Heinrich Kühn - Kunstfotografie um 1900 - Museum Folkwang Essen 6.5.-21.8.2016

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    • Nicht in irgendeine Ecke dieses Landes gequetscht, scheint mir diese Ausstellung ein wunderbarer Anlass zu einem Treffen von Grossformatfreunden, die es sonst scheuen, das Land für ein Treffen quer zu bereisen.
      Ich MUSS da unbedingt hin, ich fahre da hin, und wenn jemand Muße hat, kann man dort gerne gemeinsam staunen und philosophieren.

      Geteilte Freude ist doppelte Freude :)

      VG,
      Ritchie
      Geht nicht? Gibts nicht..
    • Hallo Andreas,

      danke für den Link. Ich fand immer, dass eine Bilder aussehne, als ob er sie gemalt hätte :)
      Im Artikel steht "Begleitend zur Ausstellung erscheint im Steidl Verlag ein aufwändig gestaltetes Buch, das sich im Besonderen der Ästhetik von Kühns Druckverfahren widmet." Hat da jemand Interesse dran? Vorstellung ist am 23.Juni im museum Folkwang.

      LG
      "Versuche nicht perfekt zu sein, denn du bist es schon."
      - Immanuel Kant
    • bequalm schrieb:

      Nicht in irgendeine Ecke dieses Landes gequetscht, scheint mir diese Ausstellung ein wunderbarer Anlass zu einem Treffen von Grossformatfreunden, die es sonst scheuen, das Land für ein Treffen quer zu bereisen.
      Ich MUSS da unbedingt hin, ich fahre da hin, und wenn jemand Muße hat, kann man dort gerne gemeinsam staunen und philosophieren.

      Geteilte Freude ist doppelte Freude :)

      VG,
      Ritchie
      Moin Ritchie ,
      was wäre mit Fahrgemeinschaft ?
      ich könnte in BS zusteigen ( du kommst doch wohl aus dem Berliner Speckgürtel ?! )
      Viele Grüße
      Peter

      9x12 und 8x10 Gedöns
    • Dass ich zum Herren Kühn musste, war klar, dass Peter mitkommt, beizeiten beschlossen.
      Die Din A 4-seitengrosse Ankündigung zur Ausstellung liess ja nun auch ordentlich hoffen.

      Es kam doch entschieden anders - ein Raum, rund 20 Bilder, und der olle Schrank.
      Einige der damaligen Kühnschen Blanko-Papiere hingen als "Muster" im Gegenlicht des Fensters.

      Etwas mehr hatte ich mir wohl erwartet, aber durch 3-maliges Betreten des Ausstellungsraumes konnte ich die Zahl der Bilder erhöhen :)
      Interessanter Effekt dabei: Bilder, welche mir zuvor nicht in Gänze zusagten, entwickelten sich zunehmend positiv in meiner bescheidenen Wahrnehmung.

      Die regelmässige "Erdung" , welche mir bei solchen Ausstellungen widerfährt, also weg vom hyperscharfen Allerlei,hin zur Konzentration aufs Wesentliche im Bild, auch der Blick auf die seinerzeitigen Vorgehensweisen und Prämissen, tat mir wieder gut.

      Die Bilder sind wohl nicht recht forentauglich, Kühn beschrieb auch weder die verwendete Optik, noch die Entwicklung, sie hinterlassen aber tiefe Eindrücke :)
      Zu sehen gab es überwiegend Ölumdrucke und einen oder zwei Palladiumabzüge.

      Das Folkwang Museum selbst ist mit seiner Fülle an Exponaten an einem Tag nur schwer zu erfassen.
      Sehr dominant wie auch beeindruckend empfand ich die Ausstellung vom Keetmann, besonders angetan hatten es mir übergrosse Bronzestatuen, und insbesondere die irgendwie deutlich aggressiven Skulpturen des R.Belling.

      War die Ausstellung die abgespulten 1200 Km wert?
      Kühn allein - nein.
      Das Museum ja!

      Fotografieren, ohne Blitz und Stativ, ist übrigens erlaubt, lässiges Regenerieren des ermüdeten Beines ist zahlreich möglich.
      Auch war es überraschend leer, besucherseitig.

      Auffällig angenehm zeigte sich das stadteigene (Wach)Personal, welches einen bei Missverhalten freundlich korrigiert und sonst auch durch zuvorkommende Hilfsbereitschaft glänzt.
      Da wetzt doch glatt schon mal einer los, wenn er eine Frage nicht beantworten kann, und spürt Dich mir der Lösung später irgendwo wieder auf, toll!

      Die gesamte Ausstellung ist übrigens ein unglaublicher Vorfall, nämlich kostenlos.
      Insgesamt, für mich, ein durchaus gelungener Tag, meinen ausdrücklichen Dank auch an Peter.

      VG,
      Ritchie
      Geht nicht? Gibts nicht..