Hasenzeit

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    • Hallo !

      Ich geb gerne zu, daß ich keine Ahnung habe, was ich da sehe - aber es ist geil, um das mal sehr plump zu formulieren.

      Imho wurde das schon bei einem anderen Bild von Dir angesprochen - solltest Du andenken Deine Bilder in Buchform zu veröffentlichen, ich stelle mich gerne an!


      Mit Gruß & Dank
      Stefan
    • danke für feedbacks!

      Stefan: bei Blurb gibt es mehrere Bücher, die ich meist zu Ausstellungen zusammengestellt habe.
      Ob man so etwas kaufen will, ist eine andere Frage.
      Zumindest bei einem ist das Risiko nicht so hoch, ein e-book für 2 US$.
      Bei Interesse bitte kurze mail.

      Die Hasenzeit erläutere ich baldigst, aktuell finde ich eines der zugehörigen Negative nicht.
      Es kann nur in einer Schublade sein. Leider habe ich davon mehrere.

      h.
    • mycroft schrieb:

      Ich geb gerne zu, daß ich keine Ahnung habe, was ich da seh
      Stefan,
      es hat leider gedauert, das fehlende Negativ zu finden:

      8x10 foma retropan (?), Voigtlaender Euryskop, Pappsteckblende, scan vom Negativ

      Jemand hatte uns den Hasen vor die Tür gelegt. Ich hatte eine Vermutung, wer das war, bin dem aber nicht nachgegangen.
      In Deutschland darf man nämlich Tiere totfahren so viel man will, aber man darf seine Opfer nicht der Natur entnehmen.
      Das wäre eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat und mit so etwas will ich nichts zu tun haben.

      Ich wollte aber das Beweismittel auch nicht im Kochtopf entsorgen, da der genaue Todeszeitpunkt unbekannt war.
      Um nachzudenken, habe ich den Hasen erst einmal in die Werkstatt getragen.


      Dort wollte er sich zunächst nicht einfügen
      8x10 inch, no name- Projektionsobjektiv ohne Blende, Filmschachtelverschluss



      Später entspannte sich die Situation und es resultierte eine Kupfertiefdruck- Héliogravure:
      Bildformat 28x35 cm auf 40x50 cm Gamblin black bone ink, Somerset etching paper, Auflage 6+2ea


      Daraufhin habe ich den Hasen in die Natur zurückverbracht und drei Monate zugewartet.
      Danach habe ich ihn für die Gravure, die ich anfangs gezeigt hatte, noch einmal kurz in das Atelier genommen.

      Was Du dort gesehen hast, Stefan, ist Hasenzeit.
      Ein Hase und der Lauf der Zeit.
      Völlig trivial.

      Gruß,
      hendrik
    • danke für freundliche Rückmeldungen
      Ich habe durchgezählt: es waren insgesamt 35 Aufnahmen des Hasen, davon letztlich drei Gravuren.
      Aber was soll´s, ein Kleinbildfilm hat sogar 36 Aufnahmen.

      Hier wartet der Hasenrest auf den nächsten Einsatz, zum Thema "Dorfgeschichte(n)", t.b.a.
      (scan vom neg)

      Zwischendrin eine Testfrage: wer weiß, woher das Material seiner Sessellehne stammt?
      Für die erste richtige Antwort per pm gibt es eine Photogravure frei Haus.
      Falsche Vermutungen werden nicht beantwortet.
      Gilt nur, bis ich nicht mehr mag. Rechtsweg, Leute außerhalb Europas und sexistische Avatare sind ausgeschlossen.


      Hendrik