Hochzeitsbilder mit Großformat

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    • Hochzeitsbilder mit Großformat

      Hallo zusammen,

      Ich suche Tipps für die richtige Belichtung von Hochzeutsbildern im Freien und für Drinnen.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass bei der Lichtmessung das Kleid der Frau zu grau und der dunkle Anzug des Mannes zu fad wird. Wie macht ihr so etwas? Nach der Zonenmessung? Ich habe keinen Spotmeter, sondern „nur“ den Profisix. Ich kann natürlich nah an Kleid und den Anzug heran... das sollte ja kein Problem sein.

      Als Optik wollte ich mein Symmar-S 210 verwenden. Alternativ hätte ich noch das Symmar 150 oder Super-Angulon 90.

      Wenn ich das zuvor üben möchte, wie ?

      Ich weiß nicht, ob das Brautkleid rein weiß oder einen leichten Cremeton besitzt und auch beim Anzug weiß ich nicht die Farbe.

      Sollte man für die besser dargestellten Gesichter einen Gelbfilter verwenden?

      Als Film verwende ich den KODAK 320

      Tipps sind herzlich willkommen

      Gruß
      Klemens
      Man(n) ist nie zu alt was neues zu lernen.
    • .. wenn du auf dieser hochzeit zusätzlich mit gf fotografierst, kann das eine gute sache werden ..

      neuere hochzeitsfotografie kommt eigentlich immer sehr dynamisch daher!
      das ist eigentlich mehr was für beweglichere kameras ..
      z.b.
      hochzeitsfotografie
      von edward olive

      hier noch ein tolles interview mit ihm
      interview

      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von lookbook ()

    • KPWangen schrieb:

      Als Film verwende ich den KODAK 320
      Ich vermute mal TriX? ...der sollte eigentlich genügend Dynamik haben, um alles aufzuzeichnen. Wichtig fände ich die Lichtsituation allgemein. Mittags vor der Kirche in der Sonne könnte schwierig werden ;). Ich würde mir eher schattige Plätze aussuchen. Viel Licht sollte es auch sein, um halbwegs flexibel mit Blende/Zeit umgehen zu können. Offenblendig hat natürlich seine Challenges, bezüglich "Fokus halten". Portraits mit Zone hab' ich noch nie probiert. Könnte mir aber vorstellen, dass das auch gut funktioniert. Vor allem kann man die Hauttöne genau bestimmen :).

      Inspiration würd' ich mir bei Yousuf Karsh oder August Sander holen (hat jetzt nichts mit Hochzeit aber mit SW Portraits zu tun ;)).
      The Print (click)
      MN
    • KPWangen schrieb:

      Ich kann mir gut vorstellen, dass bei der Lichtmessung das Kleid der Frau zu grau und der dunkle Anzug des Mannes zu fad wird. Wie macht ihr so etwas?
      Hallo, das ist doch eine Sache der Kontraststeuerung bzw. Bildbearbeitung im Nachhinein. Ich würde einfach eine Lichtmessung via Kalotte vornehmen und gut ist. Damit hast du den gesamten Tonwertumfang zunächst aufgezeichnet und erst später geht es darum, ihn zu "interpretieren". Ob es dabei um eine Hochzeit geht oder um eine Beerdigung ist doch einerlei.
      Gruß,
      Thomas
    • da hast du dir aber ganz schon was vorgenommen. zu sicherheit würde ich auch parallel unbedingt digital mitfotografieren. falls was schiefgeht. so einen anlass wiederholen die meisten leute ja eher selten (mit dem selben partner jedenfalls).

      spotmeter wäre zwar gut (wegen messung des kontrastumfangs), geht aber auch mit der spotmessung der digicam. du kannst aber davon ausgehen, das der k-umfang definitiv hoch sein wird. ich tippe auf mindestens 7, evt. sogar 8 blenden. zur sicherheit also eine N-3-entwicklung. hast du erfahrungen im zonensystem?

      allerdings hast du dann immer noch keine konkreten gemessenen belichtungszeiten für deine GF. du musst ja noch den verlängerungsfaktor berücksichtigen.

      hast du mit dem film schon gearbeitet?
    • Hallo
      Ja, es ist der TRI-X 320. und ja, ich habe ihn bereits genutzt, aber bisher noch keine Vergrößerungen damit gemacht. Begründung würde jetzt zu weit führen.

      Also Einfn Tip habe ich verstanden: einfach Lichtmessung mit Kalotte.

      Renos schrieb, dass ich mit N-3 entwickeln soll. Habsucht schon mal gelesen, aber noch nie gemacht.
      Vor allem habe ich noch nicht verstanden, was das bewirken soll.

      Ich werde vermutlich auch die Mamiya 6 MF mitnehmen und lass meine Frau mit ihren Samsung Handy die total genialen Bilder machen. Ich mach nur s/w. - und ja, die d heiratet ist meine Tochter.

      Daher sollte ich das zuvor mal „probieren“, damit ich ein Gefühl bekomme.

      Hmm, am besten wären zwei entsprechend angezogene Schaufensterpupoen
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    • renros schrieb:

      da hast du dir aber ganz schon was vorgenommen. zu sicherheit würde ich auch parallel unbedingt digital mitfotografieren. falls was schiefgeht. so einen anlass wiederholen die meisten leute ja eher selten (mit dem selben partner jedenfalls).
      Finde ich auch, oder noch besser einen Hochzeitsfotografen anstellen, damit du den Event neben dem fotografieren auch noch ein bisschen geniessen kannst!
      Wenn du die genaue Empfindlichkeit des Filmes kennst geht das schon mit der Lichtmessung, ich sehe da kein Problem! Die heutigen Filme mindestens die modernen haben genügend Belichtungspielraum um das zu verkraften! Ich wende das Zonensystem nie an und habe trotzdem praktisch immer richtig Belichtete gut Printbare Negative; go figure;--)))
      Ich mache dann jeweils den "Lichttanz/Schattentanz" und die Zonen rutschen mir dann jeweils den Buckel runter;--))

      Gruss Armin
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von johnars ()

    • KPWangen schrieb:

      Renos schrieb, dass ich mit N-3 entwickeln soll. Habsucht schon mal gelesen, aber noch nie gemacht.
      Vor allem habe ich noch nicht verstanden, was das bewirken soll.

      klingt nach keiner erfahrung im zonensystem. mein tip:

      ich weiß ja nicht in welchem format du fotografieren möchtest. aber wenn´s unbedingt analoges GF sein soll:

      nimm einen farbnegativfilm. mach ein paar belichtungsreihen. und arbeite danach hybrid weiter.

      und genieße ansonsten die feier.
    • Ich habe zu Analog Zeiten mindestens 80 Hochzeiten fotografiert mit KB und MF und da waren meistens auch 1-3 SW Filme dabei und oft auch noch ein IR SW Film den Kodak High speed IR!
      Hatte aber nie Probleme mit der Belichtung der SW Filme und häufig war es so das ich auf dem SW Film noch Zeichnung im Brautkleid hatte an Stellen die bei den Farbfilmen schon leicht ausgefressen waren!
      Erst ab den Portra Filmen wurde das auch im Farbbereich ähnlich gut wie bei SW Filmen, aber in den Schatten hatte man häufig einen leichten Blaustich im Brautkleid trotz leichtem Aufhellblitzen!

      Und ja heute fotografiere ich nur noch 1-2 Hochzeiten im Jahr aber alles nur noch Digital!
      Als one man show ist das richtig harte Knochenarbeit!!

      LG Armin
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    • johnars schrieb:

      Und ja heute fotografiere ich nur noch 1-2 Hochzeiten im Jahr aber alles nur noch DigitalAls one man show ist das richtig harte Knochenarbeit!!
      Moin(Jonars ...so geht das)

      habe ich da etwas verpasst..... ?(

      Hochzeit mit GF...ja ja OK, da bleiben aber Fragen die nicht gestellt wurden...
      wobei die Entwicklungen wohl das geringste Problem darstellt :D

      also....
      # welche Format, welche Kamera ?

      # kennt man/du die Location

      # innen oder außen ...oder beides ?

      # ist das GF mit den Hochzeitern abgesprochen...wissen die was auf sie zukommt ?

      # hast die einen Assi...der auch Belichtungen erstellen kann ?

      # hast du einen "Best Boy" mit Peitsche, der die Meute antreibt, oder wegjagt...oder festnagelt :thumbup:

      # hast du je mit der GF>>> in Serien gearbeitet ?...(ich schaffe eine Packung 8x10" in einer Minute :thumbsup: )

      ich ahne was nun kommt :lol: Mfg gpo
    • Hi Armin,
      Das kann ich mir gut vorstellen.
      Ich habe erst eine Hochzeit als Haus-und Hoffotograf gemacht, und da habe ich von der Hochzeit an sich nichts mitbekommen.

      Diesmal möchte ich als besonderes Event einige wenige Aufnahmen mit der GF machen.
      Vielleicht auch jedes Paar in einem Rahmen auf meinem letzten Pack s/w Polas machen....

      Mal sehen. Auf jeden Fall möchte ich mitfeiern und nicht nur fotografieren
      Man(n) ist nie zu alt was neues zu lernen.
    • Mensch GPO
      Du schockst mich
      Ich nehme meine Technikardan, das 210er Symmar-S und 4x5 Tri-x 320
      Meine Tochter und Schwiegersohn wollen das sehr gerne. Location ist mir bekannt, draußen unter großen Kastanien - sofern das Wetter mitspielt.

      Ich habe mir das so vorgestellt: (und das ist mit der sehr kleinen Gesellschaft kein Problem)

      Brautpaar stellt sich auf und ich richte die GF aus. Da werden eh schon alle glotzen und mit ihren Handys selber wie blöd rumkniosen.

      Dann mache ich 4-6 Fotos in 4x5.

      Danach sind die Paare mit dem Bilderrahmen und Pola dran.
      Fertig
      Man(n) ist nie zu alt was neues zu lernen.
    • KPWangen schrieb:

      Renos schrieb, dass ich mit N-3 entwickeln soll. Habsucht schon mal gelesen, aber noch nie gemacht.
      Vor allem habe ich noch nicht verstanden, was das bewirken soll.

      Belichte auf die Schatten, entwickle auf die Lichter - das steht im Groben dahinter, also nicht anderes als gute 100-jährige Praxis.
      N-3 ist dabei keine Pimaldaumen-Entwicklung, sondern eine akkurat eingetestete Entwicklungszeit, ausgehend von der ebenfalls eingetesteten Normalentwicklung, in Abhängigkeit vom belichtungsseitig eingete4steten Film.
      Entfällt also für Dich vermutlich; was Du für Dich aber rausziehen kannst ist: entwickle auf die Lichter (Brautkleid), also etwas knapper.
      Dies ist dem hohen Kontrast zwischen Schwarz und weiß geschuldet.
      Es ist schön, dass heutige Filme den Kontrast meistern, aber Papier kann das eben noch immer nicht.
      Dem muß man nicht zwingend mit dem Zonensystem begegnen, aber die Logik dahinter sollte bekannt sein, und sitzen.

      Weiß mit Zeichnung hinzuzaubern ist dann in der Duka kein Problem; aber eine Überbelichtung lässt das Weiß zeichnungslos ausfressen, und da kriegt mal ausser mit einem Malstift auch keine ^Zeichnung mehr rein.
      Das gleiche Problem stellt sich natürlich auf der Schattenseite - wenn Du nicht weißt, wie Du den schwarzen Mann belichten sollst, kann der Anzug ne dustere Sache werden :)

      Für Dich wäre jetzt wohl Thomas' (Thora) "weisses hemd/schwarze Socke-Filmeintestung der schnellte zielführende Weg, um wenigstens ansatzweise mit Deinem Material vertraut zu werden.
      Also schnell mal den Film auf Schwarz mit Zeichnung, und die Entwicklung auf Weiß mit Zeichnung, eintesten.
      Heißt, die richtige Belichtung für die Schatten (Asa) finden, und die richtige Entwicklung für die Lichter finden.
      Ohne diese Minimalkenntnisse der verwendeten Materie würde ich echt nicht an den Start gehen, es sei denn die Kardan dient lediglich als gesellschaftliches Event.

      VG,
      Ritchie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bequalm ()

    • bequalm schrieb:

      Belichte auf die Schatten, entwickle auf die Lichter - das steht im Groben dahinter, also nicht anderes als gute 100-jährige Praxis.
      Wenn man das kapiert hat reicht das schon locker, da muss man gar nichts mehr austesten! Unter grossen Kastanien ist das Licht sehr weich, also kein Hexenwerk.

      LG Armin
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    • Armin, oben schriebst Du noch vom Aufhellblitz.
      Den haste bestimmt nicht benutzt, weil es so dunkel war, sondern um den Kontrast zu mäßigen.
      Weder ist Hexenwerk noch Zonensystem oder sonstwas zwingend nötig - aber hinter der simplen Formel steckt Erfahrung, und die macht man weil man irgendwelchen Regeln nachgeht, oder durch Try and Error, also auch über Fehlversuche.
      Mit anderen Worten wird man schon auf die eine oder andere Art experimentieren, versuchen, also testen müssen.
      "Belichte auf die Schatten" bedeutet " gib dem Film soviel Licht, dass er Zeichnung in den Schatten bekommt.
      Kapieren reicht nicht, ausprobieren/testen ist angesagt.
      Wie, ist ja egal.

      Was soll den neuerdings dieses Gesträube gegen Tests, so als ob man die tatsächlich nicht bräuchte?
      Versteh ich nicht...

      VG,
      Ritchie
    • bequalm schrieb:

      Was soll den neuerdings dieses Gesträube gegen Tests, so als ob man die tatsächlich nicht bräuchte?
      Versteh ich nicht...

      VG,
      Ritchie
      Lieber Ritchie
      Ich fotografiere seit etwas mehr als 50 Jahren, wenn man da noch testen will und muss kann man das machen, aber ich habe nie gross getestet ich habe fotografiert und aus meinen klassischen Anfängerfehler gelernt! Die heutigen Marken Filme sind so gut und konstant und haben so einen grossen Kontrast Umfang, da kann man sich das testen sparen wenn man sie kennt und ein paar Grundlagen beherrscht!
      Mein Bauchgefühl ersetzt jedes Zonensystem perfekt!
      Gut ist wenn man sein Material kennt, inklusive Entwickler und weiss wie er mit dem Film zusammen reagiert!

      LG Armin
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