Bilder vom Großformat-Wettbewerb 2018

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    • "Aja,
      hast du gewonnen?"

      Man kann nicht gewinnen wenn man nicht teilgenommen hat.
      Was mich freut ist dass Hendrik Faure dabei ist.
      Mich würde die Meinung der Bildabschneider-zuschneider zu den Fotos vom belgischen Fotografen Hans Warreyn interessieren, da gibt es mit Sicherheit viele Ideen und Vorschläge.
      Grüße
    • sw811 schrieb:

      Was mich freut ist dass Hendrik Faure dabei ist.
      danke! allerdings zeigt das wohl keine Auswahl, sondern alle Einreichungen.
      Die Finalisten sieht man hier: joboartisan.com/photo-contest

      Als Teilnehmer kann ich natürlich nichts zur Auswahl sagen.
      Was aber auffällt: nur bei einem Teilnehmer wird die Bildgrundlage (Kollodion) genannt.
      Alle anderen sind zwar auf Film aufgenommen, aber es ist nicht erkennbar, ob es real existierende Bilder sind oder nur Elektrofakes.
      Interessehalber habe ich einmal nachgefragt, wo sich die internationale Jury eigentlich getroffen und auch die (entsprechend ursprünglichen Wettbewerbsbedingungen) real eingereichten Bilder beurteilt hat.
      Sollten einzelne Jurymitglieder auch diese nur an als scans an einem Bildschirm gesehen haben, wäre das schon bemerkenswert hinsichtlich des Anspruches, traditionelles Handwerk zu achten bzw. zu fördern.
      zB Photogravuren verlieren im Elektrokontext ihre Qualität als zweidimensionale Plastiken.
      Ich bin gespannt, ob 2019 die Finalisten per Tintenspritzer auf die Kölner Liste gebracht werden und wenn nicht, wer die Abzüge macht.
      Daran wird sich für mich zeigen, ob der Wettbewerb seinen eigenen Ansprüchen genügt.
    • hfa schrieb:

      sw811 schrieb:

      Was mich freut ist dass Hendrik Faure dabei ist.
      danke! allerdings zeigt das wohl keine Auswahl, sondern alle Einreichungen.Die Finalisten sieht man hier: joboartisan.com/photo-contest

      Als Teilnehmer kann ich natürlich nichts zur Auswahl sagen.
      Was aber auffällt: nur bei einem Teilnehmer wird die Bildgrundlage (Kollodion) genannt.
      Alle anderen sind zwar auf Film aufgenommen, aber es ist nicht erkennbar, ob es real existierende Bilder sind oder nur Elektrofakes.
      Interessehalber habe ich einmal nachgefragt, wo sich die internationale Jury eigentlich getroffen und auch die (entsprechend ursprünglichen Wettbewerbsbedingungen) real eingereichten Bilder beurteilt hat.
      Sollten einzelne Jurymitglieder auch diese nur an als scans an einem Bildschirm gesehen haben, wäre das schon bemerkenswert hinsichtlich des Anspruches, traditionelles Handwerk zu achten bzw. zu fördern.
      zB Photogravuren verlieren im Elektrokontext ihre Qualität als zweidimensionale Plastiken.
      Ich bin gespannt, ob 2019 die Finalisten per Tintenspritzer auf die Kölner Liste gebracht werden und wenn nicht, wer die Abzüge macht.
      Daran wird sich für mich zeigen, ob der Wettbewerb seinen eigenen Ansprüchen genügt.

      einiges von dem was du hier ansprichst hatten wir ja im vorfeld dieses wettbewerbs bereits hier im forum erörtert...

      1/3 der finalisten arbeitet mit produkten zweier sponsoren des wettbewerbs. mist, ich glaube ich habe die falsche technik...(nein, ich habe nicht teilgenommen).

      andererseits: was sagt die kameramarke über das dargestellte bild aus? oder warum ist es wichtig zu wissen, ob das bild mit hilfe einer maschine entwicklet wurde oder in einer schale?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von renros ()

    • wenn man den Stecker zieht, sind Elektrofakes verschwunden.
      Ich hatte in der Bildergalerie schon einmal geschrieben was ich darunter verstehe.
      Für mich ist ein Bild nur etwas, was ich auch real in die Hand nehmen kann.
      Allerdings sind unter den Finalisten wohl auch Dias. Auf einem Leuchtkasten oder gegen den Himmel sehe ich auch die als Bild.
      Aber diese Diskussion ist ziemlich alt.
    • Mein Bild ist nicht dabei :D

      ich muss sagen, dass ich von vielen - den meißten - Bildern beeindruckt bin, aber es trauen sich wirklich wenige zur -absichtlichen, gar überspitzten - unschärfe. Bei manchen Bildern denke ich, dass man die durchaus auch ohne das Großformat hätte einfangen können. Andere wiederum sind mir zu sehr "Kunst".

      nächstes Jahr dann wieder ;-D
    • ...ich auch nicht.
      Mir ging es darum, daß Submissionen nicht in einer Weise beurteilt wurden, die die realen Bilder benachteiligt.
      Das scheint ja realisiert worden zu sein.
      Angekündigt wird, daß ein (großer) Teil der Einreichungen demnächst in einer Onlinegalerie gezeigt wird.
    • Die Bilder zeigen mir ein geteiltes Bild.

      Einige wenige sind gut, andere brauchbar, viele nur schlecht.
      Für fast alle Wäre ein Großbild nicht nötig gewesen. Es kommt mir nie darauf an, wie etwas gemacht wurde, sondern nur, was auf dem Bild drauf ist und ob es mich anspricht. Nur wenige sprechen mich da an. Die Portraits sind das, wie man das als "Künstler" wohl heute gerne macht.

      Ich bin glücklich, nicht daran teilgenommen zu haben. Meine realistischen Aufnahmen wären wohl eh nicht angenommen worden. Es ist von Jobo natürlich der Versuch, sich und seine Sponsoren ins rechte Licht der Öffentlichkeit zu rücken, was mit der Photokina-Prämierung wohl auch klappt. Dazu wünsche ich ihnen viel Erfolg, sie haben`s verdient.

      Allerdings hätte ich mir mehr als solche Großbildknipsies gewünscht.

      Lieben Gruß
      Winfried
    • Bei solchen Wettbewerben ist es wie vor Gericht und auf hoher See.
      Es ist müßig darüber nachzudenken warum, wieso , weshalb der eine dabei ist und der andere nicht.
      Als Außenstehender wird sich die Entscheidungstiefe, Findungstiefe der Jury einem nie erschließen.
      Kann auch ironisch gemeint sein.
      Grüße
    • 400 teilnehmer sind schon mal eine macht!
      die siegerbilder regen offensichtlich zur diskussion an.
      das ist schon eine ganze menge.

      ich hatte befürchtet, dass die juri sehr konservativ werten würde.
      das war nicht der fall.

      ich fände es klasse, wenn es weiter geht mit dem großformatwettbewerb.
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"