Frage zu Jobo Prozessoren für die Expert Drums 3010 / 3006 etc.

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    • Frage zu Jobo Prozessoren für die Expert Drums 3010 / 3006 etc.

      Hallo,

      da ich jetzt nach einem Jahr Versuchen mit der Entwicklung von 4x5 Negativen in s/w zu dem Ergebnis gekommen bin, dass die Jobo Expert Drums das Ergebnis liefern, das immer am gleichmäßigsten ist, wollte ich fragen was ihr hier empfehlt. Sollte man sich einen Jobo Prozessor zulegen, und wenn ja welchen und in welcher Ausstattung? Oder reichen auch so Roller wie der Unicolor, Durst Comot oder ähnliche für die Zwecke aus? Ich mache wie gesagt nur s/w bisher und plane auch dabei zu bleiben. Bisher habe ich die Expert Drums einfach per Hand gerollt. Das Ergebnis ist schon gut, besser als mit dem MOD54, besser als mit Jobo 2509 für 4x5 und ich würde einfach gerne nicht immer rollen müssen :)

      Danke für Tips und viele Grüße
      Es wurde schon alles fotografiert – nur noch nicht von jedem.

      frei nach Karl Valentin

      'Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.'
    • Hallo cme37,

      die Jobo Expert Drums lassen sich auch gut auf einem motorisch betriebenen Roller betreiben, wenn keine temperaturkritischen Prozesse gefahren werden. SW-Entwicklung funktioniert damit sehr gut und die Kosten sind recht gering.

      Ich verarbeite meine SW-Filme im Format 4x5" und 5x7" in einer Jobo Expert 3006. Als Roller nutze ich einen Simma Roller, den es hin- und wieder bei Ebay gibt. Das ganze Kit zur Entwicklung ist sehr platzsparend unterzubringen.

      Die grösseren Prozessoren, welche für Expert Drums geeignet sind (CPP2 und CPP3, CPA-2, sowie die größeren ATLs), sind deutlich teurer und benötigen viel bis sehr viel Platz.

      Grüsse
      Andreas

      To infinity... and beyond!
    • Hallo Andreas,

      danke vielmals, das hilft schon als Info. Dann schaue ich mal, ob ich so einen alten Roller finde!

      Gruß
      Christian
      Es wurde schon alles fotografiert – nur noch nicht von jedem.

      frei nach Karl Valentin

      'Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.'
    • Tief in meinen Hirnwindungen geistert der Gedanke herum, mir so etwas aus ein paar alten Fischertechnik-Teilen selbst zu bauen. Kann ja kein Hexenwerk sein. Und hätte den Vorteil, bei entsprechender Konstruktion, auch in einem Wasserbad betrieben werden zu können.
      Mal schauen.

      LG Ralph
    • Ich hake hier mal nach, weil ich nicht davon ausgehe, dass man für einen stabilen S/W -Prozess zwingend die Jobo Experts braucht.
      Ich vermute eher, dass die o.g. "Testergebnisse" dem unpräzisen Handmanagement oder womöglich anderen Faktoren zuzuschreiben sind.

      Ich meine, dass eine bescheidene Entwicklungsmaschine und konventionelle Rohre vollkommen ausreichen.
      Weder Jobo"Classic", noch meine grossen Unitubs lassen diesbezüglich, von 9x12cm bis 30x40 cm, zu wünschen übrig.
      Metall statt Plastik!
    • Hallo bequalm,

      die größten Probleme mit der Konsistenz hatte ich mit dem MOD54 für 4x5, es gab immer wieder Filme die herausgerutscht sind und dann aufeinander lagen während der Entwicklung. Das kann daran liegen, dass ich zu fest gekippt habe oder ähnliches. Auch bei der Jobo Dose mit dem 2509 Einschub ist mir das passiert, aber weniger oft. meine Erfahrungen mit 4x5 Filmen die in irgendwelche Halterungen eingeschoben werden müssen, sind nicht die besten. Auf alle Fälle passiert das nie bei den Expert Drums und die Negative sehen immer gleich aus. Und da ich nun eine 3006 und eine 3010 habe, warum sollte ich da etwas ändern?

      Danke und Gruß
      Es wurde schon alles fotografiert – nur noch nicht von jedem.

      frei nach Karl Valentin

      'Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.'
    • cme37 wrote:

      Und da ich nun eine 3006 und eine 3010 habe, warum sollte ich da etwas ändern?

      Sollst Du doch nicht.
      Mir ging es darum, aufzuzeigen, dass S/W auch wunderbar in anderen Rohren geht - bei mir auch ohne Materialwanderungen ( die Mod54 habe ich jedoch nicht).

      Ich rede allerdings von der Rotationsentwicklung, und wie gesagt von S/W; soeben hast Du aber noch die Kippentwicklung erwähnt.


      Viel Spass jedenfalls mit Deinem System,
      Ritchie
      Metall statt Plastik!
    • Auch ich denke mal,

      daß ein einfacher Roller genügt. Früher hatte ich mal einen von Durst, der war sogar so ausgelegt, daß er "wackelte", d.h. nicht nur rotierte, sondern durch unterschiedlich große Gummiräder die Chemie ein wenig ungleichmäßig bewegte. Dadurch waren die Durchmischung und damit die Ergebnisse besser. - Kann man sich für den Selbstbau mal merken. Der dürfte wohl einfach sein.
      Reicht für SW absolut aus, wir machen das sonst ja auch nur "aus der Hand".

      Nur für C-41 und E-6 nehme ich die Jobo ATL-3, aber die wäre im Amateurbereich absolut übertrieben.

      Gruß
      Winfried
    • Andreas wrote:


      Die grösseren Prozessoren, welche für Expert Drums geeignet sind (CPP2 und CPP3, CPA-2, sowie die größeren ATLs), sind deutlich teurer und benötigen viel bis sehr viel Platz.




      Ergänzend kommt noch hinzu, dass man für CPA2, CPP2 usw. den Zusatzlift braucht. Ansonsten sind die Trommeln vom Durchmesser her zu groß und der Motor ist mit ihnen nicht auf einer Achse.
    • Moin Moin,

      um dem Mod54 den Rücken zu stärken, ich nutze ihn sehr regelmäßig in der Filmetta (Rotationsmaschine), da hatte ich egal bei welcher Beladung noch nie Probleme. Bei Kippentwicklung hatte ich ähnliche Erfahrungen bei maximaler Beladung mit sechs Planfilmen und stärkerem Kantenaufstoß gemacht. Seitdem ich nur noch maximal vier Planfilme einsetze (jeweils innere und äußere Rillen), klappt alles. Zugegeben, ich auch vorsichtiger beim Kantenaufstoß geworden.

      Mit besten Grüßen,
      Friedrich
    • Hat jemand eine Lösung für das Wandern der Trommeln während der Rotation, das irgendwann zum Absturz führt? Ich habe das beim Simma und beim Durst Comot. Beim Durst ist nur die 3004 nicht betroffen, aber das nur deshalb, weil der mittlere Ring an der Durst schleift, was Abrieb hervorruft ...
    • Problem mit ungleicher Entwicklung

      Darf ich mich hier gleich reinhängen, da ich gerade die ersten 8x10 inch in der Expert 3005 Entwickelt habe und mit dem Komot gedreht habe und nun sehr ungleiche Entwicklung habe, bei 4 von 5 Negativen.
      Das 2 schlimmste hänge ich hier gleich dazu, ich habe immer mit ca. 400ml gearbeitet auf der Dose steht 270ml, ich habe auch nirgends was gescheites gefunden ob man Vorwässern muss oder nicht, deshalb habe ich nicht vorgewässert, aber vermutlich müsste man!
      Ansonsten muss ich selbst bei kleinen Mengen wieder auf Tank zurückgehen.
      Danke für jeden Tip im voraus!
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    • johnars wrote:

      ich habe immer mit ca. 400ml gearbeitet auf der Dose steht 270ml
      Ich befülle die 3004 mit 1000ml und neige sie auf dem Roller auch immer wieder mal entlang der Längsachse hinterher. Habe damit bisher keine Probleme gehabt.

      Ich wässere immer eine Minute vor.
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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    • johnars wrote:

      Ich habe meine jeweils nach ca. 1 Minute gedreht für einen Richtungswechsel, vielleicht ist das keine gute Idee?
      Das macht wohl nichts. Ich lege die Trommel auch mal andersrum drauf. Das Hauptproblem ist, denke ich, dass der Flüssigkeitsaustausch zwischen den 4 bzw. 5 Einzelröhren klappen muss. Und der findet halt nur auf einer Seite statt.

      Wenn die Röhre auf dem Roller nur gering Richtung Einfüllstutzen geneigt ist, kommt die Chemie nicht mehr so gut in die Enden der Röhren.

      Wahrscheinlich braucht man schon deshalb mehr Volumen als auf einem Prozessor.
      Grüße aus dem Schwarzwald, Euer Jens

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    • Die Expert Drum 3005 fülle ich immer mit etwa 600ml Flüssigkeit und wässere in der Regel immer vor. Bei den original JOBO-Prozessoren kommt es auch darauf an, dass der Prozessor exakt horizontal ausgerichtet ist und dass die Mantelbadmenge so eingestellt ist, dass die Trommel waagerecht zu liegen/drehen kommt. Nur so ist eine gleichmässige Entwicklung möglich.

      Idealerweise sollte die Umdrehungsgeschwindigkeit für die Expert Drums so um die 50 U/min liegen. Bei der Entwicklung in Pyro-Entwicklern gehe ich inzwischen auf etwa 30 U/min herunter. Kontrolliere doch zusätzlich noch mal, wie schnell die COMOT dreht - ich meine mich zu erinnern, dass sie etwas schneller ist. Ob das einen grossen Unterschied macht, habe ich noch nicht getestet, glaube es ich aber nicht.

      Ich habe zwar eine CPP3, für SW-Prozesse bis 5x7" (Expert Drum 3006) verwende ich aber auch einen einfachen motorischen Antrieb. Mein SIMMA Roller hat dabei asymmetrische Rollen, die eine leichte Schaukelbewegeung der gesamten Trommel bewirken. Das in Verbindung mit der Rotation - und gelegentlichem Richtungswechsel durch Umdrehen der Trommel - bewirkt eine wirklich gleichmässsige Entwicklung.

      Grüsse
      Andreas
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    • johnars wrote:

      sehr ungleiche Entwicklung habe, bei 4 von 5 Negativen.
      Das fünfte ist also quasi perfekt, sprich gleichmäßig ohne irgendwelche Schlieren?

      Zu wenig Entwickler o.ä. dürfte ein solches Erscheinungsbild mit Schlieren und Flecken definitiv nicht hervorrufen, allenfalls Streifen wären erklärbar nachvollziehbar.

      Da hänge ich mich mal ganz frech weit aus dem Fenster und tippe darauf, daß Du womöglich 4 von 5 Negative mit der Schichtseite nach außen, also im Kontakt zu den jeweiligen Röhrenwänden hin, eingelegt hast. :whistling:

      Andererseits würde es mich schon wundern, daß in diesem Fall überhaupt noch so stark entwickelt wurde.... hmmmm

      Eine 3005 ist nun wirklich sowas von gut geeignet für Planfilmentwicklung, da fällt mir eigentlich nur eine Fehlbedienung ein, sorry! :oops:

      Außerdem hätte ich Dir doch nie was verkauft, was nicht funktioniert... ;)
      Beste Grüße
      Lutz

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    • Blindfisch wrote:

      Da hänge ich mich mal ganz frech weit aus dem Fenster und tippe darauf, daß Du womöglich 4 von 5 Negative mit der Schichtseite nach außen, also im Kontakt zu den jeweiligen Röhrenwänden hin, eingelegt hast.
      Nein da habe ich definitiv drauf geachtet. Ich habe eher das Gefühl dass mein Komot zu langsam dreht und oder das die 400 ml zu wenig war. Habe gestern ein Test gemacht mit den 400 ml und ich habe mit einem durchsichtigen Plastik oben zugehalten um zu sehen was da beim drehen passiert. Da habe ich gesehen, das die unterste Röhre ja nicht mal ganz halbvoll wird mit 400ml und ich denke die müsste von Vorteil voll werden, wie soll da sonst überall Entwickler hinkommen?
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