Planfilm in Kasette laden bzw. entladen

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    • Planfilm in Kasette laden bzw. entladen

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      Folgende Situation:
      Habe z.B einen Karton 4x5 Planfilm mit 10 Filmexemplaren gekauft. Nachdem ich z.B. 4oder 6 Filme in die Kassetten geladen habe (natürlich im Dunklen) und diese belichtet sind, sollten diese auch wieder in die Filmbox zurück. In der Filmbox sind aber noch die restlichen 4 unbelichteten Filme.
      Wie handhabt Ihr diese Situation? Gibt es da Durcheinander - oder verwendet Ihr unterschiedliche Kartonagen (beim Einstieg problematisch)
      Vorab schon mal vielen Dank.
      Gruß
      Wolu
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      Hallo Wolu,

      wenn Du Dir Pergamin-Tüten passender Größe besorgst, kannst Du die belichteten Filme jeweils eintüten und ggf. auf die Tüte noch das Post-it mit Notizen drauf pappen. Die frischen Filme sind ja nochmal selbst eingetütet, die belichteten würde ich dann im gleichen Karton unter den Pack frischen Film legen.

      Viele Grüße
      Andreas
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      Vielen Dank.
      Super Idee. Ich war zunächst auf die Lösung hinaus, neuen Karton zu verwenden, aber diese Lösung gefällt mir besser.
      Als 4x5 inch Einsteiger arbeite ich mich gerade durch die vielen kleinen Problemstellungen, deshalb auch meine -vielleicht teilweise naiven Fragen-.
      Hier noch ein weitere:
      Wie ist das eigentlich mit neu erworbenen Filmkartonagen. Sind diese im Inneren immer gleich aufgebaut (Umkehrfilm, Schwarz weiß, Farbe) ? Man kann vor dem ersten Öffnen im Dunkeln ja keine Einsicht nehmen.
      Grüße
      Wolu
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      Naja, bisher sind alle Filmkartons (bei Röntgenfilm weiß ich es noch nicht) immer gleich gewesen, 3 Kartons ineinander, dann eine "verschweißte" Tüte und der Waschzettel. Ich reiße oben den Streifen ab, so daß noch Rand zum Umschlagen bleibt und hole mir nur die Blätter raus, die ich laden will. Danach kommt die Tüte in den Karton und gut. Wenn Du das Filmblatt quer hältst und die Kerbung rechts unten ist, schaut die Schicht nach oben und muß so in die Kassette (Schicht zum Schieber/Objektiv).
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      Ja, im Karton, vielleicht kann Dir jemand einen leeren geben. Wichtig ist, daß Du auf dem Karton genau vermerkst, welcher Film denn *nun* drin ist und wie er entwickelt werden soll. Das würde ich bei einer offensichtlich gebrauchten Schachtel auch dann machen, wenn Film und Packung zusammenpassen.

      Meinen Scala schicke ich zu Studio 13 nach Stuttgart, die sind sehr fix und bisher war ich mit denen zufrieden.
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      Wolu schrieb:

      Wie erfolgt praktisch die Abgabe beim Service
      Als ich auf Diafilm fotografiert habe, habe ich immer die Kassetten abgegeben. Nach 2 Stunden hatte ich sie zurück. Das war die übliche Methode.
      Man konnte die Kassetten auch gleich neu geladen abholen.


      AndreasJB schrieb:

      Das Foto ist auf abgelaufenem Fuji Provia
      Ich verstehe das nicht: all die Mühe mit Großformat und dann die Unsicherheit, auf abgelaufenem Film zu fotografieren.
      (Naja, es kommt darauf an, wie lange der schon abgelaufen ist und wie er gelagert wurde. Aber so, wie das auch bei flickr gelegentlich dran steht, scheint das ein Kriterium für besondere Qualität zu sein).
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      abgelaufene farbfilme? kann ich auch nicht nachvollziehen. bei sw-spielt das alter ja eher eine untergeordnete rolle (da gibt´s ja immer wieder positive überraschungen was die qualität abgelaufenen materials angeht), aber im GF wär´s mir dieses risiko nicht wert. sind ja nicht nur die kosten für´s filmmaterial, chemie und einsatzzeit+eventuelle fahrtkosten fallen ja auch an.

      warum riskiert ihr das?
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      @Diesch, renros

      Meine Technika III habe ich zwar schon ziemlich lange, aber in den letzten Jahren hatte ich kaum Zeit, mich mit meinem Spielzeug zu beschäftigen. Also habe ich bei ebay günstigen Film zum spielen gesucht und gefunden. Durch das selbst entwickeln kommt die Entwicklung auch nicht so teuer. Und manchmal gibts eben auch Beifang, dann ist ein Päckchen uralter oder nur alter color Negativfilm eben bei sw dabei. Da ich auch gerne experimentiere (ich bin Chemiker), kommt mir dann solcher Film durchaus gelegen. Außerdem schmerzt es nicht so sehr, wenn es in die Hose geht :)

      Viele Grüße
      Andreas
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      Diesch schrieb:

      Als ich auf Diafilm fotografiert habe, habe ich immer die Kassetten abgegeben. Nach 2 Stunden hatte ich sie zurück. Das war die übliche Methode.Man konnte die Kassetten auch gleich neu geladen abholen.
      Bei meiner Antwort bin ich davon ausgegangen, daß der Film per Post zum Entwickeln geht, wenn man "um die Ecke" ein Labor hat, kann man die Kassetten sicher auch abgeben. Bei Studio 13 muß man das vielleicht vorher absprechen.
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      AndreasJB schrieb:

      @Diesch, renros

      Meine Technika III habe ich zwar schon ziemlich lange, aber in den letzten Jahren hatte ich kaum Zeit, mich mit meinem Spielzeug zu beschäftigen. Also habe ich bei ebay günstigen Film zum spielen gesucht und gefunden. Durch das selbst entwickeln kommt die Entwicklung auch nicht so teuer. Und manchmal gibts eben auch Beifang, dann ist ein Päckchen uralter oder nur alter color Negativfilm eben bei sw dabei. Da ich auch gerne experimentiere (ich bin Chemiker), kommt mir dann solcher Film durchaus gelegen. Außerdem schmerzt es nicht so sehr, wenn es in die Hose geht :)

      Viele Grüße
      Andreas
      ok, das kann ich stellenweise nachvollziehen. aber wie machst du das mit motiven? wenn du irgendwo bist um es zu fotografieren? fährst/fliegst du dann noch mal dahin wenn beim ersten shooting wegen überaltertem filmmaterials das bild unbrauchbar wurde?

      ich hätte beim experimentieren permanent das gefühl: eigentlich kann ich ja gleich "richtig" fotografieren. wozu zeit verschwenden?

      einzige ausnahme: wenn das, woran ich da rumexperimentiere, für mich völliges neuland ist. da würde ich es nicht als scheitern betrachten wenn hinterher rauskommt, das es tatsächlich nicht geklappt hat.
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      Wenn ich unterwegs bin, dann nehme ich frischen Film bzw. den jüngsten aus der Gefriertruhe oder ich weiß, daß er noch gut funktioniert. War jetzt mit meiner Frau ein paar Tage in Thüringen und habe einen 220er Tri-X Pan, Ablauf 1974 :) allerdings in einer Fuji GW690 III verbraucht und heute entwickelt, kam noch gut, aber das war die vorletzte Rolle aus dem 5-er Pack und von den anderen wußte ich ja schon, daß es noch gut geht. Ansonsten sind meine ebay-Erwerbungen, wenn sie glaubwürdig als "dauernd gekühlt/eingefroren" ausgelobt waren, markiert. Ich hatte mal ungefähr Stücker 40 AGFA-Scala 120er Fünferpacks geschossen, die liegen schön kalt und sind frisch wie am ersten Tag ;)

      Für meine Experimente gehe ich in den Garten oder mit Hund in den Wald oder fahre auf die Sparrenburg, alles, was mit Straßenbahn oder zu Fuß in 30 min zu erreichen ist. Aufgrund meiner mangelnden Übung ist Ausprobieren auch, daß ich mich mit meinem Werkzeug vertraut mache, wenn dann die Farben des Negativs ein bißchen schräg sind, ich aber eine vernünftige Ein- und Verstellung hinbekommen habe, freu ich mich. So waren meine allerersten Gehversuche mit einem 65mm Super-Angulon eine Pleite, dafür hatte ich dann einen alten Rollfilm genommen, da tat es mir nicht so leid.

      Und zu "mit Werkzeug vertraut machen" gehört dann auch die ersten beiden Blatt 13x18 in der großen Dose entwickeln und dann feststellen, daß sie zusammenkleben, weil irgendetwas nicht hielt. Da täte es mir um einen nagelneuen Ektachrome aber leid, bei 8x10 noch viel mehr :D Und so waren es eben die beiden unbelichteten Foma-Filme desjenigen, der die 13x18-Kassetten verkauft hat -- und wieder etwas gelernt.

      Und manchmal ist es einfach Neugier und Spannung, ich habe 3 Dutzend Perutz-Glasplatten orthochromatisch, 3 Kassetten sind schon geladen, mal sehen, was die Zeiss Ikon mit dem Doppelanastigmat-Litonar 13,5cm/6,8 daraus macht.... :D :D :D