Linhof Mastertechnika Classic, Justage des Entfernungsmessers (Spiegel)

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    • Linhof Mastertechnika Classic, Justage des Entfernungsmessers (Spiegel)

      An die Linhofener:
      Trotz richtiger Steuerkurven , richtigem Unendlichanschlag etc. bringe ich die beiden Teilbilder im Sucher nicht zur Deckung.
      Sie bleiben nebeneinander - statt sich übereinander zu decken. Das heisst ein Spiegel "blickt leicht schief).
      In der Höhe stimmt alles,- das heisst wenn die beiden Bilder nebeneinander auf gleicher Höhe sind ist scharf auf der Mattscheibe.
      Hier Infos zu bekommen ist echt schwer - kaum glaublich. Infos aus einem amerikanischen Forum beziehen sich auf eine Technika III die entsprechende Justierschrauben unter der Blitzabdeckung am Entfernungsmesser haben soll.
      An meiner Master ist da nix drunter.
      Wie kann man diese laterale Dejustierung korrigieren ?

      Bei Linhof macht man dazu grosse Geheimsniskrämerei - müsste in die Werkstatt (8 Wochen keine Kamera) etc.
      Dazu hab ich wenig Lust, weil ich glaube dass diese Justage kein besonderer Aufwand ist.....besonders wenn bis auf die seitliche Justage alles stimmt.


      Keine Leidensgenossen ?
      v.Gr. Hans
    • Bei dem Wert der Master Technika würde ich Dir eine Überholung bei Linhof eher empfehlen, als zu versuchen, die Justage selber durchzuführen. Nach der Inspektion kannst Du dann eigentlich auch sicher sein, dass nicht nur die Teilbilder in Deckung sind, sondern dass gleichzeitig auch das Bild scharf wird... ;)

      Wenn man die Möglichkeit hat, die Kamera direkt in München vor Ort abzuliefern, spart man schon viel Zeit. Ich hatte in der Vergangenheit bei ähnlichen Reparaturen deutlich kürzere Durchlaufzeiten und würde jederzeit wieder dort reparieren lassen.

      LG Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Vielen Dank Euch beiden....
      Kamera geht zu Linhof...

      Trotzdem sonderbar , die bekannteste GF der Welt - keine Bilder vom Innenleben, keine Pläne oder Rep. Anleitungen - im Netz ist nichts zu finden - nicht einmal von ganz alten Technika Modellen...
      Dabei gibt es speziell im Amiland so viele Technik Freaks..... Das hat sicher schon jemand probiert (und ist gescheitert ???) .... wie auch immer...
      Ich hab beruflich viel mit Feinmechanik und Optik zu tun , so eine Hexerei kann dieJustage doch nicht sein.....
      Ich mag da aber nichts aufschrauben das nicht zum Ziel führt ( Da hüpfen einen ungewollt 20 winzige Beilagscheiben , Abstandhalter und ähnlicher Kram, beschleunigt durch winzige Federn ins Gesicht.... :D
      Nochmals Danke V. Gr. Hans ;)
    • Moin,

      für die Nachwelt: Das kann man selbst einstellen. Unter der Belederung tritt ein Loch mit einer Einstellschraube zutage. Und meiner Meinung nach kann man da ruhig dran drehen, wenn es offentsichtlich sowieso schon verstellt ist. Vor dem Drehen würde ich aber mehrere Steuerkurven testen, um sicherzugehen, dass es nicht nur an der einen Kurve liegt. Bei unendlich und ganz reingefahrenem, am Anschlag befindlichen Laufboden, muss es zur Deckung kommen, unabhängig davon, ob ein Objektiv eingesetzt ist oder nicht (ist ja klar, oder?).
    • hab da auch noch mal ne Frage, ich steig da bei meiner Technika III 6x9 nicht so ganz durch.
      wie leg ich denn die runde Einstellkurve korrekt ein zB jetzt konkret für das Symmar 100mm:

      im gelben Kästchen unten im Bild ist ein Nippel den man in die jeweilige Nut bei 65mm, 100mm, 180mm einstecken kann, ok.
      aber der Hebel der die eigentliche Bewegung dann physikalisch überträgt ( im pinken Kästchen auf dem Foto) läuft ja entlang der Kurve auf der gegenüberliegenden Seite für das 180mm-Objektiv, oder seh ich das falsch?

      danke

      bleibt gesund!

      Andreas
    • Hmm,

      meine 6x9 sieht ganz anders aus, ich habe eine V.
      Bei mir ist es so, dass ich die Kurve so einlegen muss, dass die 100 nach rechts zeigt, da ist sogar ein Pfeil zu sehen.
      Das setzt voraus, dass der Laufboden rausgeschoben ist, denn dann kommt man überhaupt erst da dran. Schiebt man den Boden aber rein in Richtung unendlich, dann dreht sich die Steuerkurve links herum und der Bereich der 100 berührt das Kupplungselement.

      Im Zweifelsfall schau mal bei Butkus nach einer Bedienungsanleitung, da steht:

      "Urn die erforderliche Grundstellung ouf Unendlich zu erreichen, wird die Obiektivstandorte ousgezogen, bis sie in die mit einem forbigen Punkt bezeich-nete Roste (D) ouf dem Oberschlitten einrostet. Die ieweils benutzten Be-zeichnungsforben ouf dem Schlitten und ouf der Kurvenscheibe m[issen iiberein-stimmen und sind folgende: Schwarz fiir Weitwinkelobiektiv,R o t ftir Normolobiektiv,G r u n für Teleobiektiv."

      Hier ist der Link BDA
    • eagleEye72 wrote:

      hab da auch noch mal ne Frage, ich steig da bei meiner Technika III 6x9 nicht so ganz durch.
      wie leg ich denn die runde Einstellkurve korrekt ein zB jetzt konkret für das Symmar 100mm:

      im gelben Kästchen unten im Bild ist ein Nippel den man in die jeweilige Nut bei 65mm, 100mm, 180mm einstecken kann, ok.
      aber der Hebel der die eigentliche Bewegung dann physikalisch überträgt ( im pinken Kästchen auf dem Foto) läuft ja entlang der Kurve auf der gegenüberliegenden Seite für das 180mm-Objektiv, oder seh ich das falsch?
      Genau so ist es richtig bei der Technika III 6x9. Das Klötzchen in die Nut für f=100 einrasten, der Abtasthebel läuft dann gegenüber bei f=180. Die eigentliche Steuerkurve ist also gegenüber der Bezeichnung.

      Die Farbcodierung der Brennweiten auf der Steuerkurve findet sich auch auf dem Einstellschlitten in den kleinen Bohrungen. Hier muss zum Einrasten der Objektivstandarte die farbgleiche Bohrung verwendet werden.