Altöttinger Lorettokapelle

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nun, ich will mal aufklären. Ich war mit der GF unterwegs. Hatte die benachbarte Nikolaikirche, zu der die Loretokapelle gehört, aufgenommen. Kann ich hier aber nicht zeigen, da das Bild daneben ging.

      Da bot sich mir der Zugang zur Kapelle als Motiv an (die Kapelle selber war verschlossen).
      So einfach ist das. Als Amateur bin ich halt in der Lage, nach Lust und Laune zu knipsen.

      Ich bin dankbar, das Produkt meiner Bemühungen hier zeigen zu können und freue mich über jede Diskussion, die man hier im Forum zum Glück noch in sehr anregender Form finden kann. Danke den Profis und erfahrenen Usern für die konstruktiven Ideen und Tipps.
      www.peterplan.piwigo.com

      Stets gutes Licht
      Gruß Peter
    • Winfried Berberich schrieb:

      Das Bild ansich gibt, ausgenommen von der schönen Schattengebung, nicht viel her.

      Das Bild vielleicht nicht - das Motiv schon.
      Da liegt es nun am Fotografen, etwas Stimmung zu transportieren. Oder zu schaffen.
      Peter hat Seine Variante vorgestellt.

      Man kann aber auch die Pflastersteine regelrecht aus dem Boden springen lassen, den rauhen Putz zur Geltung bringen, das Licht in die Schatten fluten lassen, die Decke wichten, die Reliefstrecke herauskitzeln - also ich glaube, hier fehlt es etwas an Fantasie?
    • Peter,

      kann ich durchaus verstehen.
      Als Amateur, d.h. wenn ich privat unterwegs bin, foppt es mich oft, wenn ich vor verschlossenen Türen stehe. Ich frage mich oft, warum es (evangelische) Kirchen gibt, in denen nichts drin ist und die trotzdem bis auf den Sonntag geschlossen bleiben. Solche Kirchen braucht man nicht! Klar versucht man dann, doch noch irgend etwas "ablichtbares" zu finden.
      Heute gehe ich dran vorbei und ärgere mich nur ein wenig...

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich schrieb:

      Peter,

      kann ich durchaus verstehen.
      Als Amateur, d.h. wenn ich privat unterwegs bin, foppt es mich oft, wenn ich vor verschlossenen Türen stehe. Ich frage mich oft, warum es (evangelische) Kirchen gibt, in denen nichts drin ist und die trotzdem bis auf den Sonntag geschlossen bleiben. Solche Kirchen braucht man nicht! Klar versucht man dann, doch noch irgend etwas "ablichtbares" zu finden.
      Heute gehe ich dran vorbei und ärgere mich nur ein wenig...

      Gruß
      Winfried
      Winfried,
      du müßtest doch wissen dass in offenen Kirchen oft allerlei Unfug getrieben wird,
      Opferstockaufbrüche, Vandalismus, Stromentnahme,temporäre Lager, Urinieren und Defäkieren , das alles ist gar nicht so selten.
      Das alles bekommt man mit wenn man mehrere Tage am Stück in einer Kirche verbringt.
      Grüße
    • Die evangelische Kirche in Rothenburg, in der Winfrieds Ausstellung zu sehen ist, ist tagsüber offen. Als ich
      dort war, brannten sogar Kerzen! Und ich dort ganz allein. In unserer evangelischen Kirche wurden zeitweise
      auch Kerzen verwendet, da haben dann "dumme Jungs" die Paramente auf dem Abendmahlstisch angekokelt.

      Grüße
    • Es ist traurig, was mncherorts passiert.

      Seltsam finde ich als absoluter Kirchenfotograf nur, daß ausgerechnet evengelische Kirchen, in denen laut deren Glauben keine Skulpturen hängen, ihre Tore unter der Woche schließen.

      Für mich ist eine Kirche ein Ort, in der ich zu Gott bete. Das kann ich aber auch im freien Feld. Trotzdem finde ich die Schließung von Kirchen unter der Woche antichristlich. Zumal dann, wenn darin "nichts zu holen" ist.

      Sorry, ist nur meine Meinung. Wofür zahle ich denn Kirchensteuer, wenn ich nicht mal rein darf?

      Zur Ausstellung: ja, die kommt gut an. Wir hatten schon viele Rückmeldungen, die alle die realistische Darstellung und die Beleuchtung der Skulpturen lobten. Bin halt kein "Künstler", der aus den Figuren sein Eigenes machen möchte, ich will das darstellen, was Riemenschneider in den Figuren gesehen hat. Und das scheint mir wohl gelungen zu sein.

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich schrieb:

      Wofür zahle ich denn Kirchensteuer, wenn ich nicht mal rein darf?

      es geht ja noch "besser": wieso müssen - außer in hamburg und bremen - auch nichtchristen (also atheisten, agnostiker, muslime, juden, buddhisten, anhänger des spaghettimonsters und was es sonst noch so alles gibt) mit ihren ganz normalen steuern für das gehalt der priester, kanoniker, kapitulare, weihbischöfe, oberkirchenräte, mesner und noch anderer aufkommen? mittlerweile mehr als eine halbe milliarde pro jahr.
    • renros schrieb:

      Winfried Berberich schrieb:

      Wofür zahle ich denn Kirchensteuer, wenn ich nicht mal rein darf?
      es geht ja noch "besser": wieso müssen - außer in hamburg und bremen - auch nichtchristen (also atheisten, agnostiker, muslime, juden, buddhisten, anhänger des spaghettimonsters und was es sonst noch so alles gibt) mit ihren ganz normalen steuern für das gehalt der priester, kanoniker, kapitulare, weihbischöfe, oberkirchenräte, mesner und noch anderer aufkommen? mittlerweile mehr als eine halbe milliarde pro jahr.
      Nein, wer keiner Kirche angehört zahlt auch keine Kirchensteuer.

      Gruß
      Winfried
    • sw811 schrieb:

      der-photofreund schrieb:

      Sagenhaft,

      was Euch alles zu einem, mit einer Großformatkamera, belichtetem Bild einfällt . . .

      Was mir an dem Bild gefällt, das es "Peters Sicht der Dinge ist!"
      Da sieht man dass Fotografie mehr ist als"Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt."
      Grüße

      Antwort 1: "Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt." ist lediglich meine bescheiden Sicht von analoger Photographie
      Antwort 2: Ich möchte diesbezüglich nicht Recht haben (wollen), sondern wünsche mir hier lediglich etwas mehr Toleranz
      anders photographierender.
      Antwort 3: . . . dass Fotografie mehr ist als . . .
      Ich dachte immer, durch viele Kindergartengespräche, das größte argumentative Minienfeld seien unterschiedliche
      Auffassungen zur Kindererziehung. Jetzt kommt ihr daher . . :D

      Meine Auffassung dazu ist schlicht: Andere anders sein zu lassen!
      Ich photographiere seit über 40 Jahren, was jedoch ein wirklich "gutes Bild" ausmacht, kann ich bis heute noch nicht mit
      Bestimmtheit sagen. Bei vielen Kommentatoren werde ich jedoch den Verdacht nicht los, so vergaßen, daß sich der Photographierende, in Ausübung seiner Leidenschaft, auch was vor dem Betätigen des Auslösers gedacht hat. Und das muß und soll sich auch nicht
      zwingend mit einem, z.B. hier im Forum vorherschenden photographischen Mainstream decken.

      "Früher" hatte ich mich, nicht selten, leidenschaftlich darüber gestritten, was denn nun "gut" oder "schlecht", bzw. weniger gut sei.
      Irgendwann wurde mir mal klar, das ich (eigentlich) gar nicht das Recht dazu habe. Ist es denn nicht gerade das, was Photographie
      auch lebendig und einmalig macht? :rolleyes:
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von der-photofreund ()

    • der-photofreund schrieb:

      Bei vielen Kommentatoren werde ich jedoch den Verdacht nicht los, so vergaßen, daß sich der Photographierende, in Ausübung seiner Leidenschaft, auch was vor dem Betätigen des Auslösers gedacht hat.
      Und Seine Intentionen hat Peter auch im Vorfeld geschildert.
      Wenn ich dann lese, dass bei gut 4 EV Motivkontrast die Befürchtung bestand, die Feinheiten der Reliefs würden nicht mehr abgebildet werden können, andererseits aber beim Vergrößern solcher Negative Probleme auftauchen, dann ist es aus meiner Sicht sinnvoll, da mal drübergeredet zu haben.

      Verbesserungsvorschläge, die geballt in eine Richtung tendieren, zeigen dann auch keinen Mainstream, sondern handwerkliche Möglichkeiten auf, die man sich zu Herzen nehmen könnte.
      Vertiefen konnten wir das freilich nicht weiter, schade.

      VG,
      Ritchie
    • Winfried Berberich schrieb:

      renros schrieb:

      Winfried Berberich schrieb:

      Wofür zahle ich denn Kirchensteuer, wenn ich nicht mal rein darf?
      es geht ja noch "besser": wieso müssen - außer in hamburg und bremen - auch nichtchristen (also atheisten, agnostiker, muslime, juden, buddhisten, anhänger des spaghettimonsters und was es sonst noch so alles gibt) mit ihren ganz normalen steuern für das gehalt der priester, kanoniker, kapitulare, weihbischöfe, oberkirchenräte, mesner und noch anderer aufkommen? mittlerweile mehr als eine halbe milliarde pro jahr.
      Nein, wer keiner Kirche angehört zahlt auch keine Kirchensteuer.
      Gruß
      Winfried

      winfried, hier gibt´s aktuelle zahlen dazu.