PC/Mac-Hardware zu bleiben, Nikon Scan ist steinalt und aus meiner Sicht auch nicht wirklich benutzerfreundlich. Vuescan kann alles was Nikon Scan kann zumindest gleich gut (oder ich habs noch nicht gemerkt...). Ich nutze meistens den Glas-Vorlagenhalter, der funktioniert sehr gut. Newton-Ringe hatte ich bisher noch keine. Das Thema mit der Vorschau habe ich allerdings leider auch noch nicht gelöst bekommen....
    • Hi, danke für die schnelle Rückmeldung.
      Ich bin aus den Adapterlösungen für meinen Mac nicht schlau geworden und habs jetzt einfach mal so ausprobiert, da hier eh noch ein alter PC rumsteht. Das mit dem AN-Glas im Vorlagenhalter klappt gut, ich hab einfach den originalen Glashalter nicht.
      Und Vuescan kostet auch nochmal 100€ + vermutlich ca. 50€ für Adapter.
      Kann Vuescan auch RAW? Das finde ich am Nikon Scan recht gut. Nur das mit dem Format nervt mich eben und natürlich ist es nicht sonderlich zeitgemäß... Sonst sehe ich keinen dringenden Grund was am Setup zu ändern...
      Gruß
    • Diesch:

      Du meintest wohl Objektivbrennweite. Wäre es die ObjektivÖFFNUNG, dann könnte man ja kein vernünftiges Repro machen, auch nicht von Gemälden. Daher nehme ich natürlich meist lange Reproobjekive bei Gemäldereproduktionen. Bei Diarepros meist das 105mm Sigma Makro. Von schräg habe ich da noch nichts gesehen, oder ist das nur rechnerisch zu sehen/festzustellen?

      Gruß
      Winfried