Welcher Entwickler für Tmax 100 und FP4?

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      nur mal zum vergleich der unterschied "entwicklerzeiten laut datenblatt der Hersteller" und eigenem austesten:

      ich benutze für MF 6x7 und GF 8x10 jeweils einen eigenen film. beide filme werden in 2 verschiedenen entwicklern verarbeitet. um jetzt mit den dichten der jeweiligen negative auch auf den entsprechenden zonen zu landen, musste ich die entwicklungszeiten der einen film/entwicklerkombi um 30%, die der anderen sogar um 50% anpassen (standard-agitation: 1. minute permanent, dann jeweils die ersten 10 Sekunden jeder Minute; 8x10 in schale).

      wospa:

      auch wenn´s vielleicht erst einmal mühselig und zeitraubend erscheint (man will halt "richtig" fotografieren :) ), seine negative selber auszutesten ist absolut empfehlenswert. wegen eines dosimeters muss man sich im gegensatz zu früher auch nicht mehr bis ans lebensende verschulden, die dinger gibt´s mittlerweile für unter 100 euro bei ebay. durch´s austesten (fachjargon: eintesten ?( ) lernst du "dein" material am besten kennen. such dir EINEN entwickler und EINEN film für deine zwecke aus ("WAS will ich WIE bildnerisch WOMIT darstellen?") und bleibe dann dabei (empfehle ich auch für´s papier; wobei es da - je nachdem ob man MG oder FG nutzt - auch bis zu 3 entwickler sein können/müssen).

      dazu gehört natürlich zwingend auch die bestimmung der tatsächlichen filmempfindlichkeit. um mal die nächste lüge der hersteller anzusprechen.
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      Die Alternative dazu wäre Lichtmessung, den Film ca. 2/3 überbelichten, die vom Hersteller angegebene Entwicklungszeit des Entwicklers nehmen und gucken was passiert. Ist man zufrieden ist gut. Ist man es nicht muss man fixieren was einen stört und gucken wie man den Parameter in die richtige Richtung drückt (ggf. anderer Entwickler oder andere Zeit). Und dann dabei bleiben.

      Das war jetzt nur für alle, die mit dem Zonensystem und ausmessen nix am Hut haben und trotzdem richtig fotografieren wollen.

      Gruss Sven.
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      bequalm schrieb:

      Diafine oder Xtol sind z.B fürs beinharte Zonensystem eher kontraproduktiv, da will man es auf den Punkt, und nicht unbedingt ausggeglichen haben.
      Bei Xtol ist es so, dass er nur unverdünnt die ausgleichende Wirkung hat, schon ab 1:1 ist die stark abgeschwächt und ab 1:2 bis 1:3 so gut wie nicht mehr vorhanden!
      Es gibt Leute die bei XTOL sogar meinen der heilige Gral mit Replenishment also mit frischen Entwickler Nachfüllen in die bestehende Sauce, was ja bei XTOL so gemacht wird, wenn man grosse Tanks benutzt! Weil er dann noch weicher ausgleichender arbeitet, mindestens bei starken Kontrasten kann es wirklich helfen!

      Gruss Armin
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von johnars ()

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      johnars schrieb:

      Bei Xtol ist es so, dass er nur unverdünnt die ausgleichende Wirkung hat, schon ab 1:1 ist die stark abgeschwächt und ab 1:2 bis 1:3 so gut wie nicht mehr vorhanden!

      Hast Du das selbst so beobachtet?
      Nach deinen XTOL-Empfehlungen auf meine Frage in meiner Anfangszeit der Selbstverarbeitung hatte ich mich umgelesen; Jörg Bergs bescheinigte dem XTOL s-kurviges Verhalten bei zunehmender Verdünnung, also ausgleichende Wirkung.
      Als Anfänger lieferte mir Xtol stets gute Ergebnisse, trotz meiner nicht grad perfekten Negative, und auch in Kombination mit diverem Filmmaterial.

      Otto Beyer hatte sich auch intensiv mit XTOL beschäftigt, da weiß ich aber leider nicht mehr, welche Tendenzen Er dem Entwickler bescheinigte.


      An die Wirkung des Replenishments glaube ich gerne, allerdings stellt ein Auffrischen auch eine Form des Verdünnens dar, unter Ausnutzung hier positiver By-Produkte des gebrauchten Entwicklers.
      In Abhängigkeit von der Art der Auffrischung (Zeit der Zugabe der Frischware, das Verhältnis von frisch zu neu) erfolgt auch eine Regenerierung, das ist dann schon fast ein Produkt mit anderen Eigenschaften als das Original...

      Ich finde jedenfalls, Xtol ist unkompliziert, universell eben, was Deine eigene Empfehlung,
      2 unterschiedliche Filme in die Suppe zu werfen, auch unterstreicht:

      johnars schrieb:

      XTOL hat da eine sehr ausgleichende Tendenz...

      VG,
      Ritchie
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      bequalm schrieb:

      Hast Du das selbst so beobachtet?
      Nach deinen XTOL-Empfehlungen auf meine Frage in meiner Anfangszeit der Selbstverarbeitung hatte ich mich umgelesen; Jörg Bergs bescheinigte dem XTOL s-kurviges Verhalten bei zunehmender Verdünnung, also ausgleichende Wirkung.
      Ja und nein hatte mir ein Kodak Mann gesagt, habe aber das gleiche auch von AMI Foren gelesen! Ich selbst mache entweder unverdünnt/replenished/nachgefüllt oder ab und an 1:1 stärker habe ich nie verdünnt! Bei 1:1 hatte ich mehr Mühe mit unterschiedlichen Filmen bei gleichen Zeiten gute Ergebnisse zu kriegen meistens war der TMAX zu hart/dunkel und der Delta zu weich/leicht überbelichtet! Aber beides war immer noch Printbar aber mit mehr Mühe! Das gilt alles für 35mm und MF Filme bei GF entwickle ich bei einem Durchgang immer nur alles die gleichen Filme!
      FG Armin
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      Hallo, vielen Dank für Eure ausführlichen Infos. Da ich erstmal eine Schachtel Tmax 100 prof. verarbeitet will, habe ich mir jetzt erstmal den TMax-Entwickler und auch das entsprechende Fixierbad besorgt. Später werde ich evtl. umsteigen auf FP4 oder etwas ähnliches.
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      Kann ich Dir leider nicht genau erkären. Es gab doch etliche unterschiedliche Meinungen und ich konnte die TMax-Suppe schnell bekommen. Nachdem ich 15 Jahre aus dem Entwicklergeschäft raus war, wollte ich erst mal was haben, was erprobt ist. Ich denke aber, das ist nicht der Wahrheit letzter Schluss. Wahrscheinlich werde ich mich nach und nach mit anderen Möglichkeiten beschäftigen...
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      Ich kann noch erwähnen, daß einer der Gründe für den Universalentwickler Ultrafin Flüssig die Handhabung ist. Das Konzentrat ist lange haltbar und ich muß nicht Filme sammeln.
      Ich finde die Ergebnisse sehr gut, ich habe Vergleiche zum ID11 gesehen, auch die gefielen mir, da war eigentlich kein Unterschied.