Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V700

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    • Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V700

      Hallo zusammen

      Ich stelle mich kurz vor:

      Andi, 45 Jahre, verheiratet, aus Bern, fotografiere gelegentlich seit einem Jahr mit einer Sinar Norma 4x5" und 13x18cm. Sonst habe ich noch eine Hasselblad 503cx und eine Nikon D7000 für Familienschnappschüsse. Analog mache ich ausschliesslich SW-Aufnahmen und entwickle sie selbst (d.h heute nur noch die Negative). Habe aber meine Dunkelkammer familiär bedingt aufgeben müssen :cry:

      Ich suche einen guten Scanner für meine Grossformatnegative: Hin und wieder stösst man im Internet auf ältere Linoscan Saphir oder aktuell den Agfa T2500, was soll man davon halten? Lohnt es sich heute noch, für einen gut erhaltenen Agfa T2500 800€ auszugeben, oder den Linoscan mit Firewire für 500€? Macht der Agfa wirklich die versprochenen 2'500 dpi?

      Von den Epsons hört man ja allerhand widersprüchliches. So gelingt es einigen, mit speziellen Haltern angeblich 3'200 dpi rauszukitzeln, andere sprechen von nicht mal 2000 dpi. Mein Ziel ist, von einem 4x5 auch mal 1 x 1.2m grosse Abzüge anfertigen zu können. Trommelscan-Dienstleister gibt es in der Schweiz keine, und die wenigen, die mit einem Imacon scannen, wollen mehrere hundert Franken (ohne Witz!) pro gescanntes Negativ abkassieren.

      Vielen Dank für Eure Tipps und Grüsse aus dem sonnigen Bern!
      Andi
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo,

      den V700 kann ich wärmstems empfehlen, der liefert gute Ergebnisse. Für 4x5 ist eine Halterung dabei, für 13x18 nicht. Ich selber lege alles was größer als 4x5 ist direkt auf die Scheibe. Ich weiß das ist nicht die beste Methode, aber es geht. Bei Gelegenheit baue ich mir eine Schablone aus Pappe für 13x18, bei 18x24 geht das sicher nicht, der wird durchhängen.

      Viele Grüße
      Josef Koudelka
      "The maximum, that is what has always interested me."
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo,

      ich benutze den Epson V700 und bin im Bereich 4x5" zufrieden mit den Ergebnissen. Ich habe mal einen Vergleich mit einem Imacon angestellt über einen Scanservice, der preiswert und zuverlässig mit meinen Negativen war.

      drumscan.de/7.htm

      Ich fand meine Ergebnisse im Vergleich sehr ordentlich, weshalb ich beim Selbstverarbeiten mit dem Epson V700 geblieben bin. Man sollte die Verstellfüße benutzen, um die Negativmaske in die Zone der Schärfe zu heben oder zu senken, denn die Schärfentiefe ist gering.

      Ich scanne meist mit der eingestellten Auflösung von 2400dpi. Ich habe auch schon höhere Auflösungen eingestellt und meinte, unterstützt durch die Schärfung durch Silverfast, noch etwas mehr erkennen zu können, aber wirklich lohnend fand ich das nicht.

      Wer mal schauen möchte, kann das gerne hier tun: ein Testfoto mit einem 65er Grandagon auf TMAX100 (Ziel des Tests war zu sehen, ob ich den großen Centerfilter des 90er mit Adapterrring am 65er verwenden kann - ich meine, ich kann).

      dl.dropboxusercontent.com/u/9512640/mit_Centerfilter.jpg

      Gruß
      Dieter
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo,

      i.d.R wird die Auflösung beim Scannen durch die Glasscheibe limitiert. Du bekommst nicht mehr Information auf den Chip als durch die Glasscheibe durchgeht, also liegst du bei ca. 2000 dpi auch wenn die Datei größer ist. Eine andere Rechnung behauptet, dass du ab einer Auflösung von 3000dpi ohne nur noch das Korn vergrößerst (kommt wohl auch auf den Film an) und keine zusätzliche Information erhählst, du also genauso gut hochrechnen kannst wenn die Auflösung größer sein soll. Du musst dich mal bei deinem Dienstleister erkundigen welche Auflösung du tatsächlich brauchst. Ich denk, dass bei dem größeren Betrachtungsabstand etwas runter gehen kann.

      Was die alten Scanner angeht, sind die toll wenn sie funktionieren. 500 Euro halte ich aber auch für übertrieben. Du musst dir darüber im Klaren, dass du kaum Ersatzteile bekommst, geschweige denn jemanden der ihn repapiert. Mein SUII steht daher immer defekt im Keller. Mit den Ergebnissen war ich immer super zufrieden obwohl bei 1200dpi Schluss war. Ausserdem konnte man ihn relativ leicht aufschrauben um die Scheibe zu putzen. Fazit: Auch wenn der Scanner zunächst funtioniert, kann er von heute auf morgen seinen Geist aufgeben.

      Gruss SVen.
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Moin

      ich habe den SUII...und ein paar Ersatzgeräte als Teilelager :lol:

      der Haken ist die Software...hast du die richtige ist alles in Butter...
      die richtige wäre für den PC-Betrieb> NewColor 4000

      damit laufen die Linos so richtig zur Hochform auf !!!

      ganz anders der T2500...den hatte ich im Zugriff von meinem E-6 Fachlabor...
      alle Scanns die damit gemacht wurden...kommen an den SUII nicht ran...
      eben wegen dieser leidigen Agfa weichware!

      der weiter Haken am T2500...es gibt nur Haltemasken bis 4x5...
      alles was größer ist muss sowieso auf die Glascheibe und man hätte damit
      unter Umständen auch wieder Newtonringe :oops:

      die Epsons > schummeln...weil sie doppelte CCD Zeilen haben, sie interpolieren also immer...
      habe zwar keine direkten Vergleiche, nur was ich bisher sah überzeugte micht nicht 8)

      die genannten 500 Piepen...tauchen regelmäßig bei einem umtriebigem Händler auf...
      ich denke er überprüft das Gerät(nachfragen)...
      während Normalverkäufer gerne mal den Zustand verherrlichen,
      Zubehör fehlt(SCSI Kabel für deckel) und /oder Softwarelizenzen nicht vorhanden sind....

      man muss als sehr genau hinschauen und nachfragen...

      ich betreibe den SUII an einem ollen Dell mit W98SE am SCSI...geht sehr gut
      Bilder/Scanns könnte ich nachliefern!
      Mfg gpo
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Moin
      ich habe mal ein paar typische Motive rausgesucht...gescannt mit SUII /NewColor4000

      dabei ist es wichtig zu sagen das die unterhalb der nativen Auflösung von 1200x2400 gemacht wurden...
      einfach weil sie später nur für Webdarstellung gedacht waren....
      praktisch alles was zu sehen ist...wurde in der Software "voher geregelt"....
      es blieb also für PS recht wenig über (skalierung)

      hier Mode.....SW FP4 mit RB/6x7...bei 900 gescannt

      [IMG:https://www.dropbox.com/s/129a27wn9f163zi/DeyckmanA.jpg?dl=1]

      und hier der Crop davon (es ging um die schwarze Hose!)

      [IMG:https://www.dropbox.com/s/ch1bxs6r1ky7i8k/DeyckmanA_crop.jpg?dl=1]

      hier Still Kodak Dia 13x18 Sinar/Auflösung weiß ich nicht mehr ca.600-900

      [IMG:https://www.dropbox.com/s/2s697b4u51w03s5/Deykreihe.jpg?dl=1]

      hier der Crop davon

      [IMG:https://www.dropbox.com/s/0aavixw1rzzrxoc/Deykreihe_crop.jpg?dl=1]

      es muste nicht mal nachgeschärft werden(einzig beim runter skalieren zum JPG)

      hat wer was was man dagegen halten kann :lol:
      Mfg gpo
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo zusammen

      Merci für die Tipps und gpo für die Testbilder.

      Ich könnte hier in der Schweiz einen UMAX Powerlook 1100 mit Firewire bekommen (baugleich mit Heidelberg Linoscan 1450) für ca. 300.- Fr. Ob sich das lohnt, keine Ahnung. Einen Heidelberg Nexscan 4200F könnte ich auch bekommen, doch so ein Monster mit benötiger alter PC-Hardware darf leider nicht ins Haus... (WAF-Faktor) :oops:

      Zu Fuss erreiche ich hier in Bern ein Grafikatelier mit einem Creo Eversmart Supreme II. Preise kenne ich keine, aber wahrscheinlich wie alle anderen will er 250.- Fr. für einen 300Mpx-Scan von 4x5". Das ist einfach völlig übertrieben.

      Hat mal jemand versucht, durch Überlagern und 90° drehen eines 1200x2400dpi-Scans eine höhere Auflösung rauszukitzeln? Die Abfotografier-Methode habe ich einmal ausprobiert, d.h. mit Stitchen in Photoshop ca. 40 Einzelbilder von Leuchtpult mit der Nikon D7000 (Makro Sigma 2.8/70), mit ca. 3'200dpi Auflösung. Ich kriege es einfach nicht hin, Photoshop verzerrt die Einzelbilder dermassen, dass am Schluss das Bild eine bananenförmiges Trapez bildet.

      Hier kommt mir mein unverbesserlicher Perfektionismus wieder mal in den Weg, einen Entscheid zu treffen.

      Gruss
      Andi
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Moin

      man muss natürlich nochmal was dazu sagen.... :shock:

      wir alle hier haben sehr unterschiedliche Anfoderungen...an Scannertechnik
      ich kann also nur vorn mir berichten....

      der Grund Ende der 90er war...das Scanner im 5x bis 6x stelligem Bereich lagen....
      die Dienstleister verlangen "richtig Geld"...
      auf der anderen Seite stand...das selbemachen und "besser" zu sein....
      genau da kamen die Linotypes gerade richtig, denn zu 50.000 kostete der SUII gerade 5.000 DM

      das Problem damals...alle "Experten" empfohlen mir "anderes Zeugs" wie z.B Agfa....
      logo denn die Agfas gingen gut auf MACs...ich hatte aber PC Workstations :lol:

      der Witz nun...ich kam gerade mit der Lino Software bestens klar....
      es gab Vorgaben die gute Grundergebnisse brachten...die Regler waren feinfühlig,
      die Vorschau bestens....was rauskam...muste NICHT nachbereitet werden !!!
      und es war egal ob SW oder Col-Negativ oder Dias....Filmprofile lagen bei!

      die UMAX sind baugleich....nur sie haben andere/eigene Software die ich nicht kenne...

      ich habe auch zum HiRes das Silverfast...was ich hochgradig unergonomisch finde....
      das ColorFactory und NewColor4000 ist ein wahres Kinderspiel dagegen

      gilt auch für die Agfa Software....offenbar von leuten programmiert
      die ihre Hosen mit der Kneifzange anziehen :oops:
      und auch die Agfas....sind eigentlich Microtekgeräte.

      ich würde wenn nur ein paar Scanns sind....einfach nochmal besser rumhören...
      denn vieles an gutem Gerät ist an Edelamateure verkauft wurden...
      und da sollte man mal suchen !
      Mfg gpo
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo miteinander

      und Sorry

      Der Beitrag ist ein bisschen spät dran, habe Weile auf meinen Zugang gewartet da ich meine Zugangsdaten verbummelt hatte. Und da der Beitrag nun doch schon geschrieben war setz ich ihn einfach noch hinten dran.

      Etwas zu den AFGA Scannern. (Alles SCSI) Auch den angefragten AFGA T 2500. Damals 8000 DM 25 kg.
      Persönlich benutze ich davon 3 Stück den Agfa Arcus 1200, den T 2500 und den T 5000 35kg.

      Grundsätzlich glaube ich nicht, das die im professionellen Segment verkauften Scanner murks waren egal wie die Hersteller nun auch hießen oder heißen. Qualität hat - und kostet eben Geld. Je teurer der Scanner war umso besser (schwerer) war eben auch. Deswegen sind alte Geräte die mal viele tausende Mark gekostet haben in Qualitativer Hinsicht auch heute noch richtig gut. Ihre Geschwindigkeit eben doch eher altmodisch. Aber das sollte für einen Privatanwender mit einer Großformat Kamera ja ehe das Kredo sein. Der Weg ist das Ziel.

      Aus heutiger Sicht stellt sich da eher ein ganz anderes Problem wenn man solche Fossile benutzen möchte. Kopatibilität mit heutiger Rechentechnik ist ein riesen Problem. Ich persönlich habe einiges, inklusive Power Mac G4 / Pentium III Win Nt also Zeugs aus der Computer Steinzeit ausprobiert und ehrlich gesagt, ich will das nicht. Einen ollen langsamen Rechner rumstehen haben mit dem ich nur scanne. Also aktuell laufen alle Afga Scanner, auch der Afga T 5000 (ein Druckvorstufen Scanner, Programm ist Color Exakt auf das Modell zugeschnittene Software, funktioniert auch keine andere) an Win 7 - 32 Bit. CPU I5 (Quadcore) 3,3 Mhz. Damit kann man arbeiten.

      Gescannt wird unter anderem mit der Vuescan Profi Version - hat auch nur ein Mako sie kann keine mehrfach Scanns. Software seitig verrutschen die über einander gelegten Scans immer um einen Pixel, das Ergebnis ist dann unscharf. Ansonsten Tadeloses Program mit sehr gutem Dichteumfang und wunderbarem automatischen weiß Abgleich. daher braucht`s auch keine Mehrfach scans und bis zu 32 bit Auflösung je nach Scanner.
      Mit dem T 2500 wohl eher nur 16 Bit und läuft Super.
      Da kommt die SE Version von Silverfast nicht mit. Macht auch nur 8 bit. Die Lizenz und Verkaufspolitik von Silverfast ist eh eine Geldmaschine.

      Die Ai Variante war mit dem T 2500 auch nicht schlecht. Aber Neue Festplatte von 1 T Byte auf 2 T Byte umgestiegen. Neue Sektoren Größe, nicht mehr 512 Byte sondern 4 K Byte und das Programm findet den Scanner nicht mehr. Das Betriebssystem ist auch langsamer.

      Der T 2500 hat wie alle Duoscann Scanner 2 Ojektive. (genau wie der T 5000 der macht auch nur 2500Dpi in einem bestimmten Bereich).
      Eins für die hohe max Auflösung eben 2500 Dpi Fläche . 10,2x 30.1 cm und eins für 1200 Dpi gesamter maximaler Scannbereich. ca. 20,3x30,5 cm ( Durchsicht-Negativ)
      Also Mittelformat und bis 9x12 cm sind 2500x2500 dpi kein Problem aber 13x18 gehen nur 1250x2500 Dpi. Kleinbild geht, aber machen meine Plustek 7500i Scanner mit max. 3600 Dpi viel besser.( der Plustek 7200 ist wesentlich unschärfer als der 7500i) , übrigens mal mit einem s/w Negativ mit dem Nikon Coolscann 5000 eins Freundes verglichen, da gab es keinen Unterschied der den Kauf recht fertigen würde.

      Ansonsten im Apohg Forum gibt es einen riesigen Scanner Vergleich, 21 Seiten. Mit Bildbeispielen, auch vom AFGA T 5000.

      AFGA T 2500

      6x6 Scanns, ich scanne 3 Farbe Negative auf einml. (1 Filmstreifen auf der Glasplatte noch nie Probleme mit Newton Ringen)

      Planlage: meine Frau schneidet sonst die Passepartouts für die Fotos, für einen Negativstreifen hat sie mir einen aus dem selben Karton geschnitten, funktioniert prima. Auch für 13x18 .

      Ein 6x6 Negativ hat bei 2500 DPI 8 Bit in Farbe (ca. 87 Mb) 16 Bit 175 Mb, bei der 100 % Ansicht in Photoshop sieht man deutlich das Farbkorn, in der Größe ist es dann schon Wandfüllend und begehbar und eben so scharf wie das Negativ ist. Also absolut Top und sieht auch nicht anders aus als es der T 5000 mit 2500 DPI macht / damals ca. 40.000 DM. Der ist nur besser beim ab scannen von Fotos bis 30x40 cm, die Differenzierung von Graustufen ist ein Hammer. Habe bisher nur s/w Fotos damit gescannt.
      Auch 13x18 mit 1250 Dpi können sich sehen lassen. Ca. 50 MB s/w Graustufen scan, also Farbe ca. 150 Mb. Somit dürfte s/w die Größe einer Ausgabe auf 1,5 m und 50 Mb nicht klappen, eher etwas um 50-60 cm bei der Datenmenge und 300 Dpi. Für 1,5 m braucht man locker 150-200 Mb.

      Der T 2500 scannt von oben, nur das Licht kommt von unten durch die Glasplatte. Er ist ein Spiegel Monster, also Dreck ist sein großer Freund. Gebraucht Geräte müssen also mit Baumwollhandschuhen und Mikrofaser Tuch gereinigt werden (Antidustspray) schlimm sind Spiegel die das Licht umlenkt, dazu muss man das Gerät ziemlich zerlegen, Spiegel Positionen vorher markieren ect. . Nichts für unbedarfte Amateure. Aber ist das einmal erledigt setzt sich eigentlich nur noch Dreck auf der unteren Lampe ab, (durchgezogener grauer Streifen auf dem Negativ) die ist mit einem umgeknickten Wattestäbchen schnell saubergemacht.
      Aber zerlegen und reinigen ist für jeden gebrauchten Scanner ein MUß. Nach spätesten zwei Jahren ist auf jeder Glasplatte von innen ein matter Schleier.

      Meine Frau hat mir für unsere großen Scanner Bezüge mit Gummizügen genäht - das hilft. Die werden nur zum scannen abgemacht. Der Afga Arcus 1200 braucht so etwas nicht er hat keine Linsen und Spiegel mehr, Glasplatte kann man rausziehen. 1.200 x 2.400 dpi / Dmax 3.2 12 Bit/Farbe Mit dem scanne ich meine Negativbögen durch die Folie, ab Kleinbild, zwei Scann Vorgänge und der komplette Film ist im Rechner und die Negative kann man sich dann einzeln Bildschirm-Formatfüllend reinziehen. Aber die 6x6 Scanns sind nicht so scharf wie die des T 2500 das Filmkorn ist nicht klar akzentuiert. Aber 13x18 Negative sind für ihn kein Problem hier nehmen sich die beiden Scanner aber auch gar nichts. (s/w Foto 13x18 mit Schneider Kreuznach 6,8/ 120 als Weitwinkel) eine Häuserfront ca. 12 m lang auf der anderen Straßenseite, man kann sich die Gardinenspitzen in den Fenstern ansehen, den Nahmen auf dem Briefkasten kann man aber nicht lesen. Es steht nämlich keiner dran. Der Arcus 1200 ist somit eine Wahnsinnig billige Alternative. Wenn man nicht unbedingt 1,5 m braucht.

      So eins hätte ich noch und dann Schluss mit den Weisheiten. Also als es noch Monocrom in Berlin gab wollten die für einen Ink Jet Print von 27x18 cm 10€ später 15€ und sie waren die billigsten, jetzt gibt es den Laden nicht mehr. Andere wollen und wollten für diese Größe bis 35€. Jetzt stell ich mir mal 1,5 m vor unglaublich, da ist man mit 12-14 Prints schnell über die 1000€ Marke, wäre es da nicht besser sich irgendwo einzumieten und die Dinger selbst zu vergrößern, rechnet sich bestimmt besser und macht auch mehr Spaß. Wird ja nicht jeder, so wie ich, in einer Gegend mit nur ca. 45 hanseln auf den Quadratkilometer wohnen und selbst hier gibt es in nur 6 km Entfernung jemanden der hat einen begehbaren 18x24 Vergrößerer und eine Dunkelkammer gegen die meine wirklich nur eine Kammer ist. Aber es steht unter anderem ein 138s Laborator drin. Fotografiert wird mit auf internationale Filmkassetten umgebauten 13x18 FKD.


      Gruß Roland
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo Roland

      Herzlichen Dank für Deinen sehr ausführlichen Bericht! Ich habe in der Zwischenzeit sehr viel Glück bei einer Ebay-Auktion gehabt und konnte zu einem vernünftigen Preis einen Trommelscanner Dainippon Screen DTS 1030AI kaufen. Der Scanner steht seit 2 Wochen bei mir, aber mangels Nassmontagemöglichkeit (möchte mir noch eine Montagestation selbst bauen) habe ich erst ein paar Testscans eines 4x5-Negativs machen können.

      "Angetrieben" wird der Oldtimer (Produktionsdatum Dez. 1993) von einem Power Mac G4, auf dem OS 9.2.2 läuft. Als langjähriger Windows-User und früherer Mac-Hasser gar nicht so einfach. Gestaunt habe ich dann aber schon, als meine PC-Tastatur mit USB-Funkempfänger einfach so lief, ohne irgendwelche Treiber installieren zu müssen. Die Scansoftware habe ich von der Yahoo-Gruppe runtergeladen und auf einem USB-Stick (lief auch sofort) auf den Rechner kopiert. Es war vorher nur das Photoshop-Plugin installiert.

      Der Scanner läuft einwandfrei, für die volle Auflösung bei 5200dpi braucht er für ein 4x5-Negativ (TMX 100) rund 2 Stunden. Aber scannen über ca. 2'400dpi bringt eigentlich nichts mehr an zusätzlichen Details zum Vorschein, einzig das Problem mit dem Trommel-"Jitter" nimmt zu. Irgendwie ein sehr verbreitetes Problem dieser Scanner, in der Yahoo-Gruppe ist fast jeder davon betroffen, aber eine richtige Abhilfe hat bis jetzt keiner wirklich gefunden.

      Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie man hier Bilder einstellt, werde ich mal ein Bild zeigen, dass ich "getrommelt" habe.

      Gruss
      Andi
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo,

      noch ein Statement zu Vuescan und Mehrfachscans. Es funktioniert. Allerdings hängt es an der Hardware und ob der Scanner auch wirklich erschütterungsfrei steht. Reine Filmscanner sind davon weniger betroffen als Flachbettscanner. Aber auch bei meinem SU II ging das Mehrfach scannen einwandfrei.

      Gruss Sven.
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo Andy Gratulation zu Scanner

      Bin auch eher der MAC Hasser.

      Gibt es eine Windows Software zum Scanner?

      Das Problem mit dem Mac und dem Betriebssystem kenn ich nur zu gut. Habe mich damals mit dem AFGA T 5000 auch mit einem G3 dann G 4 u und dem 9er Asbach Uralt Betriebssystem rumgeschlagen. Es war eine lange verrückte Reise. Versuchte dann wenigsten auf ein 10 Betriebssystem umzustellen und im Classic Modus laufen zu lassen. Scheiterte kläglich, lag unter anderem an der Streitsucht von Appel die sich mit Adaptec (SCSI Karten Hersteller angelegt hatten ) kein Treiber passt. Ums kurz zu machen, habe eine Menge Geld, mehr als für den Scanner in SCSI Karten und alte Rechentechnik und Software angelegt. Die Lösung war die mitgelieferte Windows NT Plattform, also eine Software für Windows (Habe jetzt noch einen Win NT Rechner rum stehen da, war USB das Problem, es gab einen Chinesischen Studenten der hatte ein Programm geschrieben, das Win NT USB 1erkennt.

      Das Win NT Programm läuft Problemlos unter Win 7 32 Bit. Man braucht nur eine Adaptec AHA 2940U / 2940UW / 2940D Karte. (ca. 15 €) Win 7 Treiber gibt es dafür auf der Adaptec Seite und dann als Administrator im Kompatibilitätsmodus installieren.

      Für Große Vorlagen braucht der T5000 auch ewig, 20 min oder so, sammelt dann aber auch schon mal 750 Mb ein. Habe es nur mal mit einem Foto / Flachbett ausprobiert.
      Der T 2500 ist da viel schneller 3x 6x6 Negative 16 Bit Farbe 7 min oder so bei 2500 DPI. Würde ja mal ein Foto hochladen aber hab vergessen wie das geht.
      Aber so ein Trommelscanner hat wahrscheinlich doch eine bessere Feinzeichnung, schau mal im APHOG Forum Scanner Tests nach da, war auch ein Trommelscanner dabei. War alles vom Kleinbild Negativ ein geschnitzter Schriftzug am Hausgiebel absolut Grenzwertig weil so klein, da sieht man schon was ein Scanner taugt.

      Viel Spaß und schönes Wochenende
      Roland
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo Sven

      Habe deinen Beitrag nicht gleich gesehen

      Vue Scan Mehrfach Scans scheinen dann doch ein merkwürdiges Problem zu sein.
      Mit meinem Film Scanner Plustek 7500i ist das mit Vue Scan nicht hinzubekommen. Immer Pixel Versatz, bei der mit gelieferten Software Silverfast SE ist ein Mehrfach Scan kein Problem. Wobei ich aber auch keine wirklich Verbesserung feststellen konnte, außer das es viel länger dauert.

      Gruß Roland
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo Roland,

      von Screen gab es leider, trotz Ankündigung im Prospekt, nie eine Windows Software. Die einzige, die es gibt läuft ab Mac OS 7 bis 9.2.2, ab OS X geht nichts mehr.
      Die Arbeit mit der alten Kiste ist aber gar nicht so übel. Das OS läuft aber nicht so stabil, wie ich es von einem Apple Produkt erwartet hatte...okay, besser jedenfalls als das damalige Windows 98 (reinste Katastrophe war das).

      Ich habe einen VNC-Server installiert, kann somit mit Remote Desktop übers Netzwerk den G4 ansteuern vom Windows-PC aus, zudem habe ich ExtremeZ-IP installiert und kann somit vom Mac aus Daten direkt auf den Windows-PC schreiben. Vorher habe ich es mit einem FTP-Server versucht, instabil ohne Grenzen. Die Scansoftware von Screen läuft aber sehr stabil und ist noch nie abgestürzt. Ich würde auch lieber auf einem modernen Rechner arbeiten, aber mit dem Trommler geht das halt nicht. Muss noch sagen, dass IT mein Beruf ist und mir der Apple eigentlich für sein Alter (13 Jahre) unglaublich seiner Zeit voraus erscheint...und wenn man den Seitendeckel abmacht, weiss man dann auch, warum die Dinger so sündhaft teuer waren (und immer noch sind).

      Der Mac war übrigens mit einem Cinema Display mit dem Scanner dabei. Ich musste absolut nichts dazukaufen. Und beim Verkäufer konnte ich die Kiste testen. Dafür habe ich aber auch eine sehr lange Autofahrt auf mich genommen.

      Gruss
      Andi
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo Andi

      Manche Dinge muss man eben nehmen wie sie sind. Die digitale Fotografie hat sich eben zu schnell etabliert als das es für den Konsumer Bereich noch aufregende bezahlbare Entwicklungen in Scanner Bereich getätigt wurden. Plustek bleibt da neben Reflecta wohl die Ausnahme, dann kommt eben gleich Hasselblad und Nikon ( wie lange noch?) dazwischen gibt es ein großes Loch wenn man eine Bestimmte Qualität haben möchte und die Epson mit max. 1700 Dpi und Cannon mit max. 2300 Dpi Auflösung das sind eben alles reine Flachbettscanner. Nikon schafft bei einem Preis bei dem ich persönlich Schluckauf bekomme von ca. 6000 € bis 6x9 3900 DPI. Also muss man sich eben mit den guten alten Dingen rumschlagen und sich auch noch mit Computer Technik auskennen.

      Ich habe auch mindestens noch 2 G4 rumstehen. Das Problem war damals hatte Adaptec für seine Karten noch keine Win 7 Treiber bereitgestellt. Die kahmen erst als sie mitbekommen haben wie viele SCSI User es noch gab.
      Mein zweiter Beruf war die Bedienung von Großrechnern Rechenzentrum DDR, zu einer Zeit als man noch 20 Zeichen lange Kommandos eingeben musste (und wehe die Syntax stimmte nicht) Wenns mal klemmte Hexadezimal-Adress Register auslesen musste. Die 8 bit Schaltkreise zusammen geschaltet (verdrahtet) waren um auf ein Wortlänge von 32bit zu kommen und der Hauptspeicher groß wie ein Kleiderschrank 4 Mb hatte.

      habe jetzt jetzt doch mal paar Bilder von den AFGA Scannern ran hängen, weil ohne Bilder bleibst ja doch nur Gerede.

      [img]http://www.directupload.net/file/d/3583/x23ukp2v_jpg.htm
      Scann 6x6 Farbe Auflösung 2500 DPI wurde mit einer Kiev 88 und einem 45mm MIR aufgenommen, auf Negativ Material.
      [img]http://www.directupload.net/file/d/3583/xkd38ufk_jpg.htm
      100 Prozent Ansicht in Photoshop
      [img]http://www.directupload.net/file/d/3583/g6k5ql4q_jpg.htm
      T 2500 13x18 1250 DPI
      [img]http://www.directupload.net/file/d/3583/73dyjxlq_jpg.htm
      Deteil T 2500
      [img]http://www.directupload.net/file/d/3583/9e2dja6d_jpg.htm
      Deteil AFGA ARCUS 1200
      Da gibt es keinen Unterschied.

      Roland[/img]
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      Hallo Roland,

      hier mal ein Beispielbild mit ein paar Ausschnitten, gescannt mit dem Screen DT-S1030AI in verschiedenen Auflösungen. Zu bemerken ist, es war mein 2. Bild überhaupt, welches ich mit der Sinar Norma gemacht habe, letztes Frühjahr im Mai, Abends ca. 19:45. Film Kodak TMX100 4x5, Belichtung 1/10 bei Blende 22, Objektiv Schneider Symmar 210/5.6. Die ganze Ausrüstung ist von 1963. Das Bild zeigt ein Emmentaler Bauernhaus, in der Nähe von Burgdorf, auf dem Weg zum Pass "Lueg". Scandaten: Lichter Dichte 0.1, Schatten Dichte 1.2 (das Negativ ist sehr flau), umgekehrt mit Negscan vom Scanner, AI-Channels normal, keine Tonwert-, Kontrast- oder Belichtungskorrektur!

      Gesamtübersicht 300dpi (Achtung, Trockenmontage mit Newtonringen):

      [IMG:http://s14.directupload.net/images/140405/temp/d6kzhpwz.jpg]

      Ausschnitt vom Bauernhaus 2400dpi ungeschärft (man sieht den Draht vom Elektrozaun), das gesamte Bild hat 12189 x 9921 Pixel:

      [IMG:http://s14.directupload.net/images/140405/nb8vtvqf.jpg]

      Ausschnitt vom Silo rechts des Bauernhauses 4800 dpi ungeschärft (siehe Geländer des Silo und die Schrift, einfach sensationell, das Gesamtbild wäre in Bildschirmauflösung nun 6 x 4.8 m gross):

      [IMG:http://s1.directupload.net/images/140405/oxskvsk7.jpg]

      Ausschnitt vom Bauernhaus 5200 dpi, ganz wenig geschärft (man sieht bereits den Jitter), der Ausschnitt ist auf dem Negativ 5.7 x 4.3 mm gross:

      [IMG:http://s7.directupload.net/images/140405/pfgeelil.jpg]

      Auf einem Gesamtscan des Bildes mit 4800dpi kann man links auf der Zufahrtsstrasse eine schwarz-weisse kleine Katze entdecken, die auf das Bauernhaus zuläuft...

      Gruss
      Andi
    • Re: Agfa Duoscan T2500, Linotype Saphir Ultra 2 vs. Epson V7

      "agossi" schrieb:

      Die Abfotografier-Methode habe ich einmal ausprobiert, d.h. mit Stitchen in Photoshop ca. 40 Einzelbilder von Leuchtpult mit der Nikon D7000 (Makro Sigma 2.8/70), mit ca. 3'200dpi Auflösung. Ich kriege es einfach nicht hin, Photoshop verzerrt die Einzelbilder dermassen, dass am Schluss das Bild eine bananenförmiges Trapez bildet.

      Der Post ist zwar alt, aber ich möchte trotzdem mal nachhaken. Photoshop taugt dafür nicht. Für solche Zwecke nimmt man am besten Hugin, APP oder was Vergleichbares. Um plane Vorlagen zusammenzufügen, setzt man die Brennweite möglichst hoch an (das Maximum, was das Programm verarbeitet liegt, wenn ich mit recht erinnere, knapp unter 2000 mm). Das funktioniert sehr gut, die Passung erfolgt automatisch und kleine Belichtungsunterschiede werden ebenfalls automatisch ausgeglichen.
      Wichtig ist, daß Vorlagen und Sensorebene exakt parallel ausgerichtet werden (Spiegelmethode z.B.).
      3200 ppi (nicht dpi) halte ich bei Planfilm übrigens für übertrieben. Das produziert nur überflüssige Datenmengen.
      Gruß
      Wolf

      You're only as good as your last job. Today's great shot is what keeps the work coming in.
      Gary Perweiler