Kurze Vorstellung vom neuen Alten

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    • Kurze Vorstellung vom neuen Alten

      ich bin Uwe, Fotograf (1972) (Mst.Pr. 1980 Bufa-Hamburg) von der Pike auf.
      War Jahrzehnte lang mit der Fachkamera Plaubel, Toyo unterwegs, selten Sinar, weil einfach damals zu teuer.
      Das "Standardformat" war 5x7, sprich 13x18. Tausende von Packshots auf RF, bessere auf 4x5. 8x10 haben wir für anspruchsvolle Aufnahmen verwendet.
      Bin sattelfest in Kamera-Verstellung. Objektive meist Rodenstock: 65 bis 480mm.
      Eigene Mafina-E6. Studioblitz mit Bron RT bis 6006, also die blauen, N und HS Musch 5000 und HS-Bläsing 10000 WS. Licht: Spots und Wannen bis 8m.
      Ziemlich lichtfest für Food und Schmuck. Möbel, Autos+Zubehör, Katalog-Mode. Studio: 24x12x7m.
      Wenn ich mir so manche Fragen ansehe, kann ich bestimmt helfen. Bin kein supertoller- aber
      Fragen kann ich euch beantworten.
      Wenn jemand wissen will, wie man+Frau so ein Ding aufzieht: Fragen kost nix.
      Aber eine Larfarie-Spaß-Gesellschaft ist das nicht!
      Warum? Hab immer gerne ausgebildet und gehe jetzt
      in Rente und sag "tschüß".
      Allseits viel Spaß.

      grossformatfotografie.de/attac…9952b13b81c263dcf48876b77 :)
      Wer Fragen hat zu analogen Fachkameras, Plaubel, Toyo, Horseman; GF-Objektive; Rotation-Mafina-E6-Dia-Entwicklung; Bron, Musch (N & HS), Bläsing (HS) Digital: Nikon. Fragen kostet nix. Grüße, UK.

      The post was edited 1 time, last by optische-bank: Soll keiner meinen, ein Fotostudio läuft von selbst ... das ist Arbeit, Arbeit, Arbeit und Verzicht hoch3 in unserer "Spaßgesellschaft"; sorry, das musste ich loswerden. U.K. Fachkameras sind die erste Wahl im Digitalen. Ist und bleibt es noch ne Zeit. ().

    • Danke!
      Bremen? Das steht ein super Studio ... Fängt mit See ... an .
      Da kann man+Frau lernen. Prima, klasse Leute.
      Grüße, Uwe.
      Wer Fragen hat zu analogen Fachkameras, Plaubel, Toyo, Horseman; GF-Objektive; Rotation-Mafina-E6-Dia-Entwicklung; Bron, Musch (N & HS), Bläsing (HS) Digital: Nikon. Fragen kostet nix. Grüße, UK.
    • studio96.jpg

      Da kommt leider eine Fehlermeldung
      Das Atelier würde mich mal via Bilder interessieren. Die Ausstattung scheint der unsrigen ähnlich zu sein. Würde mich nur mal interessieren, wie man auf 288qm eine 8-Meter Lichtwanne unterbringt. Da müsste es doch recht eng zugehen.
      Unsere Wanne hat 1,50m x 10 Meter. Da könnte ich aber immernoch mehr Abstand zur Kehle brauchen, 17m Tiefe reichen gerade aus, ein Wohnmobil von 7 Metern mit der Normaloptik aufzunehmen. Unser Atelier hat 450qm bei 11 Metern Höhe, der Rest (250qm) sind Labore und Büros sowie ein Kleinatelier für Schmuck und table top.
      ...Und alles könnte größer sein. Naja, Rente beziehe ich seit einem halben Jahr, aber wir machen trotzdem weiter. Man kann einfach nicht loslassen...

      Gruß
      Winfried

      und stelle mal ein paar bilder Deines Ateliers ein.
    • Sorry, war lang nicht hier
      ... lang, lang ists her. Apropos 72 war Gesellenprüfung
      mal sehen, meine Bilddatenbank hat noch ein paar von den Bildern, wens interessiert.

      Wer Fragen hat zu analogen Fachkameras, Plaubel, Toyo, Horseman; GF-Objektive; Rotation-Mafina-E6-Dia-Entwicklung; Bron, Musch (N & HS), Bläsing (HS) Digital: Nikon. Fragen kostet nix. Grüße, UK.

      The post was edited 1 time, last by optische-bank: ... versuche die doppelten Bilder zu entfernen... :-) ().

    • Vermutlich mal aufgeben...

      In Mannheim hatte vergangenes Jahr jemand ein größeres Atelier im Hafen eröffnet. Der Ort war ihm egal, aber er hat 2 Jahre gesucht.
      Unseres hätte er direkt übernehmen können, sogar mit unserem Verlag. Aber wer findet uns und wie finde ich ihn? - das ist leider, trotz Internet, meist nur Zufall.Und auf diese Weise werden reihenweise Ateliers geschlossen, die von anderen ansich dringend gesucht werden. Irgendetwas müsste man da ändern können, ich habe aber auch keinen Plan.

      Gruß
      Winfried

      Übrigens: Gesellenprüfung 1974, Meister 1979, Studienabschluß mit MA (Magister Arte) 1984
    • hab aufgegeben, schon vor längerer Zeit.
      Um das große Geld mit Fotos zu verdienen, die Zeit ist vorbei.
      Entweder ist man saugut ...(sind wir doch alle ... grins) oder der finanzielle Einsatz ist enorm.
      Der Bildermarkt ist übervoll, mit richtig sehr guten Bildern, aber auch mit sau schlechten.

      Winfried, dann sind wir ja aus dem ähnlichen Jahrgang;
      die Tagessätze sind im Keller. Bei TgS 900€ (und weniger) ist es nicht machbar, eine Studiofläche > 150qm zu mit Personal, Geräten, etc. kaufmännisch zu bewirtschaften. Mit Familie schon garnicht. Die Kosten hoch, die Ansprüche riesig.
      Das machen nur noch Idealisten.

      Ich sagt schon vor Jahrzehnten " ich muss ganz schön verrückt sein, son verrückt-tollen und schönen Beruf zu machen".

      Gruß
      Uwe
      Wer Fragen hat zu analogen Fachkameras, Plaubel, Toyo, Horseman; GF-Objektive; Rotation-Mafina-E6-Dia-Entwicklung; Bron, Musch (N & HS), Bläsing (HS) Digital: Nikon. Fragen kostet nix. Grüße, UK.
    • Hallo Uwe,

      ja, wir sind Leidensgenossen.
      Unser Atelier (einige hier kennen es ja) hat 600qm Produktionsfläche, eineHohlkehle mit 16 Meter Breite, 17m Tiefe und 6,6m Höhe. Lichtwannen von 1x1m (Hazylight) bis zum 10 Meter langen Autolight mit 60.000ws Leistung, Profoto 4800 Anlagen (21 Stück) und vieles mehr.
      Rund 450qm. Der Rest sind Computerräume, Farblabor, SW-Labor und Büros.
      Ich glaube kaum, daß wir alles an den Mannbringen werden. Schade eigentlich. Die Halle ist derzeit Lagerraum für unsere Bücher und für das Möbel von Mutter und Schwiegermutter....
      Das Atelier ist heute JEDEM zu groß, alle sind mit kleinem Equipment unterwegs. Und Autos werden nicht mehr fotografiert, sondern gerendert. So haben wir auch VW verloren, wir hatten für Hannover die Nutzfahrzeuge fotografiert sowie die Sonderaufbauten (Sancar, Feuerwehr, Abschlepper, Kipper etc.). Alles Schnee von gestern....

      Gruß
      Winfried

      P.S.: zu Deinem Eingangspost, Du könntest hier anderen helfensei gesagt, daß ich das auch dachte. Man hat mich aber zwischenzeitlich davon überzeugt, daß ich als alter Hase von unseren Großbildamateuren noch ne ganze Menge lernen kann!
    • Hallo Winfried,

      das Leiden ist lang vorbei.

      Wow, Hohlkehle 17m ... unsere war 12.
      Dann kennen wir ja das Dilemma Preisverfall.
      Trotzdem: es war ne klasse Zeit, die ich nicht missen will.

      Übrigens: was machst du mit dem Fotoarchiv?
      Ich für mich, stelle mich bestimmt nicht hin und digitalisiere monatelang.

      Ich habe noch ne älter Bron zum spielen.
      Wer braucht heute noch > 10 Tsd. WS?
      HS? Das bringt jeden Chip zum Schmelzen.

      :) kann mich erinnern: Da kam ein Stylist für Haare mit nem Köfferchen, bekam 600 Mark; wir guckten uns an: unser Foto-Tagessatz bei dem Foto-Aufwand ... irgend etwas mache ich falsch ... grins.

      Großbildamateuren: jo, das kann ich voll unterschreiben.
      Ich finde es klasse, wenn sich Leute mit dieser Art von Kameras auseinander setzen, sich" Sack und Pack auf den Buckel schnallen" und fotografieren gehen. Den Ehrgeiz hatte ich nie gehabt. Künstler war ich auch nie.


      Also dann,
      Grüße, Uwe
      Wer Fragen hat zu analogen Fachkameras, Plaubel, Toyo, Horseman; GF-Objektive; Rotation-Mafina-E6-Dia-Entwicklung; Bron, Musch (N & HS), Bläsing (HS) Digital: Nikon. Fragen kostet nix. Grüße, UK.
    • optische-bank wrote:

      Großbildamateuren: ..., sich" Sack und Pack auf den Buckel schnallen" und fotografieren gehen
      Ja, genau das mache ich. Wie ich auch sonst oft in meinem Leben Dinge ausübe, die ich nicht richtig gelernt habe. Bis hin zu meinem Job. Wobei ich nicht davor zurückschrecke, mal eine Frage zu stellen, wenn mir eine auf der Zunge liegt.
      Ich finde es auch ewig schade, daß man sich diesen Spaß nur mehr als Hobbyist leisten kann, richtige Materialschlachten als Beruf fände ich grundsätzlich ziemlich attraktiv.
    • Uwe:

      Unser Fotoarchiv ist ein nahezu reines kunstgeschichtliches Archiv, das aus etwa 65.000 Großbildaufnahmen besteht (SW/CN/CD) in 9/12 und 13/18, dazu etwa 200.000 AufnahmenRollfilm (meist 6x9) und 1800 KB-Filmen.
      Alles ist im berühmten "Zettelkasten" sauber sortiert, jede Aufnahme ist nummeriert. Alles in Spezialschränken einsortiert. Digitalisieren? - Ja. Jedesmal, wenn ein Verlag oder Kunde etwas bestellt, holt meine Frau einen "fünfzigerpack" raus und ich scanne sie nach Nummern ein. So wächst ganz langsam das digitale Archiv, das auf 3 Servern mit 4/8 und 16 TB liegt, alle mit Riad-5 System gespiegelt.Würde ich das ganze Archiv scannen wollen, ich denke, da würden 2 Leute ein Leben lang dran arbeiten... Die beiden Heidelberger Topaz-II Scanner sind zwar groß, aber nicht die schnellesten.
      Das Archiv jedenfalls bleibt, da werden immer wieder historische oder kunstgeschichtliche Aufnahmen angefordert. Alleine von Tilman Riemenschneider (Bildschnitzer 15. JHdt) habe ich 20.000 Aufnahmen, weltweit.(weltweit bedeutet, wir haben Aufnahmen in Süd- und Nordamerika, in Deutschland und in ganz Europa fotografiert, meist in Museen, in D natürlich in Museen und Kirchen).

      Gruß
      Winfried

      The post was edited 1 time, last by Winfried Berberich ().

    • Hi Winfried,

      neulich hatte ich mich mit einer Food-Redakteurin unterhalten und son bisschen hinterfragt, was so mit Dias passiert ... nix.
      Hab so 47.000/8 TB auf Raid archiviert, zig analog als Planfilme ...Schränke voll GF-Schweinebauch, Rouladen, Hühnern ...
      der große Mülleimer wird gerade gefüllt.
      Schad' 'drum-
      bin auf Diät.

      Bin also heute Rentner-Hobbyist mit ner Nikon um den Hals. (lach)
      Wer Fragen hat zu analogen Fachkameras, Plaubel, Toyo, Horseman; GF-Objektive; Rotation-Mafina-E6-Dia-Entwicklung; Bron, Musch (N & HS), Bläsing (HS) Digital: Nikon. Fragen kostet nix. Grüße, UK.
    • Da kann ich auch nur lachen, auch ich trage die beiden Nikons um den Hals (Digital),

      trotzdem aber noch eine F5 dazu als analoge Reserve.
      Eine Großbild werde ich behalten. Im Gegensatz zu Dir kann ich mein Archiv noch vermarkten. Was alt ist wird nicht älter oder moderner. Es sind ja fast nur Antiquitäten, da ändert sich keine Mode mehr, sie sind alle vor neutralem Grund aufgenommen oder aber vor Ort in den Kirchen und Museen. Da kommen wöchentlich Anfragen aus der ganzen Welt, speziell zu Riemenschneider. Ist ein schönes Zubrot zur eh schon zu kleinen Rente.

      Was mit der Halle wird, weiß ich noch nicht. Da stehen gut und gerne 30 Europaletten mit unseren Büchern. Kunst mag heute ja kaum noch jemand, zumindest keine alte Kunst. Solange die da sind, kann ich die Halle nicht vermieten. Und verramschen will sie meine Frau nicht (ich schon...)

      Gruß
      Winfried