Hochzeitsbilder mit Großformat

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    • johnars schrieb:

      Gut ist wenn man sein Material kennt, inklusive Entwickler und weiss wie er mit dem Film zusammen reagiert!
      armin, dann hast du ja quasi eingetestet: in den ersten von den angeführten 50 jahren praxis :D und hast von jahr zu jahr und von film zu film so ein "gefühl" für die reaktion deines materials bekommen. nur halt ohne densitometer.

      aber wozu lebensjahre und teures material verschwenden, wenn man zu den selben erkenntnissen gelangen kann, wenn man in 1-2 tagen eine testreihe aufs leuchtpult legt? otto beyer hat irgendwo auf seinen seiten sogar eine anleitung zum eintesten sogar ohne densi abgelegt, wenn ich mich recht entsinne.

      ich bin leider noch nicht so weit, das meine wampe zur bestimmung des kontrastumfangs den spot-beli ersetzen könnte. mal ganz davon zu schweigen, das er auch viel leichter ist :P
    • bequalm schrieb:

      Armin, oben schriebst Du noch vom Aufhellblitz.
      Den haste bestimmt nicht benutzt, weil es so dunkel war, sondern um den Kontrast zu mäßigen.
      Leider kommt das Brautpaar meist um ca. 13:00 Uhr in die Kirche und um 13:45 Uhr aus der Kirche, bei Sonnenschein heisst das Licht fast senkrecht von oben, was Augen und Augenhöhlen als schwarze Löcher erscheinen lässt, deshalb braucht man da einen Aufhellblitz im Schatten eines Baumes brauchte man den höchstens wenn man wollte das der Hintergrund nicht zu hell ausfrisst, was bei Farbfilm meist hässlich ausschaut bei SW ist es kein Problem!

      FG Armin
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    • johnars schrieb:

      Die heutigen Marken Filme sind so gut und konstant und haben so einen grossen Kontrast Umfang, da kann man sich das testen sparen wenn man sie kennt

      Moin, Armin.
      Ja, und wie lernt man die heutigen guten Filme kennen?
      Genau das meinte ich; der erfahrene Fotograf sagt, Testen is nich, aber vergisst dabei, dass Er auf Seine eigene Art doch auch irgendwie getestet hat.
      Dabei ist die Methode ja nun mal zweitrangig, solange man sich nicht mit einem Kollegen über definierte Tonwerte (Zone) unterhalten will.

      Ausserdem glaube ich nicht, das die Hochzeitskandidaten einen kontraststarken Film in die Hand wollen - vermutlich denken die bei der Aktion an so ein fertiges und nachhaltiges Bild :)

      VG,
      Ritchie
    • Hallo Klemens,

      am besten machst du alles so wie sonst auch. Lichtmessung reicht. Bloß nichts am normalen Ablauf ändern, dass macht einen nur kirre und am Schluss versemmelt man es genau aus deswegen, weil man es besonders gut machen will. Wenn du Angst vor dem Kontrast hast such dir ein schattiges Plätzchen.

      Wirklich wichtig ist nur, dass beide die Augen offen haben (ich sag da immer Bescheid bevor ich abdrücke). Zweiter Punkt ist das Hintergrund nicht zu unruhig ist.

      Ansonsten würde ich ein paar ein Aufnahmen in der Totalen mit Brautkleid ect. machen und anschließend noch ein oder zwei nahe Doppelportaits im Querformat, die Köpfe einander zugewand, die Arme aufgelegt. Geht beides mit dem 150er oder dem 210.

      Gruss Sven.
    • bequalm schrieb:

      Dabei ist die Methode ja nun mal zweitrangig, solange man sich nicht mit einem Kollegen über definierte Tonwerte (Zone) unterhalten will.
      Ja ich kenne sogar die 10 Gebote respektive Zonen von Holy Ansel Adams und weiss was die Zone 5 etc. bedeutet und seit ich das weiss kann ich noch besser schlafen :D :P
      So gerne wie ich die Bücher von den Zonen Jüngern, A.Adams, Fischer und Barnbaum und wie sie alle heissen, lese genau so gerne, gehe ich meinen eigenen Weg in diesem Bereich!
      Aber die Filmindustrie ist glücklich wenn ihr noch paar Filme durch Jodelt zum eintesten! :thumbsup: :thumbsup:
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    • johnars schrieb:

      Aber die Filmindustrie ist glücklich wenn ihr noch paar Filme durch Jodelt zum eintesten!

      Armin, ich mach´s ungern, aber hier muss ich dir doch ausnahmsweise mal widersprechen:

      denn es ist ja genau andersherum: je weniger leute, die sich nicht so gut auskennen wie du, auf´s eintesten und kalibrieren verzichten, um so MEHR reibt sich die foto-Industrie über leute die hände, die unnötige belichtungsreihen anfertigen, aus frustration über die eigene ergebnislosigkeit dauernd was neues ausprobieren, festmeterweise papier verjubeln, weil entweder die lichter ausgrefressen oder die schatten zugesuppt sind.

      eintesten&kalibrieren macht man einmal. kostet ein paar filme, 1-3 tage arbeit. danach hat man - ceteris paribus - seine ewige sensitometrische ruhe.

      womit ich auch beim letzten punkt angekommen wäre (um noch auf kurz auf eine kleine unsachliche provokation in diesem thread einzugehen):

      das überprüfen bei jeder neuen "emulsionsnummer" (ich tippe mal das eher die chargennummer gemeint ist) wird gerade durch´s einmalige eintesten/kalibrieren in dem sinne unnötig, das man bei eventuell auftretenden irritationen weiß, wo man zuerst anfangen sollte, nach den ursachen dieser irritationen zu suchen.
    • johnars schrieb:

      Aber die Filmindustrie ist glücklich wenn ihr noch paar Filme durch Jodelt zum eintesten!

      Na da bring ich es doch mal auf den Nenner:
      Die Frage, ob das Brautkleid ausfrisst, stellt sich nicht, wenn man mit überschaubarem Aufwand die Filmempfindlichkeit und die Entwicklungszeit erpröbelt hat.

      Und ich glaube es lohnt auch mal darüber nachzudenken, ob eine Lichtmessung auch die Schatten mißt :)

      VG,
      Ritchie
    • bequalm schrieb:

      Die Frage, ob das Brautkleid ausfrisst, stellt sich nicht, wenn man mit überschaubarem Aufwand die Filmempfindlichkeit und die Entwicklungszeit erpröbelt hat.

      Und ich glaube es lohnt auch mal darüber nachzudenken, ob eine Lichtmessung auch die Schatten mißt

      VG,
      Ritchie
      Sagen wir es mal so Ritchie: Keiner der modernen Marken Filme dürfte ein Problem haben mit dem Kontrastumfang im Schatten einer grossen Kastanie!
      Vor gut 30 Jahren war ich immer wieder erstaunt wie gut die zarten Verzierungen der Brautkleider auf dem SW Film zu sehen waren während bei den damaligen Farbfilmen war das Zeugs häufig ausgefressen oder im Schatten abgesoffen! Erst mit den Portra Filmen wurde es dann viel besser und die hatten dann auch Zeichnung fast so gut wie die SW Filme!

      LG Armin
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    • johnars schrieb:

      Sagen wir es mal so Ritchie: Keiner der modernen Marken Filme dürfte ein Problem haben mit dem Kontrastumfang im Schatten einer grossen Kastanie!

      Glaub ich Dir doch :)
      Wichtig ist doch, wie es dann weitergeht - zu Papier bringen lässt sich ein passend belichtetes und entwickeltes Negativ nun mal besser, als wenn man mit hohem Kontrast zu kämpfen hat.

      Bei genauer Betrachtung ist der Rückzug unter die Kastanie ja schon eine sehr bewusste Beeinflussung/ Bändigung des Motivkontrastes.
      Bei einem dort voraussichtlichem Kontrastumfang von nur noch runden 5 EV sehe ich auch keine Probleme mit einer Lichtmessung/Graukarte/Mehrfeldmessung usw.

      Bleibt also nur die Frage: wieviel Asa, wie lange entwickeln :)
    • KPWangen schrieb:

      Ihr seid großartig - ich liebe euch ❤️❤️❤️

      gern geschehen :P

      ich will dir wenigstens noch erklären, warum ich dir (für diesen speziellen fall) eher zu einem farbnegativmaterial rate, als zu SW. ich kenne jetzt den maximalen kopierumfang des tri-x von Kodak nicht, da ich damit noch nie gearbeitet habe. wird bestimmt nicht schlecht sein - bei optimaler verarbeitung! aber er wird gewiss nicht ÜBER dem moderner farbnegativmaterialien liegen!

      nur ein kurzes Beispiel: ich war im märz in italien unterwegs und habe dort sowohl auf farbnegativ (ektar 100) wie auch auf SW-negativmaterial gearbeitet (FP4). motive hatten teilweise einen hohen kontrastumfang, manchmal bis zu 8 blenden (ich fotografiere ein motiv immer sowohl in farbe als auch in SW, jedenfalls bei rollfilm). und was soll ich sagen: der farbfilm (entwickelt im spezialisierten C41-fachlabor, ) hat NIE schlechter abgeschnitten als der SW-film, der nach zonenmethode auf kalibrierten film im eigenen Labor verarbeitet wurde. beide haben die jeweiligen kontrastumfänge annähernd gleich gut bewältigt. aber beim farbmaterial war das eben viel leichter erreichbar!

      deinen worten entnehme ich mal (entschuldige bitte wenn das ein irrtum sein sollte!) dass du - was die selbstverarbeitung von filmen und chemikalien anbelangt - noch nicht komplett "sattelfest" bist. wie oben gesagt: der tri-x wird ein sehr guter film sein, was den erreichbaren kopierumfang anbelangt. aber eben nur bei optimaler - heißt angepasster - verarbeitung! und die liegt bei dir: kannst mit deinen jetzigen labor- und belichtungserfahrungen garantieren, dass du dem tri-x das entlocken kannst, was theoretisch in ihm drinsteckt? diese frage kannst nur du selbst beantworten. wenn du das verneinen musst, wäre farbmaterial (mit möglicher anschließender hybrider verarbeitung) für deine belange in diesem speziellen fall (nichtwiederholbarkeit der motivischen situation) wohl die leichtere, bessere und entspannendere alternative.

      zumal du den farbfilm nach dem scannen am pc ja auch sehr gut SW weiterverarbeiten kannst. von den möglichkeiten der belichtungs- und kontrastanpassung mittels photoshop oder gimp ganz zu schweigen. so etwas in gleichwertiger qualität auch analog hinzubekommen erfordert wirklich sehr sehr gute laborfertigkeiten.

      von der schinderei beim retuschieren mal ganz abgesehen.
    • Der FP 4 ist ein relativ alter Film und kann wohl nicht das verkraften was der TRI-X 320 kann, der in den 70-ende 80 der Reportage Film schlechthin war, man konnte ihn bis auf 3200 im äusserten Notfall sogar bis 6400 pushen, meine ich mich zu erinnern! Kodak hat den Film auch mindestens 1x eventuell sogar 2x verbessert und leicht verändert, nicht immer zur Freude aller!
      Der TRI-X 320 war für viele alte Hasen der Portraitfilm/Reportagefilm schlechthin, ich meine mich zu erinnern das Jim Rakete ihn ausschliesslich benutzt hat, aber auch einige andere berühmte Portraitfotografen!
      Ich sehe da also keine Probleme, aber wenn er Lust hat kann er ja vielleicht auch noch 2 Farbfilme belichten wäre ein interessanter Vergleich wo mehr Zeichnung ist!
      Also ich hatte immer mehr Zeichnung in meinen SW Filmen wie in den Farbfilmen, aber ich habe TMax100/400 und später die Deltas verwendet, aber mit den Portra ist man da sehr nahe ran gekommen! Den Ektar kenne ich noch nicht, habe aber auch irgendwo eine Schachtel 4x5 rumliegen im Gefrierfach!
      Hoffentlich ist die Hochzeit bald, kannst uns ja dann Ausschnitte vom Hochzeitskleid zeigen!!

      LG Armin
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    • Hallo Armin und alle anderen,
      Der Termin ist am 3.8.2018 in Mülheim an der Ruhr.
      Meine Tochter hat diese Location ausgewählt:
      m.tomate-muelheim.de/fotogalerie.php

      Wenn das Wetter schlecht sein sollte ist es innen, bei gutem Wetter draußen. Es gibt dort eine große Kastanien die das Außengelände schön beschatten.
      Ansonsten gibt es den Leinpfad entlang der Ruhr, wo das dunkle Wasser einen Hintergrund schaffen könnte.

      Ich erwäge die Möglichkeiten in Farbe, halte am Tri-x 320 aber auf jeden Fall fest.

      Und ich werde mir dort vor Ort einen Tag gönnen und Testfotos machen.

      @Ritchie: zum eintreten fällt mir noch ein, warum kann man nicht auf die Testergebnisse von anderen zurückgreifen?

      @all:
      Wenn also jemand den Tri-x schon getestet hat und dazu genau sagen kann, in welcher Kombination Film und Entwickler das beste Ergebnis erzielt wurde, könnte er mir dass bitte mitteilen?

      Wenn Kodak einen Film und entsprechenden Entwickler anbietet, dann haben die doch auch düse Kombinationen getestet und haben dazu Produktempfehlungen,oder nicht?

      Ich habe auf Otto‘s Seiten das mit dem Graukeil gefunden. Das Verfahren erscheint mir nachvollziehbar, aber ich verstehe nicht den Sinn. Ich dachte naiv, dass das einem die Hersteller abnehmen und dann genau auf ihren Film angestimmte Chemie anbieten, um das beste aus dem Film zu bekommen. Bin ich da auf dem Holzweg????

      LG
      Klemens
      Man(n) ist nie zu alt was neues zu lernen.