Instax Wide Kickstarter Projekt

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    • Ich frage mich, was davon wie gut funktionieren wird.

      Sie schreiben ja selbst daß das, was sie zeigen, nur ein "Mockup" ohne Funktion ist. Sieht auch nicht so aus, als könnte es (das Instax-Wide-Back) funktionieren, da kein Platz für die Rollen vorhanden ist...

      Das andere Back (für Hasselblad mit Instax Square) könnte funktionieren, das sieht irgendwie vollständiger aus, auch hat man bei einer Hassi seitlich genug Platz.

      Aber das Instax-Wide-Rückteil soll ja z.B. auch an Graflok-Rückteilen von 4x5"-Kameras funktionieren. Schreiben sie. Die Frage ist nur: Wie? Das Anlagemaß beträgt 5mm. Eine Fuji-Packfilm-Rückteil-Adapterplatte ist 3,3mm dick. Das Problem: Im Gegensatz zu Polaroid oder Trennbildfilm (der seitlich ausgeworfen wird) muß Instax Wide nach oben (oder nach unten) ausgeworfen werden. Man hat also noch sagenhafte 1,7 mm, um irgendwie Rollen unterzubringen und muß dann irgendwie den Film so auswerfen, daß er sich nicht in der Graflok-Halterung verfängt. Wie das funktionieren soll, ist mir vollkommen schleierhaft. In der Form, in der es durch die Animation angedeutet wird, kann es definitiv nicht funktionieren.

      Ich finde es ja ehrlich gesagt schon etwas verwegen, eine Kickstarter-Kampagne für etwas zu starten, für das man nicht mal einen funktionierenden Prototypen hat. Ja, am Ende schreiben sie, sie hätten doch einen... aber zu sehen bekommt man ihn nicht! Aha.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • wwelti schrieb:



      Ich finde es ja ehrlich gesagt schon etwas verwegen, eine Kickstarter-Kampagne für etwas zu starten, für das man nicht mal einen funktionierenden Prototypen hat. Ja, am Ende schreiben sie, sie hätten doch einen... aber zu sehen bekommt man ihn nicht! Aha.
      Hallo,
      eigentlich verstösst das auch gegen die Richtlinien von Kickstarter, wenn ich das richtig sehe: [...]"Projekte, bei denen es um die Entwicklung materieller Produkte geht, müssen detaillierte Darstellungen von funktionsfähigen Prototypen umfassen. Während es möglich ist, ein Projekt ins Leben zu rufen, dessen Ziel die Herstellung eines Prototyps ist, kann das Produkt, das sich dadurch in der Entwicklung befindet, nicht als Belohnung angeboten werden."[...].
      Abgesehen davon ist das immer eine Risikofinanzierung, die durchaus auch schiefgehen kann, da muss man dann abwägen, ob einem das Risiko wert ist.

      Gruß

      Christian
    • Hallo Christian,

      klar, vieles kann schiefgehen. Auch ein funktionierender Prototyp heißt noch lange nicht, daß man dann die Produktion im großen Stil auf die Reihe bekommt.

      Spannend finde ich daß sie einige Bilder zeigen, die so nicht funktionieren können. Da ist teilweise eine junge Dame zu sehen, die mit einer Hasselblad mit Prismensucher "fotografiert", an der das "Mockup" für Instax Wide hintendran hängt. Und was man deutlich sieht: Der Auswurf-Schlitz für den Film wird vom Prismensucher grandios blockiert. :D (Auf Facebook sieht man das auf einem weiteren Bild nochmals sehr deutlich.)

      Das lustige ist: Eigentlich scheinen sie ja gerade für die Hassi auch schon ein spezielles Instax-Square-Rückteil zu haben, das deutlich eher danach aussieht, als könnte es funktionieren. Naja, vielleicht war das noch nicht fertig, als die Dame zum Fototermin da war.


      Nachtrag: Vor 2 Stunden wurde in der Kickstarter-Kommentar-Sektion geschrieben:
      "prototype its working now, but because our engineer team testing all the time, we have arrange the time to get it from them do another video for update."

      Das soll wohl heißen: "Der Prototyp funktioniert jetzt, aber weil unser Ingenieur-Team die ganze Zeit am Testen ist, müssen wir irgendwie organisieren, daß wir es für eine gewisse Zeit für ein Update-Video bekommen".

      Aha. Na, da bin ich mal gespannt auf das Update-Video.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Fuji Instax ist ein tolles Matterial. Es wäre interessant wenn es die Möglichkeit gäbe es mit hochwertigen Aufnahmeeinrichtungen verwenden zu können. Ich bin mal gespannt was daraus wird.
      Ich habe ein Lomo Bel Air Instax Rückteil gekauft. Dabei ließ ich mich von Wahn leiten es für andere Anwendungen umbauen zu können.
      Leider ist das Ding an den entscheidenden Stellen verklebt so das nur Irrreversible Lösungen in Frage kommen.
      Letztendlich habe ich eine kleine Holzkiste mit einer Lochblende gebaut die in das Rückteil passt.
      Das Ding ist Dank der hohen Filmempfindlichkeit von Instax zu einer Art Fastfreihandlochkamera geworden.
      Matthias
    • Hallo Matthias,

      ich gebe Dir vollständig recht: Instax ist ein sehr hochwertiger Sofortbildfilm. Ich hatte auch mal probiert ein Belair-Rückteil für Graflok anzupassen, und das hat einigermaßen bastelig funktioniert. Allerdings mit deutlich nach hinten verschobener Filmebene, und (leider) ohne Schieber. War aber trotzdem lustig, da ich bei einer Graflex die Frontstandarte um denselben Betrag nach hinten verschieben konnte und dann so einigermaßen den Meßsucher nutzen konnte. Mit der hohen ISO-Zahl ist Freihand-Fotografie schon eine Option. Da sind ein paar nette Bilder bei herausgekommen. Das hat schon was!

      Leider bekommt man das Belair-Rückteil ja nicht mehr...

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Interessantes Projekt, aber es fehlen noch ca. 80% des Finanzierungsziels (welches ich für sehr ambitioniert halte). ≈200,- Euro Einzelpreis finde ich persönlich auch ein bisschen viel.

      Ich habe angefangen, für meine Sinar F2 eine günstig erstandene Instax mini 8 Kamera umzubauen. Diese passt in ein internationales 4x5" Rückteil, wenn man die Mattscheibenhalterung (also das Rückteil des Rückteils ;) ) zum Einsetzen des Instax-mini-Adapters herausnimmt. So kann man zumindest wie gewohnt scharf stellen.

      Instax Wide Bilder passen hingegen sehr gut in 9x12 cm Kassetten, die man dann im Dunkelsack in die Fujifilm-Bildkassette wechseln und durch die entsprechende Kamera nudeln kann. Nicht bequem, funktioniert aber super. Durch die Dicke der Bilder muss der Schärfepunkt um ca. 1 mm in Richtung Objektiv verschoben werden.

      Insgesamt hat die Bildqualität der Instax-Filme enge Grenzen, sodass sich größere Investitionen m. E. nicht lohnen. Der Spaßfaktor ist hingegen enorm. :)

      Beste Grüße,
      Ralf
    • Ja, Instax Mini in Kombination mit einer 4x5"-Kamera sollte machbar sein. Sicher ein lustiges Projekt, allerdings tut es ein bisschen weh, nur so wenig Filmfläche an einer Großformat-Kamera zu haben. Ich habe so was auch schon probiert und habe dafür ein lustiges Konzept entwickelt, das ganz gut funktioniert. Aber irgendwie war es mir einfach zu wenig Film an einer zu großen Kamera. Daher bin ich dazu übergegangen, einen eigenen, kleineren, selbstgebastelten Kamera-Body mit Instax Mini zu verwenden. Der geht zur Zeit in die zweite Iteration, da bin ich dann auf weitere Ideen gekommen... äh... tja, ich glaube ich spinne einfach ein bisschen. :D

      Ach ja, ich hatte irgendwann mal im letzten Jahr dieses Katzenbild hier in Kombination mit einem Belair-Rückteil und einer Sinar P aufgenommen:



      Viele Grüße
      Wilfried
    • Inzwischen hat sich geklärt, wie das Rezivot-Rückteil mit 4x5" funktionieren soll, wurde gestern im FAQ auf der Kickstarter-Seite beantwortet:

      Rezivot FAQ schrieb:

      Is 4x5 package is able to use on sinar/ linhof/ graflex or other 4x5 view camera?

      yes, the package including a adaptor that is able to use on grflok back or regular clip type back. but please be aware, when you want to eject the film, you HAVE to remove it from the back of your camera. because the film go out from processor on the top of it. your camera will block the way.

      Also: Man muß das Rückteil aus dem Graflok-Back herausnehmen, um ein Bild auszuwerfen.

      Ich weiß jetzt zwar immer noch nicht, wo sie die Rollen unterbringen wollen, aber zumindest an dieses Detail wurde wohl gedacht. Wobei ich mich jetzt frage, ob das nicht noch unpraktischer ist, als eine nach hinten versetzte Filmebene.

      Viele Grüße
      Wilfried