Kesselhaus

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    • Gpo schrieb:

      Moin

      ja ganz nett...nur die Verstellungen stimmen nicht...
      es sieht aus als ob das Gebäude nach hinten rechts kippt... 8o

      [...]
      Genau das hatte ich auch gedacht - aber die senkrechten Linien sind senkrecht, auch wenn sie windschief aussehen.
      Ich sag mal, das ist dem geringen Objekabstand und der daraus resultierenden Perspektive geschuldet. Da hilft auch kein GF (sagt ein absolute beginner ...), da hilt nur Platz.

      Greez
      Stefan
    • mycroft schrieb:

      Gpo schrieb:

      Moin

      ja ganz nett...nur die Verstellungen stimmen nicht...
      es sieht aus als ob das Gebäude nach hinten rechts kippt... 8o

      [...]
      Genau das hatte ich auch gedacht - aber die senkrechten Linien sind senkrecht, auch wenn sie windschief aussehen.Ich sag mal, das ist dem geringen Objekabstand und der daraus resultierenden Perspektive geschuldet. Da hilft auch kein GF (sagt ein absolute beginner ...), da hilt nur Platz.

      Greez
      Stefan

      ursache ist wohl etwas anderes: bei der aufnahme ist, was die korrektur der sich verjüngenden gebäudekanten angeht, technisch alles richtig gemacht. besser gesagt: es wurde alles ZU richtig gemacht. das bild ist quasi "überkorrigiert". und diese überkorrektur stößt sich mit unseren gewohnten seherfahrungen bei anderen, nichtkorrigierten fotografien. unsere wahrnehmung spielt uns da einfach einen streich.

      dem lässt sich aber einfach vorbeugen: einfach ein winziges, gerade noch als "harmonisch" empfundenes maß an perspektivischer verzerrung beim fotografieren zulassen.
    • nebenwirkung dieses effekts: je öfter man sich ein bild in dem wissen um seine tatsächliche korrektheit anschaut, um so weniger nimmt man diese überkorrrektur wahr. weil man sie nicht wahrhaben WILL. denn da wir wissen, dass alles "richtig" IST, richtig sein MUSS, will man ein bild auch so beurteilen.

      man nimmt also das wahr, was man wahrnehmen WILL.

      aber da ja gemeinhin der allererste visuelle eindruck für die meinungsbildung am meisten zählt, wird die überkorrektur als störend empfunden.
    • Moin

      ist ja schön zu lesen wie einige....es einfach wegreden....

      die Einstellung hier ist nicht korrekt....
      das kann ich sagen, weil ich gute 40 Jahre nur GF mit allem möglichen gemacht habe.

      die Frage ist ja, ob der Autor oder Mitleser überhaupt schon mal sowas vor der linse hatten und
      es kommt auch so, das Fachbücher sozusagen "falsche" Tip verbreitet hatten...
      (Linhof torkelfrei...usw)

      aber wer im Studio oder auch draußen seine Jobs gemacht hatte...
      hat es ganz schnell gelernt>>> das andere Maßnahmen nötig waren
      Mfg gpo
    • Gpo schrieb:

      Moin

      ist ja schön zu lesen wie einige....es einfach wegreden....

      die Einstellung hier ist nicht korrekt....
      das kann ich sagen, weil ich gute 40 Jahre nur GF mit allem möglichen gemacht habe.

      die Frage ist ja, ob der Autor oder Mitleser überhaupt schon mal sowas vor der linse hatten und
      es kommt auch so, das Fachbücher sozusagen "falsche" Tip verbreitet hatten...
      (Linhof torkelfrei...usw)

      aber wer im Studio oder auch draußen seine Jobs gemacht hatte...
      hat es ganz schnell gelernt>>> das andere Maßnahmen nötig waren
      Mfg gpo
      Dass das (für mich im Gesamten) gute Bild leicht überkorrigiert ist, steht außer Frage. Was das aber mit der Torkelfreiheit und sonstigen Maßnahmen zu tun haben soll, erschließt sich mir leider nicht. 40 Jahre Berufserfahrung sind wunderbar, aber ich fände es schön, wenn die geübte Kritik etwas konkreter wäre...
    • renros schrieb:

      ursache ist wohl etwas anderes: bei der aufnahme ist, was die korrektur der sich verjüngenden gebäudekanten angeht, technisch alles richtig gemacht. besser gesagt: es wurde alles ZU richtig gemacht. das bild ist quasi "überkorrigiert". und diese überkorrektur stößt sich mit unseren gewohnten seherfahrungen bei anderen, nichtkorrigierten fotografien. unsere wahrnehmung spielt uns da einfach einen streich.

      dem lässt sich aber einfach vorbeugen: einfach ein winziges, gerade noch als "harmonisch" empfundenes maß an perspektivischer verzerrung beim fotografieren zulassen.

      Da bin ich bei Dir.
      Wenn wir unbewaffnet vor dem Kasten stehen, dann würden wir hinauf schauen und das Gehirn die stürzendenen Linien korrigieren lassen.
      Hier stürzt aber nix und das sieht seltsam aus ....

      Also lieber Steffen, das nächste Mal bitte die Linien etwas stürzen lassen :rolleyes: , damit die Normalität ihr Recht bekommt .....
      Nein, ist ein wirklich feines Bild. Bildaufbau und Kontraste gefallen mir ausgesprochen gut.


      Greez
      Stefan
    • Gpo schrieb:

      die Einstellung hier ist nicht korrekt....
      das kann ich sagen, weil ich gute 40 Jahre nur GF mit allem möglichen gemacht habe.
      Genau wie viele andere auch, mache auch ich Unterschiedlichstes seit vielen Jahren. Oder Jahrzehnten. Das heißt aber nicht, daß ich in all dem auch wirklich gut oder weiß Gott wie kompetent bin.
      Glaube ich schon, daß das bei Dir anders ist. Vielleicht sogar in vielen Dingen. Aber Dein Hinweis so, wie er dasteht, ist so ähnlich wie die "Zahnarztfrau" im Werbefernsehen.

      LG Ralph
    • Moin,

      das Bild ist von den Tonwerten ansprechend, wobei ich die Balance zwischen heller Leere (links) und imposant-schwerem Gebaeude nicht gut getroffen finde.

      Im Zusammenhang mit der Diskussion ueber Ueberkorrektur ueberlasse ich die harschen oder milden Urteile lieber anderen. Der Bildeindruck ist jedenfalls ungewoehnlich, ob gewollt oder nicht.

      Als einzigen Hinweis kann ich geben, dass die klassisch-strenge Architekturphotographie ein derartiges Bild nicht kennt. Da gibt es nur Zentralperspektive, das Bild wird entsprechend vorbereitet, bzw. bearbeitet. In der weniger strengen Architekturphotographie wuerde man in der gewaehlten Darstellung ein gutes Stueck Restflucht uebrig lassen. Da ich gerade auf der Arbeit bin, kann ich nicht mit den passenden Zitaten aufwarten. Mittlerweile gehoeren die modernen Architekturportraits von New York zum Kanon. Man stelle sich etwa das Flatiron building *ohne* Flucht vor -- deutlich weniger dramatisch. Oder das so oft photographierte Kanzleramt/die Waschmaschine.

      Anyhow, wenn's um Meinungen geht: mir fehlt die perspektivisch korrekte Umsetzung. Wenn's gewollt ist -- ja, daran stosse ich mich (auch).

      Gruesse,
      Christoph
      A shelve of pickled objects looks just like a dictionary.
    • GPO, bitte laß uns an Deiner Weisheit teilhaben.

      Du sagst klipp und klar daß die Einstellung der Kamera fehlerhaft sei. Ich finde das relativ hart, vor allem da Du uns nicht mal sagst, was Deiner Meinung nach anders gemacht werden müsste. Was ich über Deine Art und Weise der Bildkritik und Selbstdarstellung denke, behalte ich lieber für mich, da es einer konstruktiven Diskussion nicht förderlich wäre.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Gpo schrieb:

      es sieht aus als ob das Gebäude nach hinten rechts kippt...

      Gpo schrieb:

      das kann ich sagen, weil ich gute 40 Jahre nur GF mit allem möglichen gemacht habe
      Es kippt nicht nach hinten rechts, sondern es geht scheinbar oben auseinander!
      Wenn man gut 40 Jahre lang nur GF gemacht hat, sollte man das erkennen können!
      Und wenn man wie ich 40 Jahre lang nicht nur GF gemacht hat, weiß man, dass auch bei KB und MF das Arbeiten mit Shift und Tilt nicht völlig unbekannt ist.
      Und wenn man sich noch ein wenig intensiver mit dem Thema befasst hätte, wüsste man auch, dass bei einem Blickwinkel ab etwa 20°aufwärts nicht in jedem Fall 100%ig senkrecht korrigiert werden muss,
      und könnte das hier auch schreiben, statt bloß zu meckern.
    • xylophon schrieb:

      und könnte das hier auch schreiben, statt bloß zu meckern.
      also nun bleib mal auf dem Teppich....ich meckere nicht...ich stelle fest

      und offenbar soll nun eine Battel stattfinden, wer den längsten hat....

      ich bin Berufsfotograf seit 1970 und habe mit allen Formaten gearbeitet.....natürlich war KB die Urlaubskamera
      mein letztes Studio hatte 400m² und drei Vollarbeistplätze
      und 80% wurde nur in GF bis 8x10" gemacht....

      und wenn ich nun so verblödet bin wie du mich darstellst.....hätte ich die Zeit nicht ergolgreich erledigt....

      und auch kackegal ist wievie Winkel nach rechts oder links oder oben und unten "einen falschen Eindruck" machen...
      wer Augen im Kopf hat...und schon mal was vergleichbares hinbekommen hat muss zugenben
      das hier die Verstellung >>>> nicht passt

      ### fals es genehm ist, könnte ich ja als GF-Lehrer hier auftreten....nur das wäre nicht umsonst!

      eine echte Korrektur ginge nachträglich hier sonst nur per PS....nur hat das nix mehr mit GF zu tun
      Mfg gpo
    • Ich sehe ich habe alles richtig gemacht! :thumbsup:

      Natürlich weiß ich dass man mit so einer 100%ig senkrechten stark geshifteten Aufnahme mit einem starken Weitwinkel ein virtuelles Kippen des Gebäudes provoziert, und das ein leichtes Kippen der Kamera, nicht nur dem Bildkreis entgegen kommt, sondern auch der Wahrnehmung gefälliger machen würde. Aber genau diese Provokation der Wahrnehmung war hier mein Ziel.

      Dass ich das Gebäude dann noch über die Ecke aufs Korn nehme macht das nicht besser! :evil:

      Wenn ich eine gefälligere Darstellung im Sinn gehabt hätte, hätte ich eher eine längere Brennweite benutzt und wäre weiter weg gegangen. (Das ist dort durchaus möglich.) Aber dieses Bild ist auch nicht für einen Auftraggeber der sein Gebäude ins rechte Licht gerückt wissen will.

      Wie es bei einer "im Wasser stehenden" Kamera mit lediglich geshifteter Frontstandarte zum torkeln kommen sollte und was das mit dieser Aufnahme zu tun hat erschließt sich mir nicht im geringsten, aber ich habe natürlich auch nur 25 Jahre Großformaterfahrung... :saint:


      cherub schrieb:

      das Bild ist von den Tonwerten ansprechend, wobei ich die Balance zwischen heller Leere (links) und imposant-schwerem Gebaeude nicht gut getroffen finde.
      Ja, das stört mich auch. Hatte erwogen es anders zu schneiden, dann aber wieder verworfen.
      Es fehlen einfach Wolken, aber der Himmel war einfach nur blau, so ungewöhnlich das z.Zt. auch ist.
      Grüße
      Steffen
    • zoz schrieb:

      Natürlich weiß ich dass man mit so einer 100%ig senkrechten stark geshifteten Aufnahme mit einem starken Weitwinkel ein virtuelles Kippen des Gebäudes provoziert, und das ein leichtes Kippen der Kamera, nicht nur dem Bildkreis entgegen kommt, sondern auch der Wahrnehmung gefälliger machen würde. Aber genau diese Provokation der Wahrnehmung war hier mein Ziel.

      und warum war das dein ziel?

      zoz schrieb:

      Wenn ich eine gefälligere Darstellung im Sinn gehabt hätte, hätte ich eher eine längere Brennweite benutzt und wäre weiter weg gegangen. (Das ist dort durchaus möglich.)

      warum hast du es dann nicht gemacht?