Objektiveinbau (APO-Germinar) in Copal oder SINAR DB

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    • Ja, der Hebel war das Problem. Ich hatte mir da zunächst zu wenig Zeit genommen, zu probieren, das relativ geringe Gewicht und daß ich für das 120er den Laufboden einfach kippen kann, stand im Vordergrund. Meine Lösung für die Sinar wollte ich nicht tragen. Jetzt habe ich nach einigem Probieren diesen: amazon.de/gp/product/B003LY3IJ…age_o05_s00?ie=UTF8&psc=1 und bin sehr begeistert.

      LG Ralph
    • Ok, jetzt möchte ich auch noch meinen Senf zu Euren Thema abgeben:

      Da ich mit SINAR groß geworden bin, gibt es für mich nur einen Kopf:
      Der Kopf von SINAR selbst! Eine geniale Konstruktion!
      Das A+O war vor mich immer das Ausbalancieren der gesamten Kamera.
      Da, wo der Schwerpunkt der Kamera liegt, die gesamte optische Bank, gleich einer
      aus gemittelten Waage ausbalanciert, ist auch mein Stativkopf. Eine 1/8 Drehung und ich kann
      mit einem Finger die gesamte Kamera neigen.

      Dass das mit einer 8x10 und einen 210mm Super- Angulon auch an seine Grenzen
      kommt, hat sich auch bei mir herumgesprochen. Aber ich hab kein 210er, also . . ?
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluß der sich öffnet und wieder schließt.
    • Der Sinar-Neiger ist definitiv klasse. Ich glaube allerdings nicht, daß er bei 8x10" mit einem 210mm Super-Angulon an seine Grenzen kommt. Wenn da was wackelt oder instabil wird, dann nicht der Sinar-Neiger.

      Ich habe zwar auch kein 210mm Super-Angulon, aber z.B. ein Symmar-S mit 360mm ist ja auch nicht viel unkritischer. Mit einem solchen Setup (in 8x10") hatte der Neiger nicht die geringsten Schwierigkeiten.

      Und welchen Neiger sollte man bitteschön verwenden, wenn der Sinar-Neiger nicht mehr reicht? Der ist für mich der Inbegriff von Stabilität und Robustheit. Noch stabiler gibt's doch kaum. Oder was fällt euch da ein?

      Viele Grüße
      Wilfried
    • The Cube würde den Test mit grosser Wahrscheinlichkeit verlieren, je komplexer ein Gebilde um so eher wird mit der Zeit etwas wackeln! Und auch im neu Zustand dürfte eher weniger Schwingungsresistent sein, wie so ein einfaches Gebilde wie der Sinar Neiger!
      Der Sinar hat den Nachteil wenn man die Kamera genau ausrichten muss seitlich, dann ist die schwierige Arbeit es über den/die Bankhalter zu machen, der die Tendenz hat beim Anziehen das ganze wieder leicht zu verdrehen in eine Richtung!
      Ich habe seit kurzem den Manfrotto 400 Getriebeneiger bin gespannt, ob er so stabil wie der Cambo ist und oder der Sinar! Habe ihn vor paar Tagen auf mein Foba Studio Stativ montiert hatte aber noch keine Zeit zu testen wegen Baustelle im Haus!
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    • johnars schrieb:

      je komplexer ein Gebilde um so eher wird mit der Zeit etwas wackeln!

      Aus der Ferne betrachtet setze ich eher auf die Präzision, und vor Allem auf die Großflächigkeit der Führungen.
      Technisch dürfte Arca Swiss Sinar auch kaum nachstehen, unterstelle ich mal.

      Bevor jedenfalls so stabiles Gerät wie die Profineiger ins Schlingern geraten, wird wohl eher die stets schwache Einpunktlagerung am Stativ abknicken.
      Solange die nicht stabil ausgeführt ist, mir kommen da grad die 100 Jahre alten Tellerlagerungen mit 15 oder 20cm Dm in den Sinn, brauche ich obenrum nicht mit dem Testen anfangen, da fotografiere ich lieber :)

      VG,
      Ritchie
    • Mit dem Schwingen ist das so eine Sache . . .
      Für "normale" Auszüge ist der SINAR Neiger durchaus zu sehr gut gebrauchen. So 50 - 60cm Auszug, kommt jedoch auf die Foto-Konfiguration an.
      Bei mir machen solche Aufnahmesituationen allerdings 99% meiner photografischen Zeit aus.
      Ich hab manchmal festgestellt, daß ab einem gewissen Gewicht (Rückteil und Objektiv)das ganze in sich anfängt zu schwingen.
      Das ist nach meinem Dafürhalten durch das "dünne" Bankrohr geschuldet, das ab einer gewissen Gewichtsbelastung und Länge des Bankrohres, ca. 60cm, einfach nicht mehr stabil sein kann, egal wie fest ich die einzelnen Rohre "festknalle". Wenn die Kamera dann auch noch durch einen lediglich ca. 40mm breiten Ring zusammengehalten wird . . . wirds einfach instabil. Meines Wissens gibt es von SINAR noch einen, per Schraube, drehbaren Bankhalter. Betrüblicherweise recht selten in der Bucht zu finden - und wenn dann geht der meistens für einen würzigen Taler übder den Tisch.

      Ich erinnere mich an Reinhard Wolf, der doch auch bei seinen Aufnahmen von New York nicht selten mit zwei Stativen gearbeitet hatte.
      In solchen Aufnahmesituationen bin ich aber noch nie gewesen.

      Die Linhof Kardan GT hat diesbezügllich einen besseren Kopf, der das ausziehbare Bankrohr auf einer längeren Fläche stabiler fixiert. Zudem ist das GT Bankrohr ein raffinierteres zusammenschiebbares Flachrohrprofil, das gegenüber einem Rundrohr an sich schon stabiler ist.
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    • der-photofreund schrieb:

      Das ist nach meinem Dafürhalten durch das "dünne" Bankrohr geschuldet, das ab einer gewissen Gewichtsbelastung und Länge des Bankrohres, ca. 60cm, einfach nicht mehr stabil sein kann, egal wie fest ich die einzelnen Rohre "festknalle". Wenn die Kamera dann auch noch durch einen lediglich ca. 40mm breiten Ring zusammengehalten wird . . . wirds einfach instabil. Meines Wissens gibt es von SINAR noch einen, per Schraube, drehbaren Bankhalter.
      Mit 2 Dingen kann man das einfach verbessern, möglichst das lange Bankrohr 90cm an einem Stück, dann gibt es noch die Grundplatte ca. 45cm lang mit 2 Schlitzen wo du 2 Bankhalter dranmachen kannst, das stabilisiert das ganze ziemlich, bringt am meisten bei 2 zusammengesetzten Bankrohren aber auch bei meinem langen hilft es die Kamera schwingungsfrei zu kriegen!
      Und ja der alte beige Norma Bankhalter habe ich auch für draussen bei Wind mit der leichten Sinar F wird es sofort stabil, auf dem 10 kg Manfrotto!
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