Colonia Ymbern

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    • Colonia Ymbern

      Ein fotografisches Projekt in Katalonien: Dort gibt es an den Flüssen Ter und Llobregat eine große Anzahl alter Textilfabriken teilweise mit Arbeiterkolonien.
      Knallsonne und Hitze machen die Aufgabe nicht leichter.
      Linhof Technika - Apo Sironar 150mm - TMAX100

    • Ich muß Winfried Recht geben: Das eingestellte Bild ist mir zu kontrastarm und es wirkt dadurch flau.
      Weißpunkt und Schwarzpunkt sitzen nicht richtig. Der Weißpunkt im Papierpositiv sollte der Helligkeit des Papiers entsprechen und der Schwarzpunkt der maximalen erreichbaren Schwärzung/Dichte des Papiers.

      Da ich hier im Forum recht neu bin, so weiß ich nicht, ob es den Forumsregeln entspricht, Änderungen am Original vorzunehmen.
      Wenn ich damit gegen Regeln verstoßen habe, so bitte ich um Nachsicht und um das Löschen des Beitrages.

      Das Original nutzt nicht den gesamten Helligkeitsraum, der bei der Bildwiedergabe im Forum möglich ist.
      In PhotoShop habe ich die Tonwerte gespreizt, also eine Tonwertkorrektur. So wirkt das Bild wesentlich besser und es zeigt alle im Großbild möglichen Feinheiten.
      Das Bild hat durchaus noch mehr Potenzial, man kann das durch zusätzlichen Zeitaufwand herausarbeiten.
      Hallo Diesch, ich bitte um Nachsicht !

      Gruß
      Max-Friedrich.

      Vielen, die ihr Maul weit aufreißen, fehlt es an Biss !
    • Hallo, Max,


      lassen wir mal Forenregeln aussen vor, das entscheidet Dieter, und in meinen Augen eine grundlegende Moral.
      Der Meinigen entspricht das nicht.
      Einst hat man einfach über Bilder geredet, und die Schere in der Tasche gelassen; fand ich respektvoller.

      VG,
      Ritchie
      Metall statt Plastik!
    • "Frage der Moral" scheint mir eine Spur zu hoch gegriffen, ist doch ein gezeigter Bearbeitungsvorschlag sicher nicht unmoralisch (Es wurde ja auch nichts zerschnitten). Möglicherweise ist er übergriffig, das ist eher individuelles Empfinden. Vielleicht vorher fragen.

      LG Ralph
    • Das ist mir viel zu "knallig" - auch wenn es vielleicht als "knackiges" Schwarzweißbild durchgeht.

      Eine Variante habe ich inzwischen gebastelt, die mir zunächst zu aufwendig war. Dann, mit mehr Zeit, sieht das bei mir jetzt so aus (das läßt sich übrigens auch drucken):

    • Die Bearbeitung von Max finde ist noch die beste.

      So hätte ich mir die Aufnahme vorgestellt. Architektur lebt von Licht und Schatten. Da kann man, um die Bildwirkung zu steigern, durchaus auch mal überziehen. Es ist ja keine Katalog-Sachaufnahme, auf der man alles erkennen muß.
      Architektur ist nicht immer ganz einfach. Ich habe viel für den Architekten Schwarz gearbeitet, ebenso für Schädel (den Älteren). Beides Schüler des Bauhauses. Deren Architektur war klar gegliedert und "hart" in der Aussage, reduziert auf das Wesentliche. Da kann man keine weichen Abzüge abliefern.
      Schaut Euch auch mal die Aufnahmen meines Lehrherren an, Robert Häusser. Da findet sich auch kaum etwas "weiches".

      Gruß
      Winfried
    • Falsch!

      Man kennt eben nur seine Ausstellungsfotos, nicht aber das, was er im täglichen Geschäft fotografiert und vergrößert hat. Ich denke mal, ich sollte es wissen, war ja 2 Jahre bei ihm in der Lehre und auch im Labor. Architektur war eines seiner Themen, dafür sind wir europaweit gereist. Im Auftrag, nicht für Ausstellungen.

      Winfried
    • In meinem Kommentar zum Foto ganz oben steht ja auch, daß ich über die Kanllsonne nicht glücklich war. Also wollte ich auch kein knalliges Foto (die ich im Übrigen auch nicht mag - dieses Plakative gefällt mir nicht, es sieht mir zu sehr nach "Eyecatcher" aus)

      Dieter
    • ralph42 wrote:

      "Frage der Moral" scheint mir eine Spur zu hoch gegriffen...Vielleicht vorher fragen
      Das meinte ich.
      Und richtig liebhaben tu ich ja diese "das macht man so"-Diskussionen.

      Winfried Berberich wrote:

      Schaut Euch auch mal die Aufnahmen meines Lehrherren an, Robert Häusser. Da findet sich auch kaum etwas "weiches".

      Hier geht es um Dieters Bild.

      Er hat dem Bild die Härte genommen.
      Mein Vorwurf: noch zu hart :)

      Oft schon wurde es bebildert-
      mit Meniskus man Kontraste mildert!
      Metall statt Plastik!
    • Da muß ich mal ganz hart antworten

      Architektur muß man lernen und verstehen. Über manche Aussagen hier kann ich leider nur den Kopf schütteln.
      Wenn man seine Architekturaufnahmen nicht verkaufen muß kann man das ja so weich machen. Interessiert dann eben niemanden.

      Zitat: Also wollte ich auch kein knalliges Foto (die ich im Übrigen auch nicht mag - dieses Plakative gefällt mir nicht, es sieht mir zu sehr nach "Eyecatcher" aus)


      Architektur ist auch Werbung für ein Objekt und man muß es aus der Allgemeinheit hervorheben. Aber jeder kann das machen wie er will, war nur die Meinung eines einzelnen, der damit sein Geld verdient.

      Winfried
    • Das erinnert mich so daran, als ich hier mal ein paar Gemüseobjekte gezeigt habe. Da gab es auch gleich welche, die meinten, so könne man Gemüse nicht fotografieren.
      Es gibt Auffassungen jenseits von Werbung und Verkauf - und dies mal in aller Härte :) auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst.
      Ich habe nirgends angemerkt, daß es sich um ein Architekturfoto handeln soll. Und bewerben und verkaufen will ich das Gebäude auch nicht. Und ich hätte ja nur zwei Schritte weiter nach vorn machen müssen, dann wäre der störende dunkle Vordergrund nicht mehr im Bild.
    • Winfried Berberich wrote:

      Architektur ist auch Werbung für ein Objekt und man muß es aus der Allgemeinheit hervorheben.
      Ich bin wirklich froh, dass ich keine fundamentalistische Ausbildung hatte, und dass es trotz Allem noch gelegentliche Diversität gibt.

      Ahnung hab ich ja keine (Amateur), aber ich hab mal gehört, dass sich Architektur auch unaufdringlich ins Environ einfügen darf. Manchmal soll..

      Hab auch nicht das Gefühl, dass der Erbauer dieses, ein klitzekleines bischen historisch angehauchte Gebäude, für einen angestrebten Architekturpreis errichtete.
      Es ist ein Zweckgebäude, es steht einfach lasch in der Landschaft.

      Dieter, wie und wann bist Du dem Kontrast eigentlich beigekommen, bei der Aufnahme oder am PC?

      VG,
      Ritchie
      Metall statt Plastik!