Objektiveinbau (APO-Germinar) in Copal oder SINAR DB

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    • Objektiveinbau (APO-Germinar) in Copal oder SINAR DB

      Hallo zusammen,

      eigentlich dachte ich, mich nach über 30 Jahren mit einigen was Großformattechnik auszukennen,
      doch nun komme auch ich an meine Grenzen . . .

      Es geht um das sagenhafte APO-Germinar 1:8,0 / 210mm, das ich für kleines Geld bekommen hatte.

      Das steckt derzeit in einem Copal 1, eher suboptimal als korrekt verbaut und läuft nicht so wie es soll.
      So beginnt die Blendenscala schon bei f/6.8 statt bei f/8.0, der Zeitenring lässt sich nur schwer
      verstellen. Mit einem Messschieber nachgemessen, stellte ich zudem fest, das die angegebenen
      Maße bei derzeitiger Montage nicht stimmen. Vermutlich müssen noch ein paar Distanzringe rein.
      Ein original Datenblatt konnte ich von Docter Optics direket bekommen. Wo ich jedoch dieses Objektiv
      einbauen lassen könnte, konnte man mir dort auch nicht sagen. Macht alles nicht so einen schlanken Fuß . . .

      Nun überlegte ich mir, alternativ dieses Objektiv in einen DB Blendenkörper montieren lassen finde jedoch
      niemanden, der mir dieses Objektiv korrekt montieren kann. Der Einbau dieses Objektiv wäre mir schon
      einiges wert, da ich viel von der überragenden Abbildungsleistung gelesen hatte. Zudem ist es in einem fast
      neuwertigen Zustand. Da ich viele Objektive in Sinar DB habe wäre das für mich eine brauchbae Alternative.

      Muß ich das Objektiv nun tatsächlich in die Schweiz schicken?
      Wie geht das mit dem Zoll?
      Wie würdet ihr das machen?

      Oder doch besser im Copal lassen. Doch wo bekomme ich eine korrekten Einbau mit Blendenscala her?

      Für brauchbare Hinweise danke ich Euch sehr!

      Roland
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.
    • Ich würde es nicht in die Schweiz schicken, ich habe vor ca. 6 Jahren also als es die Firma Sinar schon längst nicht mehr gab in Feuerthalen, wollten die in Zürich 580 SFR für die Montage meines Kodak Portrait 305mm Objektiv auf eine normal Sinar Platte, die ich mitgeliefert hätte!
      Ich habe dann Gottseidank einen passenden Adapterring in meiner Sammlung gefunden, da hätte ich sonst das Objektiv eher wieder verkauft als so eine goldene Montage!

      Vor ca 15 Jahren als ich mein Universal Heilar für die Montage nach Feuerthalen gesendet hatte, hat mich die Montage ungefähr 290 SFR gekosten inklusive Sinar Platte, das fand ich für diese perfekte Montage des sehr schweren Glases ein fairer Preis!

      Gruss Armin aus dem Sinarland!
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    • Hallo Armin,

      so eine Antwort hatte ich befürchtet - Hust!
      Doch wer kann mir das Objektiv dann in einem Copal 1 korrekt montieren?

      Bisher hatte ich noch keine Werkstatt gefunden.
      Soll ich das Objektiv jetzt etwa in die Pilze hauen?

      Betrübliche Grüße aus München
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.
    • Ich glaube dem Objektiv ist es relativ egal, ob es von einer original Sinar-Werkstatt montiert wird oder von Dir höchstpersönlich.

      Bist Du sicher, daß die Elemente im Copal 1 nicht die richtige Distanz zueinander haben? Wenn es nicht viel ist: Man kann Distanzringe auch aus dünnem Karton, Papier, o.ä. zurechtschneiden. Sowas wurde meines Wissens früher ganz gerne gemacht (Distanzringe aus Papier).

      Eine korrigierte Blendenskala lässt sich leicht aufkleben, man orientiert sich dabei an der Offenblende, die Weite der Blendenschritte auf der Skala bleibt in der Regel gleich.

      "In die Pilze hauen" wäre sicher unangemessen. Ich würde allerdings auch nicht unbedingt allzuviel auf irgendwelche Legenden geben. Ich würde von dem Objektiv eine ordentliche, aber nicht überragende, Abbildungsleistung erwarten. Was aber auch schon etwas ist -- die Meßlatte liegt hoch bei Großformat-Objektiven.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • wwelti schrieb:

      Ich glaube dem Objektiv ist es relativ egal, ob es von einer original Sinar-Werkstatt montiert wird oder von Dir höchstpersönlich.

      Wilfried, das sehe ich genauso. Meine Fehler / Macke ist, das ich es in solchen Fällen sehr gerne
      genau hätte. Ein Freund nennt mich wegen dieser Eigenschaft auch "Peter Pingelmann"
      Ich frage mich nur, was machen denn andere Photographen, wenn sie ein Objektiv in DB montieren
      wollen? Hast Du eine Liste der verschiedenen DB Blendenkörper?


      Bist Du sicher, daß die Elemente im Copal 1 nicht die richtige Distanz zueinander haben? Wenn es nicht viel ist: Man kann Distanzringe auch aus dünnem Karton, Papier, o.ä. zurechtschneiden. Sowas wurde meines Wissens früher ganz gerne gemacht (Distanzringe aus Papier).

      Woher erfahre ich die richtige Distanz in Bezug auf den Copal 1 Verschluss?
      Von einem Copal habe ich leider keine DAtenblätter.


      Eine korrigierte Blendenskala lässt sich leicht aufkleben, man orientiert sich dabei an der Offenblende, die Weite der Blendenschritte auf der Skala bleibt in der Regel gleich.

      Das sehe ich auch so. Das sollte auch nicht das Problem sein.


      "In die Pilze hauen" wäre sicher unangemessen. Ich würde allerdings auch nicht unbedingt allzuviel auf irgendwelche Legenden geben. Ich würde von dem Objektiv eine ordentliche, aber nicht überragende, Abbildungsleistung erwarten. Was aber auch schon etwas ist -- die Meßlatte liegt hoch bei Großformat-Objektiven

      Vom Hören-Sagen soll dieses Objektiv recht gut für Nahaufnahmen / Stills sein. Da die Seriennummer
      4-stellig ist, vermute ich, daß es zudem recht selten ist.



      Viele Grüße
      Wilfried vom Roland
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.
    • Hallo Roland,

      Ich kann schon verstehen, daß Du es sehr genau haben willst -- aber mal ehrlich: Was man nicht messen kann, kann man auch nicht beurteilen (bezüglich der Genauigkeit).

      Die richtige Distanz der Linsenelemente zueinander sollte eigentlich unabhängig vom verwendeten Verschluss sein. Diese sollte auch aus den Datenblättern ersichtlich sein! Man sollte dann, wenn man das Objektiv in einen neuen Verschluss montiert, diese Distanz wieder herstellen, wenn nötig durch passende Distanzringe.

      Ich habe mich schon ein bisschen mit Messungen an Objektiven beschäftigt, und es ist ein wenig ernüchternd wie wenig das bei einigen Objektiven ausmacht. Ja, es macht etwas aus. Aber zum Teil ist es über einen weiten Bereich (fast 1 mm oder so) nicht sehr viel. Trotzdem traue ich mir zu, ein Objektiv sinnvoll zu "shimmen", aber in der Regel war es eigentlich nicht nötig -- die Objektive brachten normal eingeschraubt meist schon ihre optimale Leistung. Dann lasse ich das natürlich auch so.

      Sinar-Druckblenden mag ich persönlich nicht so sehr, unter anderem auch da mir auch klar geworden ist, daß ein Sinar-Hinterlinsenverschluß deutlich stärkere Erschütterungen hervorruft als die kleineren Zentralverschlüsse. Was ja eigentlich kein Wunder ist. Außerdem ist die Blendenöffnung der Druckblenden irgendwie oft nicht so hübsch. Trotzdem habe ich ein paar Objektive in Druckblenden. Aber ich kann nicht behaupten, daß ich mich deshalb mit den Dingern sehr gut auskenne. Mir ist aufgefallen, daß einige der größeren Objektive z.T. gar nicht vollständig in eine entsprechende Druckblende (mit eigentlich passendem Gewinde) eingeschraubt werden können, z.B. bei einem Symmar-S 360 (ok, ist halt schon ein großer Oschi!) war das Hinterglied zu fett um sich weit genug hineinschrauben zu lassen.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Hallo Wilfried,

      vermutlich würde ich den Unterschied auch nicht festellen können, doch ich sagen mir dann immer:
      Wenn Du schon so eine (in meinen Augen phantastische) Kamera Dein eigen nennen kannst, dann sollen
      es auch die richtig montierten Objektive sein. An einen Porsche mache ich auch keine runderneuerten Reifen . . .
      Ich gebe hier auch offen zu, daß diese Sicht der Dinge eine Macke von mir ist.
      Bei meiner Nikon Ausrüstung mußte auch alles Original sein, selbst die Frontdeckel!

      Es ist das immer leidige Thema, ein HLV würde stärkere Vibrationen als andere Verschlüsse auslösen.
      Ich kann diese Aussage so nicht teilen. Anfang der 80er hatte ich meine Lehrstelle als Photograph
      beginnen können. Dort hatte ich von Anfang an mit SINAR Kameras photographiert.
      Immerhin hatte ich noch das Glück mit Kunstlicht zu photographieren, bevor wir auf Henselblitze umstellten.
      An Erschütterungen oder unscharfe Bilder kann ich mich jedoch in den ganzen Jahren nicht einmal erinnern.
      Die Tatsache der unschönen Blendenöffnung bei den Druckblenden teile ich allerdings mit Dir.
      Dieses Manko haben leider alle meine Hasselblad CF Objektive genauso. Diese fünfeckige "Prontor Öffnung".

      DB oder Einzelverschluss auch so ein Thema.
      Vor vielen Jahren konnte ich mir meinen Traum der eigenen SINAR P2 für kleines Geld erfüllen. Ich
      fand damals so ein Angebot sehr schöne P2, 5,6 90mm + 150mm + 210mm + 300mm mit dem üblichen Zubehör
      und dem orginal Koffer für 1.500€. Und abermals hatte ich wieder mit einen HLV zu tun.
      Das für und wieder ist mir bestens bekannt. Seit Über dreißig Jahren habe ich mir HLV Verschlüssen zu tun, das
      ein Hinterlisenverschluss einmal defekt war, ist mir noch nicht vorgekommen.
      Immerhin habe ich in der Zwischenzeit aber auch ein paar "normale" Objektive.

      Möglicherweise kann ich auch derzeit darum so schlau daherreden, weil ich kaum Zeit für meine Photographie finde.
      Mein Sohn ist gerade mal 8 Monate alt, und - der hat für mich gerade die (aller)höchste Priorität!

      Ich grüße Dich aus München!
      Roland
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.
    • Hallo Roland,

      Eine Einfassung original von Sinar wird dann halt mächtig teuer werden...

      Ich habe ja einen etwas anderen Zugang zu Großformat. Für mich ist Großformat gleichbedeutend mit der "großen Freiheit" -- man kann sehr viel selbst machen, und hat von vorneherein keine Bindung einer Kamera an ein bestimmtes Objektivsystem. Daß die Kameras so groß sind, macht vieles anschaulicher und für Experimente und Basteleien zugänglicher. Darunter muß die Qualität nicht leiden, ich sehe das eher so: Je besser man eine Sache versteht, desto effektiver kann man sie nutzen. Die meisten meiner Basteleien empfinde ich als sehr verständnisfördernd. "Alles original" ist bei mir im Großformat kaum irgendetwas!

      Die bildwirksamen Erschütterungen des HLV konnte ich experimentell nachvollziehen. Aber in der normalen Großformatfotografie machen sie in der Regel kaum etwas aus. Tatsache ist jedoch, daß die kleineren Verschlüsse ruhiger arbeiten. Dennoch möchte ich auf keinen Fall auf den HLV verzichten; er ist zuverlässig und unterstützt die Verwendung vieler Objektive, die sich nicht so einfach in einen Verschluss fassen lassen.

      Wird schon wieder werden mit der Fotografie! Ich wünsche Dir noch alles Gute und auch Deinem kleinen Sohn!

      Viele Grüße
      Wilfried
    • wwelti schrieb:

      Die bildwirksamen Erschütterungen des HLV konnte ich experimentell nachvollziehen. Aber in der normalen Großformatfotografie machen sie in der Regel kaum etwas aus. Tatsache ist jedoch, daß die kleineren Verschlüsse ruhiger arbeiten. Dennoch möchte ich auf keinen Fall auf den HLV verzichten; er ist zuverlässig und unterstützt die Verwendung vieler Objektive, die sich nicht so einfach in einen Verschluss fassen lassen.
      Eine Unwahrheit die man immer wieder zu hören bekommt, wenn ein Sinar HLV gut gewartet wurde und in Ordnung ist, gibt er jedenfalls an einer P Sinar keine Vibrationen ab, habe ich mit meinen beiden getestet. Da wird nichts erschüttert kann man mit eine Laserpointer auf der Standarte testen der eine Bewegung auf 4 m Distanz wunderbar zeigen würde, aber da gibt es nichts jedenfalls nicht bei meinen beiden!
      Da die Kräfte beim Sinarverschluss gleichzeitig in 3 entgegengesetzte Richtungen abläuft heben sich die Kräfte gegenseitig auf!
      Wie könnte ich sonst mehrere Schüsse mit dem Verschluss machen ( aufs gleiche Negativ ), wenn mal die Blitzleistung nicht reicht und trotzdem ist alles gestochen scharf!

      Gruss Armin
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von johnars ()

    • Moin Armin,

      Mir liegt fern mich mit Dir streiten zu wollen, allerdings möchte ich anmerken daß wir hier wohl unterschiedliche Beobachtungen gemacht habe. Ich nehme an Du willst mir mit Deiner Wortwahl nicht etwa unterstellen, bezüglich meiner Beobachtungen die Unwahrheit gesagt zu haben?

      Ich habe keinen Laserpointer verwendet, da dieser keinen direkten Aufschluß über die Wirkung auf der Bildebene gibt, sondern stattdessen einen Digitalsensor mit sehr kleinem Pixelraster verwendet; dieser macht extrem kleine Schwingungsamplituden sichtbar, die man auch in der Projektion eines Laserpointers nicht ohne weiteres wahrnehmen würde.

      Wie ich schon im letzten Posting geschrieben hatte sind die Erschütterungen so klein, daß sie sich in der Regel bei praktischer Fotografie nicht auswirken. Das bedeutet für mich daß man auch mit dem HLV "gestochen scharfe" Bilder machen kann, trotz der Erschütterungen. Es gibt lediglich Einschränkungen für sehr spezielle Anwendungen, die in der normalen fotografischen Praxis nicht auftreten.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Wilfried ich weiss nicht wie gut gewartet dein Verschluss war als du den Test gemacht hast, meine waren damals kurz davor von Sinar gewartet und justiert worden!
      Ich gebe zu ich weiss nicht ob ich jetzt nach so viel Jahren immer noch die gleich guten Ergebnisse kriegen würde, aber damals gab es weder auf der Front noch auf der Rückstandarte irgendwelche Bewegungen kein zittern des roten Punktes des Laser Pointers, meine Sinar war für den Test auf einem 80 kg schweren Foba Studiostativ mit 3kg schwerem Cambo Neigekopf!

      FG Armin Seeholzer
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    • Hallo Armin,

      wenn aus 4 Metern Entfernung ein Zittern in einem vom Laserpointer projezierten Punkt siehst, dann weißt Du, daß Du ein ernstes Problem hast! Doch das könnte ich auch bei meinem Hinterlinsenverschluss beim besten Willen nicht erkennen. Die meisten Leute verkennen wie hoch die Auflösung des Luftbildes von Großformat-Objektiven tatsächlich ist. Aus 4 Metern Entfernung kannst Du mit einer etwas längeren Brennweite beinahe noch die Bazillen zählen. Beispiel: ein Symmar-S 300/5,6 das bei weit offener Blende im Zentrum deutlich mehr als 200 lp/mm im Luftbild hat. Auf 4 Meter Entfernung heißt das, das immer noch ein Gitter aus ca. 30 Mikrometer breiten Linien (im Luftbild) abgebildet werden könnte. Ein Zittern des Laserpunktes in 4m Entfernung um ca. 30 Mikrometer würde also genügen, um dies nicht mehr abbilden zu können. Aber ein Zittern um 30 Mikrometer kannst Du beim besten Willen nicht mit dem bloßen Auge erkennen, nicht mal wenn Du ganz nah 'ran gehst, geschweige denn aus 4 Metern Entfernung!

      Nur -- in der praktischen Fotografie werden keine 200 lp/mm auf den Film gebracht! Im Großformat werden z.T. lediglich 20 lp/mm schon "knackscharf" genannt, wie man sie bei f/64 ungefähr erwarten könnte. Ich persönlich finde um die 50 lp/mm (z.B. bei Blende 22) absolut in Ordnung, da man damit noch locker eine scharf wirkende 10fache Vergrößerung machen kann. Sprich: Das, was ich da messe, ist in der praktischen Fotografie irrelevant, und spielt nur für sehr spezielle Anwendungen eine Rolle.

      Allerdings weise ich darauf hin, daß ein Zittern, das einem 50 lp/mm versauen würde, immer noch nicht so einfach mit dem bloßen Auge erkennbar wäre. Daher fand ich damals einen Laserpointer-Test zu ungenau und habe aus diesem Grunde mit dem Sensor getestet, damit bin ich sehr viel genauer und messe auch genau das, was mich interessiert.

      Ich nehme jedenfalls an, daß mein Sinar-Hinterlinsenverschluss völlig in Ordnung ist, und ich habe ihn auch schon praktisch eingesetzt, mit sehr guten Ergebnissen.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Mich würde noch dein Stativ interessieren, der Rest ist für mich nicht relevant!? Der Verschluss wurde für 4x5-8x10 gebaut nicht für kleine Sensoren, soviel dazu!

      LG Armin
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    • Daß man eine Messung mit etwas genauerem vornimmt, als später die Benutzung, versteht sich doch wohl eigentlich von selbst? Ich habe doch geschrieben, daß der Verschluss für die praktische Fotografie mit sehr guten Ergebnissen eingesetzt werden kann.

      Davon abgesehen habe ich übrigens auch schon mal Experimente mit hochauflösendem Film gemacht, und hier werden solche Messungen dann schon wieder relevant. Ist aber halt keine "normale" Anwendung.

      Ein schönes Berlebach Report mit einfachem Auszug hat sich für die Sinar als absolut ausreichend erwiesen. Wichtig ist da nicht zuletzt auch der Stativkopf, aber es gibt ja den Sinar-Neiger. Für mich ist ein gut transportables Stativ wichtig, ich kann kein Säulenstativ in die Pampa mitschleppen! ;)

      Wieso ist der Rest für Dich nicht relevant?

      Für leichtere Kameras verwende ich auch gerne mal leichtere Stative. Es muß halt immer dem Zweck angemessen sein. Verwackelt ist mir noch kein Bild vom Stativ her.

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Immer diese HLVs. Sorgt nach Jahren & Jahrzehnten immer noch für lebhafte Unterhaltungen. :thumbsup:
      Was mich angeht, kann ich nur sagen, das für meine Zwecke die Ergebnisse völlig ausreichend waren.
      ABER - es kommt noch schlimmer: Ich photographiere (4x5) ausschließlich auf Tri-X Pan Filme!
      Dieses superscharfe Ilford Pan F mit (damals Perzeptol Entwickler) war noch nie mein Ding gewesen.
      Wie gelesen, ich muß mich erst mal wieder "einschießen" um tatsächlich relevante Beiträge
      zu diesem Thema posten kann.

      Ich freue mich weiterhin auf "lebhafte" Gedankenaustausche (schlechtes Deutsch, ich weiß)
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    • wwelti schrieb:

      Wieso ist der Rest für Dich nicht relevant?
      Weil ich den HLV mit wenigen Ausnahmen nur im Studio verwende und da ist er auf meinem Foba mit der Doppelhalterung für die langen Auszüge, die auch bei den kurzen Auszügen verwende!
      Und sie ist auf dem 90 cm langen Auszugsrohr aus einem Stück! Das verbessert übrigens die Stabilität auch noch!
      Ich hatte auch mal so eine Phase von höchster Schärfe, damals mit dem Gigabitfilm in 4x5 und 35 mm, aber wie schon A.Adams sagte es gibt nicht schlimmeres wie ein scharfes Bild von einer nebulösen Bildidee!
      Und mit dem Alter bin ich mehr und mehr auf die dunkle Seite der Weichzeichner gegangen, wenn ich für mich arbeite!

      FG Armin
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von johnars ()

    • Du hast schon recht, im Studio ist der HLV sowieso besser aufgehoben als auf dem freien Feld.

      Ich kenne diesen Spruch mit dem scharfen Bild, aber für mich ist Fotografie auch ein Stück Handwerk, und das möchte ich dann präzise beherrschen. Das heißt keineswegs daß ich ein reiner Auflösungsfanatiker wäre. Sonst würde ich wohl kaum auch mit Instax knipsen! Gekonntes Weichzeichnen finde ich übrigens auch nicht unbedingt einfach. ;)

      Aber mal ehrlich, so ein ein extrem hochauflösendes Großformat-Bild mit unglaublich vielen Details -- das kann doch auch Spaß machen, finde ich. Es muß ja nicht alles künstlerisch wertvoll sein, was man knipst. Ich fand schon als Kind Wimmelbilder toll. :D

      Das 90cm lange Auszugsrohr ist sicher eine nützliche Sache, solange man es nicht durch die Pampa transportieren muß! :mrgreen: ... ich habe es zugegebenerweise gar nicht, aber ich behelfe mir mit einem sehr robusten, dicken Multiplex-Brett, auf das ich zwei Bankhalter geschraubt habe. Rein meßtechnisch bringt das eine Menge, ob es die beste Lösung ist, weiß ich nicht, aber es hilft! :)

      Viele Grüße
      Wilfried
    • ralph42 schrieb:

      wwelti schrieb:

      Verwackelt ist mir noch kein Bild vom Stativ her
      Nicht vom Stativ her, aber vom Kopf. Die VDS 8x10 auf dem Manfrotto Getriebeneiger 410 bei Wind - das ging definitiv nicht, auch wenn das vom Gewicht her kein Problem sein sollte.
      LG Ralph
      kenne die VDS 8x10 nicht, habe aber den manfrotto. deswegen eine etwas ungläubige frage: versperrt die Grundplatte der Kamera nicht den zugriff auf die (zumindest den obersten) Handgriffe des manfrotto?