Tele für Linhof 679

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    • Peter Volkmar schrieb:

      Ich würde an Deiner Stelle schauen, ob GF-Fotografen in Deiner Nähe sind, die andere 240-er haben, z.B. Telekonstruktionen. Die Auflösung, die auch ältere GF-Optiken bringen, sollte auch für einen Sensor ausreichen. Sensoren haben aber Probleme mit schräg auffallenden Lichtstrahlen. Bzw extrem mit Streulicht. Bei einer Telekonstruktion (auch für Film) sollte das Licht eher im 90° Winkel auftreffen. Ein Versuch wäre es wert.
      Nein, bei einer Telekonstruktion fällt das Licht schräger auf Film oder Sensor als bei einem Symmetrischen Objektiv.
      Bei einer Retrokonstruktion (Umgekehrtes Prinzip des Teles) sind die Strahlen paralleler.
      Ich würde nicht vermuten das eine Telekonstruktion (insbesondere wenn sie älter ist) vom Auflösungsvermögen besser ist als Symmetrisches Objektiv gleicher Brennweite.
      Vieleicht die Tele Nikkore mit ED Gläsern, ich habe da aber keine persönliche Erfahrung.
      Grüße
      Steffen
    • zoz schrieb:

      Peter Volkmar schrieb:

      Ich würde an Deiner Stelle schauen, ob GF-Fotografen in Deiner Nähe sind, die andere 240-er haben, z.B. Telekonstruktionen. Die Auflösung, die auch ältere GF-Optiken bringen, sollte auch für einen Sensor ausreichen. Sensoren haben aber Probleme mit schräg auffallenden Lichtstrahlen. Bzw extrem mit Streulicht. Bei einer Telekonstruktion (auch für Film) sollte das Licht eher im 90° Winkel auftreffen. Ein Versuch wäre es wert.
      Nein, bei einer Telekonstruktion fällt das Licht schräger auf Film oder Sensor als bei einem Symmetrischen Objektiv.Bei einer Retrokonstruktion (Umgekehrtes Prinzip des Teles) sind die Strahlen paralleler.
      Ich würde nicht vermuten das eine Telekonstruktion (insbesondere wenn sie älter ist) vom Auflösungsvermögen besser ist als Symmetrisches Objektiv gleicher Brennweite.
      Vieleicht die Tele Nikkore mit ED Gläsern, ich habe da aber keine persönliche Erfahrung.
      Wieso ist das bei Tele so? Ich dachte bisher immer, dass Tele sehr gerade Lichtstrahlen hervorbringen/wiedergeben/was auch immer....
      Im WW-Bereich gibt es schon lange das Beispiel von Hasselblad, ein 38-er echtes WW in der SWC und das 40-er als Retrokonstruktion für das normale Gehäuse. Beide haben ihre Berechtigung und Vor- wie Nachteile, aber das 40-er hat durch die Retrokonstruktion einen bedeutend geringen Helligkeitsabfall zu den Rändern, da die Strahlen gerader auftreffen.
      Wenn ich richtig weiß hat Zeiss auch letztens ein 50-er für KB herausgebracht, was an sich ein WW mit Retrofokus war, nur um eine gleichmäßigere Ausleuchtung zu bekommen. Ich denke auch, dass die Sensoren besser mit klarkommen.
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Peter Volkmar schrieb:

      Wieso ist das bei Tele so? Ich dachte bisher immer, dass Tele sehr gerade Lichtstrahlen hervorbringen/wiedergeben/was auch immer....
      Im WW-Bereich gibt es schon lange das Beispiel von Hasselblad, ein 38-er echtes WW in der SWC und das 40-er als Retrokonstruktion für das normale Gehäuse. Beide haben ihre Berechtigung und Vor- wie Nachteile, aber das 40-er hat durch die Retrokonstruktion einen bedeutend geringen Helligkeitsabfall zu den Rändern, da die Strahlen gerader auftreffen.
      Wenn ich richtig weiß hat Zeiss auch letztens ein 50-er für KB herausgebracht, was an sich ein WW mit Retrofokus war, nur um eine gleichmäßigere Ausleuchtung zu bekommen. Ich denke auch, dass die Sensoren besser mit klarkommen.
      Ebend Weitwinkel werden u.A. als Retro-Konstruktion ausgeführt, weil man dann Strahlbündel hat die "senkrechter" auf den Sensor fallen als bei einer Symmetrischen Konstruktion. Das liegt daran, dass die Retrokonstruktion die Bildseitige Schnittweite verlängert.
      Die Retrokonstruktion heißt Retro weil es die Umkehrung der Telekonstruktion ist. Beim Tele wird die Bildseitige Schnittweite verkürzt (um kürzere Objektive zu bauen oder weniger Balgenauszug zu haben) dort kommt es deshalb aber natürlich auch gleichzeitig zu schrägeren Strahlenbündeln.
      Ein 250er Tele wird aber vermutlich immer noch "senkrechtere" Strahlen haben als ein 50er Retro...
      Grüße
      Steffen
    • Peter Volkmar schrieb:

      Also müßte doch auch eine 240-er Telekonstruktion geradere Strahlen liefern als eine 240-er Normalbrennweite. Zudem ist der Bildkreis kleiner, was ja auch zu weniger Streulicht führt. Somit wäre der Versuch eines Teles für den Sensor nicht abwegig, oder?
      Kleinerer Bildkreis stimmt, weiniger Streulicht hängt von Bauweise und Vergütung ab. Die Strahlen einer Telekonstruktion sind allerdings auf der Bildseite steiler als bei "Normaler Konstruktion", dadurch auch das kürzere Auflagemaß.
      Gruß
      Hugo
      "Mehr Licht!" (angeblich die letzten Worte des berühmten hessischen Dichters J.W.Goethe)
    • Peter Volkmar schrieb:

      Also müßte doch auch eine 240-er Telekonstruktion geradere Strahlen liefern als eine 240-er Normalbrennweite.
      Nein

      zoz schrieb:

      Beim Tele wird die Bildseitige Schnittweite verkürzt (um kürzere Objektive zu bauen oder weniger Balgenauszug zu haben) dort kommt es deshalb aber natürlich auch gleichzeitig zu schrägeren Strahlenbündeln.

      Hugo schrieb:

      Kleinerer Bildkreis stimmt, weiniger Streulicht hängt von Bauweise und Vergütung ab. Die Strahlen einer Telekonstruktion sind allerdings auf der Bildseite steiler als bei "Normaler Konstruktion", dadurch auch das kürzere Auflagemaß.
      genau!
      Grüße
      Steffen
    • Hallo zusammen,
      neuer Versuch zur "langen" Brennweite: derzeit wird ein Sinar Sinaron Digital 5,6/210mm angeboten. Ich habe etwas gegoogelt, aber nichts zu dem Objektiv gefunden. Kennt das jemand?
      Die Sinar Digitalobjektive werden insgesamt sehr günstig gehandelt, sind also wahrscheinlich deutlich schlechter als die Rodenstock HR und Schneider Digitare.
    • anyone01 schrieb:

      Hallo zusammen,
      neuer Versuch zur "langen" Brennweite: derzeit wird ein Sinar Sinaron Digital 5,6/210mm angeboten. Ich habe etwas gegoogelt, aber nichts zu dem Objektiv gefunden. Kennt das jemand?
      Die Sinar Digitalobjektive werden insgesamt sehr günstig gehandelt, sind also wahrscheinlich deutlich schlechter als die Rodenstock HR und Schneider Digitare.
      Ich weiß es nicht vermute aber dass das ein umgelabeltes Analogobjektiv ist, aus der Umbruchzeit Analog-Digital.
      An HR und Digitare kommt das mit Sicherheit nicht ran.
      Es ist wie du schreibst nicht leicht was zu finden.
      Hier ein link, das 210er ist aber nicht dabei, vielleicht findest du Anknüpfungskunkte.
      largeformatcameras.net/picture.php?/2555/category/38
      Ich würde mich mal bei Foto Greiner erkundigen
      Grüße

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