Längste Brennweite für Linhof Technika IV 6x9?

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    • Längste Brennweite für Linhof Technika IV 6x9?

      Hallo,

      Welches ist die längste Brennweite, die man mit der Linhof Technika IV 6x9 (die alten aus den 1950er/60ern mit Drehrückteil) noch auf unendlich scharfstellen kann?
      Ein 270er Rotelar funktioniert noch ganz gut, da ist noch ein bisschen Luft nach oben. Der maximale Balgenauszug ist 28 oder 30 cm. Also wäre eine Telekonstruktion wohl von Vorteil.
      Passt da noch ein 360er? Habt ihr Erfahrungen?

      Grüße Schwarzweißseher
    • 360 mm mit einer speziellen Objektivplatine. Diese gab es nicht nur für die IV, sondern in der neuen ("Technika 70 Platine") Ausführung für die V 6x9.

      Ansonsten müßten Eigenbauten bis ca 500 mm möglich sein. Mit ziemlichen Kosten hinsichtlich der Stabilität (Kopflastigkeit)


      Tschüß!
    • Habe gerade den Katalog von Anno '72 vor mir liegen. Da heißt es:

      Technika V 6,5x9
      Technika 70:


      Tele Xenar 1:5,5/360 mm
      D. 70 mm - M 67x0,75
      Compur 3-Verschluß 1/200

      Objektivplatte mit Zwischentubus (Best.-Nr.) 001058

      Das Tele Xenar 5,5 / 500 mm ist nur für 13x18 cm vorgesehen. Jedenfalls gemäß vorliegenden Kataloges.
    • Hallo,

      Das Thema ist bei mir irgendwie noch nicht durch. Ich suche immer noch nach einer extremen Brennweite für die 6x9.
      Wie sieht es denn mit Repro-Optiken aus? Okay, weil es keine Telekonstruktionen sind, muss sich sehen, dass ich mit meinen 300 mm Balgenauszug noch auf unendlich scharfstellen kann, plus ein bisschen mehr für nähere Aufnahmen.

      Aber sonst? Sind die im Allgemeinen leichter oder schwerer als Teles, z.B. als ein älteres 360er Tele-Xenar.
      Ich überlege z.Zt. z.B. ein Symmar mit zwei Brennweiten im Bereich von um die 200 und 400, am besten noch länger, vielleicht auch ein Apo-Skopar oder Apo-Ronar, je mit Verschluss.

      Aber wie schwer ist sowas? Was hält die Objektivstandarte denn so an Gewicht?
      Oder kann ich es andersrum machen, wie bei den schweren Teles der Pentax 6x7 etc., also das Objektiv auf dem Stativ befestigen, und die Technika quasi dranhängen?

      Grüße Schwarzweißseher
    • Schwarzweißseher schrieb:



      Aber sonst? Sind die im Allgemeinen leichter oder schwerer als Teles, z.B. als ein älteres 360er Tele-Xenar.
      Ich überlege z.Zt. z.B. ein Symmar mit zwei Brennweiten im Bereich von um die 200 und 400, am besten noch länger, vielleicht auch ein Apo-Skopar oder Apo-Ronar, je mit Verschluss.
      Die Apo-Ronare sind wesentlich leichter als die Tele-Konstruktion. Allerdings kannst Du bei 300mm Maximalauszug ein 300er Ronar allenfalls mit Zwischentubus verwenden.
      Und wenn Du bei den Symmaren die längerbrennweitigen Hinterglieder verwenden willst, musst Du beachten, dass dort der Auszug bei Unendlich wesentlich länger ist als die Brennweite:
      Das Hinterglied des Symmar 210 z.B. hat eine Brennweite von 370mm und erfordert bei Unendlich einen Auszug von 450mm.
      Gruß
      Hugo
      "Mehr Licht!" (angeblich die letzten Worte des berühmten hessischen Dichters J.W.Goethe)
    • Das mit den Symmaren ist interessant. Danke Hugo.

      Kompakt wird das Ganze wohl eher nicht, denke ich mal.
      Ich habe mir eine Art Zwischenring gebastelt, der aber nicht vorne an die Objektivstandarte kommt, sondern hinten vor das Mattscheibenrückteil. Der Vorteil der Sache ist, dass die Konstruktion sehr stabil ist und sich therotisch unendlich verlängern lässt, was also auch extrem lange Brennweiten möglich macht.

      Ein 360er für die alten silbernen 6x9er-Platinen ist übrigens gerade bei ebay drin, angeblich das weltweit einzige : )
    • Ich habe gerade 2 Optiken im 3-er auf die Linhofplatinen montiert. Die eine hat einen kleinen Tubus von 5mm, da klappt alles. Bei der zweiten ging das Ansetzen - aber ich konnte die Blende nicht verstellen, wenn sie an der Kamera war. Also Kamera ein- und scharfstellen, Optik runter, Blende verstellen usw, wieder ansetzen, auslösen. Nicht sehr praktikabel, aber das bekomme ich noch hin, ich kann den Konterring auch als Anschraubring nutzen, dann gewinne ich fast 4mm, das langt.
      Das alles funktioniert aber auch nur so gut, da das auf eine Sinaradapterplatine kommt, da sind keine Standarten im Weg, das kann sonst leicht passieren.
      Eigentlich hat Horseman recht: nur 0 und 1....
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Peter Volkmar schrieb:

      Ich habe gerade 2 Optiken im 3-er auf die Linhofplatinen montiert. Die eine hat einen kleinen Tubus von 5mm, da klappt alles. Bei der zweiten ging das Ansetzen - aber ich konnte die Blende nicht verstellen, wenn sie an der Kamera war. Also Kamera ein- und scharfstellen, Optik runter, Blende verstellen usw, wieder ansetzen, auslösen. Nicht sehr praktikabel, aber das bekomme ich noch hin, ich kann den Konterring auch als Anschraubring nutzen, dann gewinne ich fast 4mm, das langt.
      Es geht schon, Luft ist bei der Konstruktion aber keine mehr. Ich habe mal ein Foto zur Illustration angehängt. Das Vorder- und das Rückglied des Objektivs ist eigentlich relativ klein...