Filmzuordnung, Planfilm, Kerben

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    • Filmzuordnung, Planfilm, Kerben

      Mich interessiert die Meinung im Forum zu Folgendem.
      Nachdem der Planfilm nach der Belichtung wieder in die ursprüngliche Filmschachtel gelegt wurde (natürlich mehere Filme z.B in 10er Packung) ist damit die Zuordnung zu den Bilddaten nicht mehr möglich. Selbst wenn man alles genau in separater Unterlage notiert hat. Es fehlt m.E. eine konkrete Zuordnung zum einzelnen Filmblatt. Zwar haben die verschiedenen Filmtypen immer unterschiedliche Kerbenanordnungen, aber in einer Filmbox ist diese Anordnung immer gleich.
      Habe ich z.B. eine Aufnhme von einem Baum mit unterschiedlichen Blenden (1/2 Stufen), werde ich die entwickelten Negative kaum mehr zuordnen können ( unterstellt: Abgabe zur Entwicklung). Eine vorherige Beschriftung der einzelnen Fächer der Filmbox schließt sich von selber aus.
      Wie kann man das Problem sinnvoll lösen? Oder ist doch eine konkrete Zuordnung der Planfilmblätter irgendwie möglich? Eine Lösung wären natürlich unterschiedliche Kerben für jedes einzelne Filmblatt!
      Danke im Voraus.
      Gruß
      Wolu
    • Hallo Wolu,
      Du könntest Deine Filmkassetten mit kleinen Kerben am Ausschnitt versehen (z.B. im Binärsystem 0001, 0010, 0011 etc.) , die dann bei der Belichtung in den Film mit einbelichtet werden.
      So könntest Du die einzelnen Filme Deinen Kassetten zuordnen. Wenn Du in Deinen Aufnahmenotizen die Kassettennummer mit aufführst, könntest Du die Negative später entsprechend zuordnen.

      Viele Grüße
      Frank
    • Planfilmkassetten von Linhof haben ein System, bei dem eine Zahl auf den Film einbelichtet wird. Die Kassetten gab es in durchlaufender Nummerierung.

      Ich habe ein Set mit Nummern von 1 bis 10 (5 Kassetten). Leider sind die Kassetten bereits in 9x12 cm eher eine Rarität und noch seltener im Format 4x5” zu finden.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Wolu schrieb:

      Mich interessiert die Meinung im Forum zu Folgendem.
      Nachdem der Planfilm nach der Belichtung wieder in die ursprüngliche Filmschachtel gelegt wurde (natürlich mehere Filme z.B in 10er Packung) ist damit die Zuordnung zu den Bilddaten nicht mehr möglich. Selbst wenn man alles genau in separater Unterlage notiert hat. Es fehlt m.E. eine konkrete Zuordnung zum einzelnen Filmblatt. Zwar haben die verschiedenen Filmtypen immer unterschiedliche Kerbenanordnungen, aber in einer Filmbox ist diese Anordnung immer gleich.
      Habe ich z.B. eine Aufnhme von einem Baum mit unterschiedlichen Blenden (1/2 Stufen), werde ich die entwickelten Negative kaum mehr zuordnen können ( unterstellt: Abgabe zur Entwicklung). Eine vorherige Beschriftung der einzelnen Fächer der Filmbox schließt sich von selber aus.
      Wie kann man das Problem sinnvoll lösen? Oder ist doch eine konkrete Zuordnung der Planfilmblätter irgendwie möglich? Eine Lösung wären natürlich unterschiedliche Kerben für jedes einzelne Filmblatt!
      Danke im Voraus.
      Gruß
      Wolu
      Vielen Dank. Gemeint ist wohl das gleiche System, wie von Xylophon verlinkt.
      Das System scheint etwas kompliziert zu sein.
      Es geht im Ergebnis nicht um die Zuordnung zu den Filmkassetten sondern idealiter um die Zuordnung zur manuellen schriftlichen Aufzeichnung. Eine Einbelichtung wäre schon hilfreich, wenn diese nicht stört.
      Mir schwebt eine Lösung vor, die das einzelne Negativ konkret individualisiert. Vielleicht ein Hinweis in den Notizen, der eine eindeutige Zuordnung zum Negativ zulässt........(ein Aufnahmedetail o.ä. ...) bei den meisten Fotos dürfte dies möglich sein.
      Dies erfordert allerdings sehr genaues Arbeiten.
      Gruß
      Wolu

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wolu () aus folgendem Grund: Sorry, falsches Zitat. Gemeint war der Hinweis von Frank.

    • Wolu schrieb:

      Klingt nicht schlecht. Wie soll das gehen?






      .. nummer an den drehrädchen einstellen und AUF der filmkassette vermerken -
      .. film einlegen und schließen
      .. auf einer liste mit den eingestellten nummern vermerken, was man wie mit dem film getan hat
      .. liste archivieren - die nummern sind dauerhaft auf dem film!

      allen frohe ostern

      uwe
      "phantasie ist etwas, was sich manche leute nicht vorstellen können!"
    • Wenn ich die belichteten Filme aus den Kassetten nehme, stecke ich sie in einzelne Pergaminhüllen, die ich vorher nummeriert habe. Diese landen dann in schwarzen Säcken aus den Schachteln für Fotopapier. Und Notizen gibt es natürlich auch dazu.
      So konnte ich bei konsequenter Anwendung 100 Negative aus 2 Monaten Womo-Urlaub in korrekter Reihenfolge und Zuordnung daheim entnehmen und entwickeln.
    • Jockel123 schrieb:

      ralph42 schrieb:

      Wenn ich die belichteten Filme aus den Kassetten nehme, stecke ich sie in einzelne Pergaminhüllen, die ich vorher nummeriert habe.
      pergaminhüllen sind durchsichtig. Wenn ich diese mit einem Stift nummeriere, bringt das m.E. Nichts, da ich den Film in völliger Dunkelheit entnehmen muss. Oder nutzt du zur Nummerierung ein Kerbungssytem o.ä. Bei den Pergaminhüllen?
      Grüße
      Ich hab das so verstanden, dass die Pergaminis vorher beschriftet werden!
      Gruß
      Wolu
    • Wenn ich das jetzt richtig interpretiere funktioniert das nur bei Einzelblattentwicklung. Da man erst nach Beladung der Entwicklungstrommel sieht welche Nummer man geladen hat ( oder man zählt durch ). Bei gemeinsamen Entwicklung mehrerer Filme ist die Methode nicht zielführend, da man nach den Entwicklung ähnlicher Motive eine Zuordnung zu den Aufzeichnungen nicht mehr möglich ist.

      Grüße
    • Man kann sich auch ganz profan merken (oder notieren), welches Motiv, bei welchem Blatt, genommen wurde. Und die Zuordnung bei Belichtungsreihen sollte man sehen.

      Frank R. schrieb:

      Du könntest Deine Filmkassetten mit kleinen Kerben am Ausschnitt versehen (z.B. im Binärsystem 0001, 0010, 0011 etc.) , die dann bei der Belichtung in den Film mit einbelichtet werden.
      Das sollte die gängigste Methode sein, falls das mit dem Gedächtnis nicht so klappt ;)
      The Print (click)
      MN
    • Jockel123 schrieb:

      Wenn ich das jetzt richtig interpretiere funktioniert das nur bei Einzelblattentwicklung. Da man erst nach Beladung der Entwicklungstrommel sieht welche Nummer man geladen hat ( oder man zählt durch ). Bei gemeinsamen Entwicklung mehrerer Filme ist die Methode nicht zielführend, da man nach den Entwicklung ähnlicher Motive eine Zuordnung zu den Aufzeichnungen nicht mehr möglich ist.

      Grüße
      Ich zumindest gehe so vor, daß ich die Filme immer in der selben Reihenfolge an die selben Positionen in der Trommel lade. Wenn ich da konsequent bin, kann ich sehr wohl genau sagen, welches Negativ ich, auch bei ähnlichen Motiven, wieder aus der Trommel nehme.
      In meinem Fall rede ich von 4 Stück 5x7, die ich gleichzeitig entwickle.