Hochzeitsbilder mit Großformat

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    • KPWangen schrieb:

      wir einen eigenen Thread aufmachen
      Mach doch einfach.

      Wenn man auf KB-Film unter unterschiedlichen Lichtsituationen fotografiert, wird gern mal ein "Ausgleichsentwickler" benutzt. Der flacht große Kontraste etwas ab.

      Ansonsten macht es einen Unterschied, ob man in sehr trockener Luft mit sehr hoch stehender Sonne fotografiert oder in Gegenden, wo eine höhere Luftfeuchtigkeit und ein flacherer Sonnenstand für ein eher "mildes", weiches Licht sorgen, so daß der Kontrastumfang lange nicht die Größenordnungen annimmt wie im ersten Fall.

      Gruß
      Dieter
    • KPWangen schrieb:

      Der Termin ist am 3.8.2018 in Mülheim an der Ruhr.
      Meine Tochter hat diese Location ausgewählt:
      m.tomate-muelheim.de/fotogalerie.php

      war das eine einladung ans forum? :P

      KPWangen schrieb:

      warum kann man nicht auf die Testergebnisse von anderen zurückgreifen?

      1. herrschaftswissen? (für manche; mir ist das egal, da das ja jeder für sich selbst rauskriegen kann; habe meine tabellen auch schon jemandem hier aus dem forum zur verfügung gestellt)

      2. hat das aber auch wenig sinn, da - ausgehend vom jeweiligen endzweck - so viele faktoren eine rolle spielen, dass solche testergebnisse nicht pauschalisiert zur verfügung stehen KÖNNEN.

      KPWangen schrieb:

      Wenn Kodak einen Film und entsprechenden Entwickler anbietet, dann haben die doch auch düse Kombinationen getestet und haben dazu Produktempfehlungen,oder nicht?

      haben sie ja auch. nur leider - siehe 2. oben drüber - sind diese vorgaben für die meisten GFler nicht zielführend.

      KPWangen schrieb:

      Ich dachte naiv, dass das einem die Hersteller abnehmen und dann genau auf ihren Film angestimmte Chemie anbieten, um das beste aus dem Film zu bekommen. Bin ich da auf dem Holzweg????
      eindeutig: ja, bist du ;)

      mit viel gutem willen darf man den herstellern maximal die absicht unterstellen, dem breitenanwender seiner produkte (wozu wir versponnen GFler nun mal überhaupt nicht gehören; viel zu winzige gruppe, keine marktrelevanz) eine SEHR allgemeingültige handreichung anbieten zu wollen. deren tabellen sind quasi der absolut kleinste gemeinsame nenner der diversen anwendungsgbiete. man versaut sich seine filme nicht, wenn man sich bei der verarbeitung daran hält.

      aber man schöpft deren potential eben auch nicht völlig aus. und genau das ist ja der grund, warum sich den mühen des GFlertums unterzieht. meiner meinung nach.

      KPWangen schrieb:

      schlage ich vor, dass wir einen eigenen Thread aufmachen zum Thema Film eintesten, ja oder nein, Sinn oder Unsinn oder so ähnlich.

      oh gott! besser nicht. in diesem forum...

      :D
    • Diesch schrieb:

      Und ich hätte vermutet, daß du dieses Thema gerade für dieses Forum für relevant hältst.

      deine vermutung stimmt. allerdings habe ich auch genug phantasie um mir vorstellen zu können, wo diese debatte - in diesem forum - hinführen könnte. :D

      im übrigen wäre ein neuer thread dazu meiner meinung nach überflüssig. die relevanten meinungen und erfahrungen sind zur genüge hier im forum ausgetauscht. lässt sich über die suche leicht finden.

      karl valentin muss ja nicht immer recht behalten: "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
    • Ja ich meine auch das wir das schon mal durchgekaut hätten und ich gebe ja zu das ich in meinen GF Anfängen mir alles reingezogen habe was ich über die Zonen finden konnte und das dann zum Teil auch angewandt hatte, aber mit der Zeit wurde es mir zu blöde immer alles aufs neue auszutesten, weil ich rausfand das es ganz gut auch ohne geht;--))
      Deshalb habe ich irgendwann den heiligen Gral oder Pfad der Zonen verlassen und wurde ein Abtrünniger der Zonen, aber dafür ein gläubiger Kodak XTOLer ein ganz gefährliches Wässerchen, welches aus den meisten Filmen die Nennempfindlichkeit herausholt und seither bin ich glücklich und zufrieden! :P :D <X 8o :* :* :thumbsup: :thumbsup: :saint: :lol:
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      Today
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    • Neu

      KPWangen schrieb:

      @Ritchie: zum eintreten fällt mir noch ein, warum kann man nicht auf die Testergebnisse von anderen zurückgreifen?

      Eintreten??

      Ein Beispiel:
      Wenn mein Verschluß eine halbe Blende langsamer als Deiner ist, und mein Beli eine halbe Blende träger, dann liegst Du mit meinen Ergebnissen schon mal um eine Blende daneben.
      Mein Film hat dann eben, unter meinen Bedingungen, 50 statt 100 Asa.


      Da mein Film stets mehr Licht bekommt als Dein Film , werden auch meine Entwicklungsdaten bei Dir nicht passen; Du belichtest ja zu knapp, also müsstest Du die Belichtung deutlich verlängern, um wenigstens die Lichter in den Griff zu kriegen.


      KPWangen schrieb:

      Wenn Kodak einen Film und entsprechenden Entwickler anbietet, dann haben die doch auch düse Kombinationen getestet und haben dazu Produktempfehlungen,oder nicht?
      Ja, aber vielleicht geht Dein Thermometer 3 Grad vor, sagt 20 Grad statt echter 17 Grad - das macht schon wieder eine notwendige Verlängerung der Entwicklungszeit um einige Minuten aus :)
      Und das gibt dann zusammen mit dem unterbelichteten Film , der unbedingt eine längere Entwicklung braucht, ein sehr fadenscheiniges bis wertloses Negativ.

      KPWangen schrieb:

      Da es in diesem Thread um die richtige Art der Belichtung ging

      Die richtige Art der Belichtung ist immer Jene, die Dir die Schatten nicht absaufen lässt.
      Also wird sich eine Betrachtung des Filmes wohl nicht vermeiden lassen.

      VG,
      Ritchie
    • Neu

      Jetzt bin ich aber wirklich neugierig, nach dem, was ich da gerade lese. Also die Fragen an Leute, die sich in dem Thema auskennen:

      Das klingt aber nicht nach Film eintesten. Vielmehr geht es bei deinen Ausführungen um alle Geräte, die an der Entstehung des Negativs beteiligt sind, nur um den Film geht es nicht.
      Ist das wirklich so gemeint? Müßte ich dann bei meinen 3 Belichtungsmessern und 10 Objektiven mit Verschluß jede Kombination eintesten?

      Ich meine, daß selbst bei geeichtem Thermometer der Entwicklungsprozeß nicht 100% reproduzierbar ist. Ich meine aber auch, daß kleine Abweichungen (Bewegung, Temperatur) nicht wirklich entscheidende Unterschiede machen.
      Farbfilme sind weit empfindlicher bei Schwankungen im Prozeß.

      Dann noch einmal zu meinen Farbfilmen, wo in jeder Schachtel ein Beipackzettel lag, mit der vom Werk angegebenen korrekten Empfindlichkeit (80er Jahre - die Empfindlichkeit war bei jeder Emulsionsnummer anders als die Nennempfindlichkeit). Ist mittlerweile die Produktion konstanter? Bei SW-Filmen lag kein solcher Zettel dabei; ist da die Produktion konstanter oder machen die Unterschiede in der tatsächlichen Empfindlichkeit zu wenig aus, als daß man sie berücksichtigen müßte?

      Gruß
      Dieter
    • Neu

      Diesch schrieb:

      Ich meine, daß selbst bei geeichtem Thermometer der Entwicklungsprozeß nicht 100% reproduzierbar ist. Ich meine aber auch, daß kleine Abweichungen (Bewegung, Temperatur) nicht wirklich entscheidende Unterschiede machen.
      wir sind uns mal fast einig :-)Da ich ja nicht jedes Objektiv/jeden Verschluß teste, hab ich allein hier schon Abweichungen, 3 miteinander verglichene Belis brachten 3 versch. Ergebnisse, usw.
      Das kann man dann wohl noch dem gutmütigen Film und dem MG-Papier überlassen; bei ernsthaften Problemen oder sehr hohen Ansprüchen summieren sich hier aber div. Faktoren, so meine Meinung.

      Eine Abweichung um 2 Grad gibt aber schon entscheidende Unterschiede. Zumindest bei meinen Entwicklern.


      Diesch schrieb:

      Das klingt aber nicht nach Film eintesten. Vielmehr geht es bei deinen Ausführungen um alle Geräte, die an der Entstehung des Negativs beteiligt sind, nur um den Film geht es nicht.

      Ich bin nur Anwender, und kein Wissenschaftler.
      Entsprechend lusch wird meine Antwort ausfallen:

      Wie stark ein Film wirklich schwanken tut, weiß ich nicht; da er aber einen wesentlichen Bestandteil des Prozesses einnimmt, geht es natürlich auch um ihn.
      Letztlich will man ja wissen, wieviel Licht man ihm mindestens geben muß, um die Schatten zu beherrschen, und wie lange er entwickelt werden soll, damit die Lichter stehen.
      Und noch mal, dazu brauchts keine ausgefeilten Testorgien, die ich auch nicht exerziere.

      Ich gehe jedenfalls davon aus, dass der Hersteller statt einer krummen Zahl von beispielsweise 78 Asa echter Empfindlichkeit lieber auf 100 aufrundet, weil es besser und vergleichbarer mit anderen Produkten klingt.

      Und natürlich muß beim persönlichen Rumpröbeln auch das Equipment einbezogen werden, das geht ja letztlich noch bis hin zur Papierwahl ( wie sind die beiden kontrastrelevanten Emulsionen sensibilisiert), dem dortigen Entwickler ( entgegen der üblichen Meinung, Entwickler sei Entwickler und Unterschiede gäbe es kaum, liegen bei mir allein schon in der Entwicklungszeit Unterschiede im Minutenbereich) - und das Kondensormodelle andere Negative erfordern als Diffusormodelle, hat auch Gründe bzw. Auswirkungen.
    • Neu

      sw ist ein amateurprozess und egal was man macht, es kommt immer irgendwie ein bild dabei heraus.
      ob drehen, schütteln oder stehen lassen ..
      ob diesen oder jenen entwickler oder kaffesatz - alles egal ..
      wenn man nur weiß was man tut und bei der aufnahme ein gutes auge hat, kann es ein erstklassiges foto werden ..

      ich habe einen französischen fotofreund mit dem ich schon einige male unterwegs gewesen bin, wenn ich im urlaub in seiner nähe war,
      der hat gar keinen belichtungsmesser - noch nie gehabt und seine kameras haben sowieso keinen ..
      aber seine bilder sind besser als meine!
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Neu

      renros schrieb:

      oh gott! besser nicht. in diesem forum...

      bitte um entschuldigung wenn ich mich ausnahmsweise mal selbst zitiere. ist keine eitelkeit.

      aber wenn ich die letzten wortmeldungen hier im thread lese muss ich feststellen: mein - eigentlich ironisch gemeinter - wunsch ("besser nicht"), keinen extra-thread zum thema "eintesten/kalibrieren" zu eröffnen war ganz offensichtlich nicht ganz unberechtigt...
    • Neu

      lookbook schrieb:


      ich habe einen französischen fotofreund mit dem ich schon einige male unterwegs gewesen bin, wenn ich im urlaub in seiner nähe war,
      der hat gar keinen belichtungsmesser - noch nie gehabt und seine kameras haben sowieso keinen ..
      aber seine bilder sind besser als meine!
      Ich vermute mal dass dein französischer Freund begriffen hat dass Fotografie mehr sein kann ist als eine Abfolge/Anwendungen von
      Techniken/Abläufen,/Tabellen abzuarbeiten. Das alles frißt so viel Energie dass bei manchen Fotografen nur noch Restenergie für die eigentliche Aufnahme übrig ist, entsprechend ist dann auch die Aufnahme.
      Grüße
    • Neu

      Diesch schrieb:

      Was für ein Forum würdest du denn für eine solche Debatte für geeignet halten?
      Ist einfach die Frage zu was es gut sein kann. Aber man kann das schon mal wieder neu angehen, oder den alten tread reaktivieren!
      Eine Einigkeit darüber wird es wohl nicht geben, es wird immer die zwei Lager geben! :saint: :) 8) :thumbsup: :thumbsup: :D :P

      FG Armin
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    • Neu

      Urnes schrieb:

      Und ich hab die Erkenntnis gewonnen, dass ich Filme vor allem dann eintesten muss, wenn mein Equipment nix taugt. Das habe ich schon richtig verstanden, oder? :D

      Gruss Sven.

      jein...geht bei der sache nicht um´s verstehen (so schwer ist das ja nicht). das ist mehr eine sache des glaubens. einerseits. andererseits: WENN das equipment dann mal was taugt, wäre es noch größerer unfug einzutesten. denn dann hätte man nicht mehr allzu viel ausreden übrig um zu erklären, warum die bilder immer noch flach und öde anmuten.
    • Neu

      bequalm schrieb:

      Die richtige Art der Belichtung ist immer Jene, die Dir die Schatten nicht absaufen lässt.
      Sorry da muss ich dir ganz klar Wiedersprechen, denn wenn ich die Schatten absaufen lassen will, weil es bei dem Motiv so passt, ist deine Aussage oben schlicht einfach inkorrekt!
      Es gibt genügend berühmte Bilder bei denen der Fotograf ob gewollt oder nicht die Schatten hat absaufen lassen!

      FG Armin
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    • Neu

      johnars schrieb:

      wenn ich die Schatten absaufen lassen will, weil es bei dem Motiv so passt, ist deine Aussage oben schlicht einfach inkorrekt!
      Eine Sache der Formulierung hier:
      Absaufen lasssen ist ein Fehler, das entzieht sich einem der Kontrolle.

      Auch wer in pechschwarzer Nacht fotografiert, wird ja wohl eine Vorstellung davon haben, mit welchem Tonwert er die Nacht interpretieren will, und die flächigen Schatten nicht einfach absaufen lassen.
      Er legt ihn entsprechend, und bewusst.
      Hoffe ich :)