Peterson Tank

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    • Peterson Tank

      Hallo,
      ich habe mir einen Peterson Tank mit Einsatz für 6 Planfilme gekauft. Auf dem Tank stehen nur Mengen für Rollfilm drauf.
      Kann mir jemand sagen, wieviel Flüssigkeit ich ansetzen muss? Mein Wassertest ergab 1200 ml - dann kann ich im Einfüllbereich das Wasser sehen. Allerdings ist der Trichter ja deutlich größer als bei Jobo-MF-Tank, so dass die Flüssigkeitsbewegung wesentlich heftiger ist. Besteht nicht die Gefahr von ungleichmäßiger Entwicklung?
      Werden Planfilme überhaupt gekippt???
      Wäre für Hilfe bei meinen ersten Gehversuchen im Großformat dankbar.
      Grüße Martin
    • Hallo Martin,

      ich kann dir nur bedingt weiterhelfen, da ich keine Paterson-Dose habe.
      Ich nutze die Jobo2520 mit der Spirale 2509 die 6 Planfilme 9x12 bzw. 4x5inch aufnehmen kann. Auf der Dose sind die Mengen für 9x12cm mit 1200ml und für 4x5inch mit 1500ml angegeben. Die stehen damit dann komplett im Wasser. Analog dazu kannst du die leere Spirale in die Dose stecken und ohne Deckel soviel Wasser einfüllen, bis alles bedeckt ist.
      Es gibt sicherlich andere Verfahren (Rotationsentwicklungen), die mit deutlich weniger Chemie auskommen. Ich habe dazu allerdings keine Ahnung.
      Ob du die Dose während der Entwicklung schwenkst und wie lange bzw. wie oft hängt von deiner Rezeptur ab. Eine Standentwicklung wird wenig/gar nicht bewegt.... Dafür verlängern sich die Entwicklungszeiten dadurch.
      Gute Anhaltspunkte dazu bietet filmdev.org/ mit sehr vielen Rezepturen.
      Viel Erfolg noch!

      Grüße Ekkehard
    • Ich habe den Patterson und auch diesen Einsatz für Planfilme die erste Version, als ich beim ersten Test gekippt hatte war mir ein Negativ danach in der Suppe geschwommen!
      Seither bin ich wieder beim Combiplan gelandet der liegt mir besser und da kann ich kippen ohne das Filme aus er Führung rausfallen!

      FG Armin
      " You push the button and we do the rest."
      Kodak Werbespruch!
      Today
      "You push the button and the pixels do the rest"
    • Bei mir schwimmt gar nichts. Weder beim Kippen per Hand noch beim Einsatz vom TAS-Prozessor. Einfüllmenge beim Paterson 3 ist genau 1L. Ich bade immer 6 Blätter gleichzeitig, habe aber auch 4 erfolgreich entwickellt. Befüllen immer von außen nach innen (was die Menge anbelangt)
    • farngarten schrieb:

      Besteht nicht die Gefahr von ungleichmäßiger Entwicklung?
      hallo martin,

      normalerweise ist es sogar umgekehrt: je weniger bewegt wird, um so eher besteht die gefahr von ungleichmäßiger entwicklung. aber bitte beachten: die häufigkeit oder dauer der bewegung hat einfluss auf den kontrast.

      du schreibst, du wärst noch anfänger. nun kenne ich deine ziele in der GF nicht. um deine frage aber vielleicht wenigstens teilweise beantworten zu können zwei fragen:

      1. wirst du immer 6 filme zum gleichzeitigen entwickeln haben? 6 auf einen streich sind ja - für einen amateur/anfänger (bitte nicht despektierlich verstehen!) gesehen - nicht wenig.
      2. willst du bewusst kontraststeuernd arbeiten (möglicherweise sogar im zonensystem?)?

      wenn du 1. verneinen und 2. bejahen kannst: hast du also mal über schalenentwicklung nachgedacht? meiner meinung nach lässt sich damit (wenn man keine atl oder eine ähnliche maschine hat) am besten eine ungleichmäßige entwicklung vermeiden.
    • Hallo vielen Dank für Eure Antworten.

      Die Bezeichnung "Anfänger" bezog sich nur aufs Großformat. Ich hab schon "eine Millionen" Rollfilme entwicklet. Da das Verhältnis zwischen Flüssigkeits-Ruhe und Bewegung bei Rollfilmentwicklung durchaus den KornCharakter und Schärfe beeinflussen kann, hab ich mir Gedanken gemacht.

      Auf der Paterson Dose steht nur Multi Reel 3 Tank.
      Grüße Martin
    • Also:
      Ich entwickle ebenfalls in einer Paterson Multi Reel 3 Dose - entweder 2 Rollfilme gleichzeitig, oder 4-6 Planfilme im mod54 Einsatz (neueste Variante). Einzelne Rollfilme oder weniger als 4 Planfilme entwickle ich nicht, ist mir zu "ineffizient".
      ich nehme dabei immer 1 Liter Flüssigkeit und kippe von Hand - egal, ob Plan- oder Rollfilm, SW oder C41 (und sobald das Tetenal 1l E6 Kit verfügbar ist auch E6). Beim Kippen mache ich dabei auch keinen Unterschied zwischen Plan- und Rollfilmen, ebensowenig, ob ich jetzt 4 oder 6 Planfilme in der Dose habe. Probleme mit herausgerutschten Planfilmen oder ungleichmäßiger Entwicklung hatte ich bisher nicht.
    • Ich mache es genau wie ekech mit dem Unterschied, dass ich gleichzeitig 4 Rollfime (2 pro Spule) entwickle. Die Filme werden mit dem Klebeband, der sich am Ende der Filmrolle befindet, verbunden und dann zusammen als eine Einheit aufgewickelt.

      Dazu benutze ich eine kleine „Vorrichtung“ (3d-Druck, im Prinzip ein U-Profil mit der Rollfilmbreite) für den Wechselsack damit die Negative in einer Linie verlaufen. Bei Interesse poste ich gerne ein Bild davon