Von Vorurteilen und dem Glück der Laborarbeit - Teil 3

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    • Von Vorurteilen und dem Glück der Laborarbeit - Teil 3

      Manch ein Leser mag die Augen kullern „Kerl jetzt entspann Dich mal . . .“ ich weiß.
      Und dennoch ist diese Art der Photoarbeit für mich etwas ganz besonderes:

      Mir wurde das Glück zuteil mit einer großartigen Photographin zusammen arbeiten zu dürfen.
      Wer kann in seinem Beruf noch solch eine Befriedigung heute noch erleben?
      In der Zeit habe ich viel lernen können. Mir war, als verstanden wir uns, da braucht es nicht viele Worte
      um konstruktiv erfolgreich arbeiten zu müssen.

      In meinem Photographenleben habe ich erfahren, das schöne Bilder das eine sind, doch (für mich)
      mindestens ebenso interessant, war zu erfahren, wer hinter den Bildern (oder besser hinter der Kamera)
      stand. Wer ist die Photographin, der Photograph? Was war die Idee . . ?
      Den Menschen dahinter kennenzulernen.

      Ich sprach von anfangs von Vorurteilen, zumal im kreativen Bereich, die mich verblendeten, von meiner
      anfänglich falschen Mutmaßung. Mit den Jahren habe ich gelernt solche Denkweisen abzubauen,
      nachzufragen und meine Sicht nicht als die einzig richtige sehen zu müssen.

      Ein paar Jahre später wurde mir erneut die Ehre zuteil, für diese Photographin Bilder vergrößern zu dürfen.
      Nach ihren Baggern waren es diesmal ihre Photomicrographs.
      Bilder von Käferköpfen, Amphibienlarven, Pflanzensamen und Kristallen.
      Welch ein Gegensatz zu Baggern und spannende Arbeit.

      Ein letzter Teil, nämlich der technische folgt noch . . .

      An eine Wand in meinen Büro ziert ein kleines Dankeschön von diesen Zeiten . . .

      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.
    • Ich finde Deine "Schwärmerei" für diese Zusammenarbeit mit der Photographin ganz entspannt. Für einmal ist ein durch und durch positiver Aspekt im Zusammenhang mit photographischer Arbeit. Zumal es sicher ein Riesenkrampf war, die grossen Abzüge herzustellen.
      Deine ausführlichen Berichte zu lesen, haben mir bisher grosse Freude bereitet.

      Mir träumte es auch einmal so grosse Barytabzüge zu machen. Diese Arbeit anzugehen ist an einigen Hürden gescheitert. Primär Geld und Platz. Auch habe ich den riesigen Arbeitsaufwand gescheut. Ob die Arbeit auch alleine zu bewältigen wäre, weiss ich nicht.

      Freundliche Grüsse, stephan