Kaufberatung 4x5 Holz Laufboden

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    • HeikePatault wrote:

      Was den Scanner betrifft, suche ich einen gebrauchten Epson V700. Im Testbericht habe ich gelesen, dass es wenig Unterschied zum Epson V800 gibt, der aber teurer ist und außerdem mit Glas bei den Negativhaltern arbeitet. Ausserdem kann man mit dem alten Halter des V700 zwei statt einem 4x5 Negativ scannen.
      Hallo Heike,
      es ist richtig, die Unterschiede zwischen dem V700 und dem V800 sind sehr gering. Wenn man nur vom reinen Scanner ausgeht, ist das m.W. lediglich eine andere Lichtquelle (V700: Kaltlichtröhre, V800: LED), was sich in einer kürzeren Startzeit beim V800 äußert (kein wirkliches Aufwärmen erforderlich). Ansonsten sind die Scanner IMHO mechanisch und optisch identisch.
      Bei den Negativhaltern hast Du die Situation richtig erkannt, die Halter des V800 sind auch aus meiner Sicht ein Rückschritt, ich habe mir zu meinem V800 auch die älteren Halter des V700 organisiert - ich stand letztes Jahr ebenfalls vor der Scanner-Entscheidung.

      Was aber m.E. zum Tragen kommt: Jeder V700, den Du heute gebraucht angeboten bekommst, ist mindestens 7-10 Jahre alt und hat idR eine unbekannte Historie (Papier ist geduldig). Wenn Du Glück hast, war es ein Gerät, das kaum in Gebrauch war, wenn Du Pech hast, geht Dir das Gerät kaputt oder Du mußt in absehbarer Zeit die Kaltlichtröhre tauschen (lassen). Dementsprechend würde ich nur dann zu einem V700 greifen, wenn er preislich wirklich deutlich unter einem V800 läge und eine halbwegs glaubhafte Historie hätte (nur sporadischer Gebrauch). Just my 2 cents.
    • HeikePatault wrote:

      Was den Scanner betrifft, suche ich einen gebrauchten Epson V700. Im Testbericht habe ich gelesen, dass es wenig Unterschied zum Epson V800 gibt, der aber teurer ist und außerdem mit Glas bei den Negativhaltern arbeitet. Ausserdem kann man mit dem alten Halter des V700 zwei statt einem 4x5 Negativ scannen.
      Die Unterschiede sind in der Tat marginal. Die Preisunterschiede sind aber auch nicht so gewaltig. Gebrauchte (andere gibt es logischerweise nicht mehr) V700 sind garnicht viel günstiger als neue V800. Ich werde keinen Anbieter empfehlen (es gibt da so einen Spezialisten im Netz der Netze) - da finde ich den V800 in der Grundausstattung ganz ok. Das total nervig angebotene Silverfast ist in einfacher Version auch dabei. Ich wollte es eigentlich nicht haben, weil ich nach wie vor bezweifle, dass Software die Scanauflösung erhöht, aber es ist tatsächlich etwas angenehmer in der Nutzung als die Epson-Software, bei der sich in den letzten 10 Jahren anscheinend überhaupt nichts getan hat. Also habe ich inzwischen meinen Frieden mit dem Zeug gemacht. Die glaslosen Halter des V700 kann man mitbestellen. Die sind nicht teuer.

      Also: Ich plädiere für den V800.

      HeikePatault wrote:

      Ich habe ein stabiles Manfrotto Staitv mit 3-Wege-Kopf. Braucht man für Grossformat zwingend ein eigenes Stativ oder zumindest den Kopf?
      Kommt drauf an, wie stabil Stativ und Kopf sind.

      HeikePatault wrote:

      Dann brauche ich ja auch noch eine Linse, ich hatte an 150 oder 180 mm gedacht.
      150mm ist evtl etwas handlicher. Vielleicht wäre sogar 135mm eine Option? Ganz leichte Weitwinkligkeit für Landschaft? Hängt auch vom Bildkreis ab. Für Landschaft sollten 200mm reichen.

      Ansonsten viel Freude!
      Grüße von hp

      ps: ekech und ralph42 waren mal wieder schneller ... ich hoffe, mein Zeug nervt jetzt nicht.
      Al é bun sciöch' al é ...
    • HeikePatault wrote:

      Ich wollte die Kamera über Jobo bestellen, mit denen habe ich grundsätzlich gute Erfahrung gesammelt und es gibt keine Sprachbarriere.


      [...]


      Ich habe ein stabiles Manfrotto Staitv mit 3-Wege-Kopf. Braucht man für Grossformat zwingend ein eigenes Stativ oder zumindest den Kopf?
      Hallo Heike,

      Jobo ist in D und Du bist offensichtlich in F. Aber beides ist EU. Wenigstens fällt Versand an, und dazu noch der Zwischenhändleraufschlag. Was sind die preislichen Unterschiede zwischen Hugo und Jobo? Schon mal hugoz_2000@yahoo.com von chamonixviewcamera.com/cameras kontaktiert? 1260 USD sind 1125 EUR, für die Kamera direkt aus China, während sie bei Jobo 1390 EUR kostet, also 265 EUR mehr. Für das Geld kriegst Du einen gescheiten Kugelkopf von FLM: shop.flm-gmbh.de/stativkoepfe/…stativkoepfe/cb-48-ft.php Den kaufst Du Dir - vermutlich - nur einmal im Leben und dann nichts mehr von niemandem.

      Zum Stativ: die Frage ist für mich zweideutig. Wenn Du schon ein Stativ hast, super. Warum was anderes kaufen? Vielleicht weil der 3-Wege-Kopf zu schwach ist? Die H1 wiegt nicht viel.

      Wenn Du aber sicher gehen willst, dass Deine kostbare neue Kamera nicht umfällt, wenn Du Dich nach 300 Höhenmeter erschöpft im Schnee umdrehst, um nach der Lupe im Rucksack zu greifen, wobei der linke Schneeschuh gegen das Stativ wuchtet, so lohi-mäßig: dann solltest Du nach einem Manfrotto 055 oder Gitzo Studex Performance der 3er Serie (beides Alu) mit einem eher soliden Stativkopf, z.B. auch ein Arca Swiss Monoball oder MHXPRO6, Ausschau halten, vorzugsweise mit PL-Klickkupplung oder Arca Swiss. - Sowas hält die Kamera auch bei Senkrechtaufnahmen, allerdings nur mit Beinspreizung. Gestern wäre mir beim Makroknipsen fast die Linhof Kardan Color umgefallen. Mehr ist also mehr.

      Das gilt auch dann, wenn Du Fomapan 100 benutzt, der wie 50 ASA belichtet wird und eine extreme Schwarzschildanfälligkeit zeigt. Aus 8 Sekunden auf dem Belichtungsmesser werden da direkt 60 Sekunden Effektivbelichtung. Wenn Du da auf weichem, nachgiebigen, tw. federnden Waldboden stehst (Wurzelwerk), kommt alles ins Schwingen. Ein solides Stativ rettet Dir unter Umständen die Bilder. Wie gesagt: das geringe Gewicht einer GF-kamera beeinflusst das Gesamtgewicht des zu Tragenden nur marginal.

      Wenn Du aber fragst, ob GF auch ohne Stativ geht, dann hätte ich Dir eine 4x5-Messsucherkamera anempfohlen sowie die Verwendung hochempfindlichen Films und eines Blitzgerätes, so pressemäßig.

      Was den Kopf angeht: eigentlich braucht man nur einen 1D-Neigekopf. Man kippt die Kamera nach vorne oder hinten. Die wenigsten kippen sie zur Seite oder schwenken sie nach links und rechts. Manche nehmen einen Nivellierteller, duckduckgo.com/?q=leveling+bas…ages&iax=images&ia=images

      Gruss

      The post was edited 3 times, last by lohi ().


    • lohi wrote:

      Jobo ist in D und Du bist offensichtlich in F. Aber beides ist EU. Wenigstens fällt Versand an, und dazu noch der Zwischenhändleraufschlag. Was sind die preislichen Unterschiede zwischen Hugo und Jobo? Schon mal hugoz_2000@yahoo.com von chamonixviewcamera.com/cameras kontaktiert? 1260 USD sind 1125 EUR, für die Kamera direkt aus China, während sie bei Jobo 1390 EUR kostet, also 265 EUR mehr.
      Bist du sicher das du dich da nicht vertust? Ich vermute das zu den 1260$ noch Versandkosten hinzukommen, oder? Was – zumindest in DE – auf jeden Fall dazukommt ist Zoll (oder wie auch immer das technisch korrekt heisst). Damit wäre man eher über dem Preis von Jobo. Falls keine Versandkosten anfallen und in FR kein Zoll anfällt wäre der Direktimport natürlich attraktiv, sofern man sie gleichen Verbraucherrrechte hat wie in DE bei Jobo.

      Gruesse, klw
    • klw wrote:

      Bist du sicher das du dich da nicht vertust? Ich vermute das zu den 1260$ noch Versandkosten hinzukommen, oder? Was – zumindest in DE – auf jeden Fall dazukommt ist Zoll (oder wie auch immer das technisch korrekt heisst). Damit wäre man eher über dem Preis von Jobo. Falls keine Versandkosten anfallen und in FR kein Zoll anfällt wäre der Direktimport natürlich attraktiv, sofern man sie gleichen Verbraucherrrechte hat wie in DE bei Jobo
      Einfach beim Hersteller nachfragen, das bringt Gewissheit. Die Versandkosten von Jobo in D nach Le Mans stehen ja auch noch im Raum ... Gruss
    • Wenn man mal den Zoll außen vor lässt, dann kommt auf jeden Fall noch Einfuhrumsatzsteuer (20% in Frankreich) auf den Gesamtpreis inkl. Versandkosten (~$65) drauf.

      Da sind wir dann mindestens beim Preis von Jobo (~€1.400), vollkommen ohne die hier üblichen Verbraucherrechte.

      Zumindest innerhalb Deutschlands wird die Kamera von Jobo versandkostenfrei geliefert.
      Beste Grüße
      Lutz

      instagram.com/remjetlab
    • Blindfisch wrote:

      Wenn man mal den Zoll außen vor lässt, dann kommt auf jeden Fall noch Einfuhrumsatzsteuer (20% in Frankreich) auf den Gesamtpreis inkl. Versandkosten (~$65) drauf.

      Da sind wir dann mindestens beim Preis von Jobo (~€1.400), vollkommen ohne die hier üblichen Verbraucherrechte.

      Zumindest innerhalb Deutschlands wird die Kamera von Jobo versandkostenfrei geliefert.
      Lasst euch Euer Fotozeug in die Schweiz liefern, 7.5% MWST, bei uns sind solche Sachen vom Weltmarkt günstiger. Ich biete mich gerne an, auch zum Überprüfen und gewissenhaften Austesten der Ware nach Reliability-Aspekten natürlich ... ;-)

      Ihr habt freilich recht: innerhalb der EU sind die MWST-Sätze angeglichen und das Porto ist günstiger. Das macht auch was aus.

      Ob man aus F heraus Verbraucherrechte in D geltend zu machen schafft?

      Gruss an alle, Mahlzeit!
    • lohi wrote:

      Lasst euch Euer Fotozeug in die Schweiz liefern, 7.5% MWST, bei uns sind solche Sachen vom Weltmarkt günstiger.
      Wenn man gesetzeskonform bleiben möchte, dann bleibt nur eine Schmuggelaktion von CH nach D
      Da liegt, so gesehen, die Schweiz in China... ;)

      Ansonsten ist das mindestens ein Nullsummenspiel.

      lohi wrote:

      innerhalb der EU sind die MWST-Sätze angeglichen
      Nö, nicht wirklich (In England sind Bücher und Zeitschriften z.B. mehrwertsteuerfrei). Man kann es aber halt einfach mit über die Grenze nehmen.

      Aber, naja, die Briten... (Mann, Mann, Mann...)


      lohi wrote:

      Ob man aus F heraus Verbraucherrechte in D geltend zu machen schafft?
      Soweit ich weiß, ist das beim Internetkauf doch gesichert, oder?

      Im konkreten Fall dürfte man aber definitiv kein Problem bekommen. Jobo ist eine äußerst kundenorientierte Firma.
      Die sind so froh, daß sie bis jetzt durchhalten konnten. Das geht auch in Zukunft nur über Kundenzufriedenheit.
      Beste Grüße
      Lutz

      instagram.com/remjetlab
    • Blindfisch wrote:


      Im konkreten Fall dürfte man aber definitiv kein Problem bekommen. Jobo ist eine äußerst kundenorientierte Firma.
      Die sind so froh, daß sie bis jetzt durchhalten konnten. Das geht auch in Zukunft nur über Kundenzufriedenheit.
      Scheint wirklich so zu sein, nun ja, vielleicht sollte man das dann doch unterstützen, wenn es sowas dann tatsächlich noch gibt.
    • Ja, ich denke, ich werde die Kamera bei Jobo kaufen!

      Zur Info: Wie ich oben schrieb, arbeite ich ja für die 24 Stunden von Le Mans - und von meiner Graflex war unser Pitlane Fotograf sehr begeistert, so dass ich sie ihm nun verkauft habe. Beim ersten Versuch gab es Probleme mit der Belichtung, aber die Fahrer fanden es fantastisch, mit dieser Kamera fotografiert zu werden.

      "Pressekamera" - funktioniert also immer noch. :D
      Images
      • Graflex1.JPG

        87.75 kB, 597×593, viewed 97 times
      • Graflex2.JPG

        67.34 kB, 479×599, viewed 70 times
    • Die Webseite chamonixviewcamera.com wird vom amerikanischen Importeur der Chamonix Kameras betrieben. Neben dem Porto fällt damit in der Regel auch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer an. Man kann also getrost 20%-25% auf die Preise bei chamonixviewcamera.com aufschlagen. Damit sind die Preise bei JOBO durchaus konkurrenzfähig. Einen Zwischenhändleraufschlag - wie oben von lohi beschrieben - gibt es beim Kauf über JOBO nicht, da JOBO in Europa direkt verkauft.

      JOBO bietet Dir aber auch einen sehr guten Service an und ist selbst von Frankreich aus der einfachere Servicepartner. Versucht mal, eine Kamera zur Reparatur ins aussereuropäische Ausland zu senden und dann ohne grossen Aufwand beim Zoll wieder zurück nach Deutschland (oder ein anderes Land in Europa) zu bekommen. Ist ein echter Papierkram und wenn etwas schief läuft, muss an sich mit dem Zoll um erneut anfallende Einfuhrumsatzsteuer streiten.

      Ansonsten ist die H1 eine prima Wahl, ich habe sie auch im Einsatz und bin extrem zufrieden. Ein stabiles Manfrotto-Stativ ist ausreichend.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • HeikePatault wrote:




      Zur Info: Wie ich oben schrieb, arbeite ich ja für die 24 Stunden von Le Mans - und von meiner Graflex war unser Pitlane Fotograf sehr begeistert, so dass ich sie ihm nun verkauft habe. Beim ersten Versuch gab es Probleme mit der Belichtung, aber die Fahrer fanden es fantastisch, mit dieser Kamera fotografiert zu werden.

      "Pressekamera" - funktioniert also immer noch. :D
      Wie geil ist das denn!
    • Du meinst das Bild vom Auto, Urnes? Das ist 4x5 Format, aber ich habe es von der Instagramseite unseres Fotografen (Adrenal Media) heruntergeladen, und daher ist es beschnitten aufgrund der Instagram-Vorgabe, denke ich. Die Portraits der Fahrer sind toll, aber der Film hat nicht wirklich mitgespielt, daher habe ich nur dieses Foto gepostet sowie das Bild von unserem Fotografen in Boxengassen-Outfit mit der Kamera. :)

      Es gibt auch einen Fotografen, der die Formel 1 mit der Graflex fotografiert hat.

      Gruss,
      Heike