Point d' Raz

    • Richie,

      zum Thema Laborarbeit mal was digital und analoges.
      Zeigen kann ich es leider nicht, das käme hier nicht rüber.
      Habe kürzlich in Mannheim Architektur für die Rentenversicherungsanstalt gemacht.
      Die Aufnahme (9/12) habe ich einmal eingescannt (Heidelberger Topaz-II) und einmal im Durst Laborator 1200 CLS-500 auf Agfa Rekord Rapid in 18/24cm vergrößert. Das Ergebnis: Der Abzug war erheblich besser als der Scan. Anscheinend kann man eine Grundnachschärfung am Scan einfach nicht abschalten. Ich müsste, da der CLS-500 ja ein diffuser Kopf ist, den Abzug noch einmal mit dem Teufel machen, der Kondensoren hat. Vielleicht wäre das Ergebnis dann ähnlicher, weil schärfer.
      Was ich allerdings gemerkt habe ist, daß unser Labor wieder mehr und mehr in den Fordergrund tritt.

      Hat zwar mit dem Thema jetzt nichts zu tun, kam nur deines Posts wegen...

      Gruß
      Winfried
    • Ich habe den Eindruck, daß ein guter Scan auf dem Bildschirm mehr Informationen aufweist als eine Vergrößerung. Das Foto ist aber für mich erst wirklich fertig, wenn es auf dem Papier ist - aus dem Labor oder dem großen Drucker (Scan mit Imacon Flextight - Druck auf 300g/qm Barytpapier - nahezu rasterfrei).
    • Diesch:

      Mag ein Grund sein, daß ich wieder vergrößere. Meinen Tintenstrahler habe ich vor 3 Jahren verkauft, er war zu wenig im Einsatz, die Tinte trocknete aus. War mir zu kostspielig auf die Dauer. Für`s schnelle haben wir nun die Canon ImagePress C1+, einen Laserbelichter, mit dem wir unsere Prospekte drucken. Ist zwar FOGRA zertifiziert, hat aber ein 80-iger Raster wie der Ofsetdruck. Leider nix, um Fotos gut wiederzugeben. Ergo gebe ich Color ans Labor und mache SW selbst. Aber um mal ein paar A3+ Ausdrucke aufzuhängen reicht es gerade so. Die sind ja nicht für eine Ausstellung gedacht sondern rein privat.
      Aber ich merke immer wieder, daß nichts über eine vernünftige, eigenverarbeite Vergrößerung geht. Zudem bilden wir ja auch noch im Labor aus, da gehört das einfach dazu, auch wenn`s die Schule nicht mehr macht.

      Gruß
      Winfried
    • Die Laborvergrößerung ist natürlich super - gar keine Frage.

      Aber:
      - ein 50x60 ohne Knicke durch die Naßphase zu bringen
      - das Bild vollständig auszuflecken
      - 2 gleiche Vergrößerungen zu liefern bei allen Nachbelichtungen und Eingriffen

      Das sind Dinge, die mir nicht mehr immer so leicht fallen (vor allem der 2. Punkt, ich treffe mit der Pinselspitze nicht mehr so gut).
      Ich habe meine Ausstellungsbeteiligung in Worpswede mit Drucken bestritten. Da ist der Unterschied zum Laborabzug nur schwer zu erkennen und hinter Glas gar nicht mehr (wenn man denkt, in den Schwärzen sei das leicht zu sehen, sollte man bedenken, daß die Fotopapiere längst nicht mehr so silberreich sind).
      Drucker Canon ipf6000er Serie (bis A1 von superschwerem Barytpapier mit 12 Tinten)

      Mich interessiert die Wiederholbarkeit. Auch in Zeiten des reinen Laborabzugs habe ich ein gut gelungenes Foto mit der GF reproduziert, um ein Negativ zu bekommen, von dem immer wieder ein gleiches Papierpositiv vergrößerbar sein sollte - alle Nachbelichtungen und sonstige Eingriffe inklusive.

      Gruß
      Dieter
    • Diesch schrieb:

      Auch in Zeiten des reinen Laborabzugs habe ich ein gut gelungenes Foto mit der GF reproduziert, um ein Negativ zu bekommen, von dem immer wieder ein gleiches Papierpositiv vergrößerbar sein sollte - alle Nachbelichtungen und sonstige Eingriffe inklusive.
      Hört sich vernünftig an. Trotz aller Notizen ist es halt dann doch auch Sache der Tagesform, wenn man's nicht jeden Tag macht...
    • Diesch schrieb:

      Die Laborvergrößerung ist natürlich super - gar keine Frage.

      Aber:
      - ein 50x60 ohne Knicke durch die Naßphase zu bringen
      - das Bild vollständig auszuflecken
      - 2 gleiche Vergrößerungen zu liefern bei allen Nachbelichtungen und Eingriffen

      Das sind Dinge, die mir nicht mehr immer so leicht fallen (vor allem der 2. Punkt, ich treffe mit der Pinselspitze nicht mehr so gut).
      Ich habe meine Ausstellungsbeteiligung in Worpswede mit Drucken bestritten. Da ist der Unterschied zum Laborabzug nur schwer zu erkennen und hinter Glas gar nicht mehr (wenn man denkt, in den Schwärzen sei das leicht zu sehen, sollte man bedenken, daß die Fotopapiere längst nicht mehr so silberreich sind).
      Drucker Canon ipf6000er Serie (bis A1 von superschwerem Barytpapier mit 12 Tinten)

      Mich interessiert die Wiederholbarkeit. Auch in Zeiten des reinen Laborabzugs habe ich ein gut gelungenes Foto mit der GF reproduziert, um ein Negativ zu bekommen, von dem immer wieder ein gleiches Papierpositiv vergrößerbar sein sollte - alle Nachbelichtungen und sonstige Eingriffe inklusive.

      Gruß
      Dieter
      Bei diesem Vorgehen hätte ich aber doch die Sorge, dass für das zweite Negativ trotz aller Sorgfalt bei der Reproduktion eine Qualitätsminderung gegenüber dem Original unvermeidlich wäre.