Phase One 100 MP an Kodak Specialist 4x5"

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    • Phase One 100 MP an Kodak Specialist 4x5"

      Die aktuellen Phase One Digitalrückteile verfügen über einen elektronischen Verschluß, mit dem sie leicht an alte Grossformatkameras adaptiert werden können. Ein kleiner Werbefilm eines britischen Phase One Händlers zeigt das sehr schön.



      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • hilfe! jetzt also auch an der GF-kamera rumwischen!? habe ich bisher nur machen müssen, wenn die mattscheibe mal beschlagen war.

      gottseidank dürfte das phase one allein mindestens doppelt so teuer wie eine komplette GF-ausrüstung samt objektiven, zubehör und dunkelkammer sein.

      die versuchung hält sich also in grenzen.

      :)
    • Hi Andreas,
      so außergewöhnlich ist das gar nicht - es gibt eine ganze Reihe Digitalbacks, die sich ohne Probleme an alten GF Kameras ansetzen lassen. Das Hauptproblem dabei ist ja die Synchronisation mit dem mechanischen Verschluss, was sich ja über den X-Kontakt lösen lässt. Hier mein momentanes Setup für Produktaufnahmen:

      [IMG:http://www.dan-hummel.de/images/xtra/IMG_5115.JPG]

      Ein netter Systemmix aus Plabel Peco 13x18, Plabel Reduzierstück auf 9x12, Cambo-Reduzierstück auf MF mit montiertem Plabel Schieberücktel für Hasselbald-H-Backs mit Klappmattscheibe. Man erkennt gut die beiden Synchokabel auf der linken Seite des Backs: das untere geht nach vorn in den X-Kontakt des Objektives und das obere löst den Generator der Blitzanlage aus. Die Spannungsversorgung läuft über ein Fire-Wire-Kabel - über das man auch einen Computer mit der Software "Phocus" anschliessen kann. Dann kann man die Aufnahmen direkt auf dem Rechner kontrollieren und sogar eine Live-Vorschau nutzen, wenn der Verschluss der Optik geöffnet ist.
      Man muss aber auf jeden Fall bedenken, dass man für so ein Digiback auch die passenden Objetive braucht. Das Back alleine ist nur die "halbe Miete". Perfekt geeignet ist z.B. das 80er Noritar, was ich vor ein paar Tagen im Kleinanzeigenbereich eingestellt habe, oder eine Optik mit 120 mm Brennweite. Das ist abhängig von der Größe des Sensors....
      Viele Grüße, Dan.
    • Hallo Dan,

      vielen Dank für Deine Ausführungen und die Beschreibung Deines Setups.

      In der Tat ist es natürlich nichts Neues, dass man ein MF-Digiback an eine GF-Kamera (oder Technical Camera) montieren kann. Die in dem Film gezeigte Lösung ist nur insoweit innovativ, als dass das Problem der Synchronisierung des Backs mit dem mechanischen Verschluss des GF-Objektivs elegant umgangen wird, da ein elektronischer Verschluss im Back enthalten ist.

      Ansonsten ist es natürlich ein netter kleiner Film mit einer schönen alten GF-Kamera, einem schönen Objektiv und einem High-End-Digiback!

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Schaut ja gut aus.

      Aber, wie ich in einem anderen Post bereits schrieb, lohnt sich das nur für recht junge Fotografen.
      Man muß dabei sehr genau auf seine Kalkulation achten. Überlegt einmal, wieviel Blatt 9/12 ihr verschießen könnt, bis ihr auf die Kosten eines solchen Digitalrückteil kommt.... Eigentlich lohnt das nur für Fotografen, die große Kataloge fotografieren, ansonsten kommen die Investitionen nie mehr rein.

      Gruß
      Winfried
    • Winfried Berberich schrieb:

      .

      Aber, wie ich in einem anderen Post bereits schrieb, lohnt sich das nur für recht junge Fotografen.
      Man muß dabei sehr genau auf seine Kalkulation achten. Überlegt einmal, wieviel Blatt 9/12 ihr verschießen könnt, bis ihr auf die Kosten eines solchen Digitalrückteil kommt.... Eigentlich lohnt das nur für Fotografen, die große Kataloge fotografieren, ansonsten kommen die Investitionen nie mehr rein.

      Gruß
      Winfried
      Das verstehe ich nicht.
      Bei einer normalen Produktion werden die Kosten für das Digiback auf den Kunden umgelegt. Mit 40 Shootingtagen in 3 Jahren ist das Rückteil (20000Euro) bezahlt. Beim Leasing braucht man auch nur 2 Tage im Monat (nur die reinen Kosten, kein Honorar) um die Leasingrate für 100MP zu bezahlen. Wenn man die richtigen Kunden hat.
    • Aber jetzt mal ganz ehrlich: wer braucht denn wirklich 100 MP? Und wozu? Selbst 50 MP sind für die meisten Jobs schon "oversized". Der Vorteil der Digitalbacks im Mittelformat ist die Größe des Sensors und die Möglichkeit sie an die Fachkamera anzuschließen. Ob so ein Hasselblad- oder Phase-One Back jetzt 25 oder 50 MP hat, wirkt sich auf die Sensorgröße meist nicht aus. Ein gebrauchtes Phase one P25 Rückteil oder ein vergleichbares Hasselblad-Back bekommt man inzwischen um die 1500 bis 2000 Euro. Und wenn man Katalogfotografie macht, reicht sogar eine noch geringere Auflösung.
      Mein Rückteil hat eine Auflösung von 31 MP und das hat bislang für alle Jobs - bis hin zum 18/1 Bogen Großplakat (!) - gereicht. Der Vorteil ist nicht die Auflösung, sondern die Einsetzbarkeit sowohl an der MF-Kamera draußen oder beim Kunden, als auch an der GF-Kamera im Studio.
      Wenn ich ein gebrauchtes Digiback suchen müsste, würde ich daher mehr auf die Sensorgröße achten als auf die Auflösung. Je größer der Sensor, desto besser lässt es sich damit an der GF-Kamera arbeiten.
    • rummenigge2 schrieb:

      Und bei der Diskussion ging es nicht um gebrauchte Digibacks, sondern um die Frage, wenn man neu kauft, und ob sich das lohnt.
      Genau das habe ich erläutert. !00 MP sind einfach zu teuer (neu) und werden sich nicht rechnen.
      Wir haben das Rencay Rückteil 7x12cm für die GB, also ein Scanrückteil für "stehende Objekte". Im Vergleich zum Digiback mit etwas über € 20.000 günstiger und natürlich mit erheblich mehr Auflösung (von 360MB bis 1,2 GB, je nach Ausführung)
      Eventuell werde ich mir aber noch ein gebrauchtes Back für die RB67 kaufen (22MB), wenn ich es günstig bekomme. Reicht allemal.

      Gruß
      Winfried

      ... der jetzt die Straßensperre für unseren internationalen Astronomietag aufbaut. Ab 16 Uhr geht`s los mit 6 Helfern und 10 Teleskopen. Meine Sternwarte wird heute für die Öffentlichkeit geöffnet.