4x5 C41

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Nachdem es hier leider kein Labor gibt das 4x5 C41 macht, und mich das verschicken von Negativen zunehmend nervt, möchte ich selbst zuhause entwickeln.
      Wichtig ist mir, dass ich (nach einer Eingewöhnungsphase) konstante Ergebnisse ohne Ausfälle bekomme.

      Nun hätte ich noch ein paar Fragen dazu.

      - In wie weit ist eine Entwicklungsmachine (Cpe-2, Cpp-2 etc.) notwendig?
      Macht das hier auch jemand ohne Machine? Die Temperatur für die Entwicklungszeit auf zb. 30 Grad zu halten sollte mit einem normalen Wasserbecken eigentlich kein Problem sein.
      Warum unbedingt die Machine?

      - Ich würde gerne mindestens 6 Negative auf einmal entwickeln. Was würdet ihr hierfür empfehlen. Ein Jobo Multitank 2 und eine 2509 Spule sollten funktionieren, allerdings hab ich schon öfters gelesen dass bei 6 Negativen die Filme beim Entwicklen öfters aneinander kleben etc.

      - Habt ihr generell Tips und Empfehlungen für mich?
    • Re: 4x5 C41

      "Mark S." wrote:

      - Ich würde gerne mindestens 6 Negative auf einmal entwickeln. Was würdet ihr hierfür empfehlen. Ein Jobo Multitank 2 und eine 2509 Spule sollten funktionieren, allerdings hab ich schon öfters gelesen dass bei 6 Negativen die Filme beim Entwicklen öfters aneinander kleben etc.


      Hi Mark,

      mit Multitank 2 und 2509 Planfilmset hatte ich noch nie ein Problem bzgl zusammenkleben, mache stets 6 Negative auf einmal.

      Grüße,
      Martin
      Martin Jan Köhler
      http://martinjankoehler.com | http://www.flickr.com/photos/martinjankoehler
    • Re: 4x5 C41

      hallo martin, danke, hab die 2509 öfters mit so clips gesehen, die anscheinend ein herausrutschen der filme verhindern soll. Manchmal wirds aber auch ohne den clips angeboten.
      Verwendest du diese?
    • Das Thema ist zwar schon ein bisschen her, aber immer noch aktuell.
      Ich möchte gerne 4x5 Planfilme im C41-Prozess entwickeln. Die genannte Dose mit dem Planfilmset habe ich schon länge, aber immer nur s/w (kipp) entwickelt und das klappt auch super.

      Zu meiner Frage: Hat jemand Erfahrungen mit dem genannten Multitank + Planfilmset + C41 in einer CPA2/CPP2?
      Ich höre immer wieder, dass die Filme ungleichmäßig entwickeln bzw. die Ergebnisse nicht einheitlich sind.

      Das Testen möchte ich gerne vermeiden, da Farbfilm ja nicht ganz günstig ist.

      Meine Überlegung ist, ob ich es "riskiere" oder mir gleich eine Expert Drum zulege.

      Hat jemand Erfahrungen und oder Rat für mich?
    • Ich mache zwar "nur" SW, aber die Expert ist wesentlich angenehmer mit Film zu laden. Außerdem kommen mir die Ergebnisse gleichmäßiger und besser reproduzierbar vor. Für mich praktisch: Die 10 Filme, die da reinpassen, entsprechen weitestgehend meinem "Verbrauch" bei einer Fototour!

      Grüße, hp
      Al é bun sciöch' al é ...
    • Hallo Marc,

      hier schreibt Dir einer, der solche Anfragen immer sehr, sehr genau nimmt.
      Früher war ich mal Laborleiter, vornehmlich für E-6, C-41 lief bei mir „nur so“ mit.

      Eine Entwicklungsmaschine nimmt Dir in der Tat viel Arbeit ab und hat den
      unschlagbaren Vorteil der guten Verarbeitungskonstanz.

      Das wäre für mich das ausschlaggebende Argument! Die Jobo Maschinen, wenn
      sie denn gut gewartet werden, bzw. sich in einem guten Zustand befinden, sind für Dein
      Vorhaben sicherlich keine schlechte Wahl. Auch eine Jobo ATL-3 ist eine sehr schöne
      Maschine. Kann man unter Umständen für kleines Geld bekommen.
      Mit der hatte ich auch mal gearbeitet.

      Das mit dem Wasserbad ist eine feine Sache, klassische C-41 Prozesse laufen
      bei 38° ab ( + - 0,25°). Es gibt auch Prozesse die kürzere Verarbeitungszeiten und andere
      Temperaturen erlauben, von denen ich nicht ganz so viel halte.
      Kodak hatte schon einen Grund den Prozess so aufzusetzen.
      Ich persönlich empfehle alle einzelnen Bäder mit der selben Temperatur zu verarbeiten.

      Nur durch absolute Konstanz in der Entwicklung kannst Du gute, repoduzierbare Ergebnisse bekommen.
      Nichts wäre schlimmer, als wenn Du in einem Negativ durch Entwicklungsfehler z.B.Farbnebendichten
      entdeckst, die schwer zu korrigieren sind.

      Ob Du die Chemie einmal oder ggf. regenerieren möchtest, hängt von der Menge der zu
      verarbeitenden Filme ab. Vielleicht, wenns bei Dir gut läuft, könntest Du möglicherweise
      Deinen Service anderen anbieten, so könntest Du eine bessere Auslastung des Prozesses erreichen.

      Bei Deinen Bildern täte ich besser auf eine, möglicherweise teurere aber technisch bessere,
      Lösung setzten, die Dir das optimale aus Deinen schönen Aufnahmen rausholt.
      Die zwei schönsten Geräusche der Welt sind: Ein Verschluss der sich öffnet und wieder schließt.
    • Foam wrote:

      Das Thema ist zwar schon ein bisschen her, aber immer noch aktuell.
      Ich möchte gerne 4x5 Planfilme im C41-Prozess entwickeln. Die genannte Dose mit dem Planfilmset habe ich schon länge, aber immer nur s/w (kipp) entwickelt und das klappt auch super.

      Zu meiner Frage: Hat jemand Erfahrungen mit dem genannten Multitank + Planfilmset + C41 in einer CPA2/CPP2?
      Ich höre immer wieder, dass die Filme ungleichmäßig entwickeln bzw. die Ergebnisse nicht einheitlich sind.

      Das Testen möchte ich gerne vermeiden, da Farbfilm ja nicht ganz günstig ist.

      Meine Überlegung ist, ob ich es "riskiere" oder mir gleich eine Expert Drum zulege.

      Hat jemand Erfahrungen und oder Rat für mich?
      Die JOBO 2509N funktioniert sehr gut, wenn:

      1- besser vier als sechs Planfilme geladen sind

      2- die zwei schwarzen Kunststofflügel zur besseren Verwirbelung der Chemie und der sicheren Halterung der Filme verwendet werden.

      Die Prozesskonstanz in einer CPA2/CPP2 ist sehr hoch und die Ergebnisse sind gut reproduzierbar. Nicht umsonst verwendet Kodak in der eigenen Qualitätssicherung auch diese Maschinen (bzw. die aktuelle CPP3).

      Bei grösseren Mengen lohnt sich dann eine Expert Drum, bei noch größeren Mengen dann in Verbindung mit einer ATL 2xxx oder 3xxx.

      Grüsse
      Andreas
      To infinity... and beyond!
    • Ich habe das mit dem "besser 4 als 6 Filme" in der 2500-er Dose nicht gelesen, aber erfahren. Ich mache nur SW, aber das Blatt in der Mitte war insgesamt weniger entwickelt. Hat halt zuwenig frische Chemie bekommen. Seit ich 4 Blatt reinmache habe ich absolut reproduzierbare Ergebnisse. Egal ob anfangs mit der CPE oder jetzt mit der ATL 500.
      Hast Du schon eine Maschine? Du könntest bei mir eine ATL 500 oder eine CPE sehen, die CPE verkaufe ich auch :)
      Nach allem, was ich weiß, kann man bald auch einen Workshop buchen, bei dem man verschiedenste Entwicklungsmaschinen ausprobieren kann und die Unterschiede sehen kann. Aber dazu kann Andreas vielleicht mehr sagen ;)
      Kommt drauf an, ob Du -in meinem Fall- mal nach Mannheim kommst.
      Zeit ist nicht Geld.
      Zeit ist Zeit.
    • Vielen Dank für die Antworten!
      Ich habe seit ca. 4 Jahren eine CPA2 und entwickle auch regelmäßig 120er Filme im C41 Prozess, da ich fast ausschließlich in Farbe arbeite.

      Nun bin ich über Weihnachten ins Großformat eingestiegen und plane auch hier in Farbe zu fotografieren.
      Das mit den 4 statt 6 Filmen ist gut zu wissen!
      Bekommt man die Kunststoffflügel auch einzeln zu kaufen und wie viele benötigt man davon?
    • klw wrote:

      Foam wrote:

      Vermutlich meint ihr diese hier?
      Davon habe ich noch welche (nagelneu) rumliegen. Die habe ich für meine 2509 gekauft, habe es aber nicht geschafft sie anzubringen. Passen die evtl. nur auf neuere Spiralen?
      Gruesse, klw
      Ja, das scheint so zu sein. Die passen wohl nur auf die 2509n.
      Woran erkennt man denn den Unterschied der beiden Spiralen?